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	<title>Daten&#124;teiler &#187; Copyleft</title>
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	<description>Kopieren als Kulturtechnik</description>
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		<title>Free Music Charts mit Amarok</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 20:48:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Imhorst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Copyleft]]></category>
		<category><![CDATA[Gnu/Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile gibt es eine ganze Menge Musik, die unter einer freien Lizenz wie der Creative Commons steht. Allerdings ist es nicht gerade leicht, einen Einstieg in die Welt freier Musik zu finden und dutzende Alben durchzuhören, bevor man etwas für den eigenen Musikgeschmack findet. Die Free Music Charts bieten dazu seit 2007 einen ersten Anhaltspunkt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile gibt es eine ganze Menge Musik, die unter einer freien Lizenz wie der Creative Commons steht. Allerdings ist es nicht gerade leicht, einen Einstieg in die Welt freier Musik zu finden und dutzende Alben durchzuhören, <a href="http://www.pro-linux.de/news/2009/14857.html">bevor man etwas für den eigenen Musikgeschmack findet</a>. Die <a href="http://www.darkerradio.com/category/free-music-charts/">Free Music Charts</a> bieten dazu seit 2007 einen ersten Anhaltspunkt. Bislang konnte man sich die Songs nur auf der Homepage von <a href="http://www.darkerradio.com/">Darkerradio.com</a> anhören oder man musste sie vorher herunterladen. Mit Amarok 2.2 kann man die Musik auch direkt über den Player hören.</p>
<p><span id="more-3326"></span></p>
<p>Die Installation der Free Music Charts erfolgt über <strong>Extras -> Skript-Verwaltung</strong>. Hier klickt man dann auf den Button &#8220;Weiter Skripte holen&#8221; und gibt in das Suchfeld &#8220;Free Music Charts&#8221; als Suchbegriff ein. Zum Installieren drückt man dann auf den Button &#8220;Installieren&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.datenteiler.de/wp-content/uploads/2009/10/Amarok+Free-Music-Charts.png"><img src="http://www.datenteiler.de/wp-content/uploads/2009/10/Amarok+Free-Music-Charts-300x223.png" alt="Amarok+Free-Music-Charts" title="Amarok+Free-Music-Charts" width="300" height="223" class="aligncenter size-medium wp-image-3328" /></a></p>
<p>Das Skript zu finden ist ein bisschen tricky, da man erstmal vom Verzeichnisbaum mit der &#8220;Lokalen Musik&#8221; zum &#8220;Internet-Verzeichnis&#8221; wechseln muss.</p>
<p><a href="http://www.datenteiler.de/wp-content/uploads/2009/10/Amarok+Free-Music-Charts2.png"><img src="http://www.datenteiler.de/wp-content/uploads/2009/10/Amarok+Free-Music-Charts2.png" alt="Amarok+Free-Music-Charts2" title="Amarok+Free-Music-Charts2" width="230" height="210" class="aligncenter size-full wp-image-3334" /></a></p>
<p>Im Verzeichnisbaum &#8220;Internet&#8221; hat man nicht nur Zugriff auf die Free Music Charts, sondern auch auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jamendo">Jamendo</a>, eine weitere Internet-Plattform für freie Musik oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magnatune">Magnatune</a>, ein Independent-Label aus Kalifornien.</p>
<p><a href="http://www.datenteiler.de/wp-content/uploads/2009/10/Amarok+Free-Music-Charts3.png"><img src="http://www.datenteiler.de/wp-content/uploads/2009/10/Amarok+Free-Music-Charts3-300x287.png" alt="Amarok+Free-Music-Charts3" title="Amarok+Free-Music-Charts3" width="300" height="287" class="alignright size-medium wp-image-3377" /></a></p>
<p>Auf jeden Fall hat man jetzt eine riesige Sammlung freier Musik. Free Music Charts stellt zwar im Gegensatz zu Jamendo schon eine sinnvolle Vorauswahl dar, man muss sich aber ein paar Stunden Zeit nehmen, um sie durchzustöbern. Dabei kann man auf die ein oder andere wunderschöne Perle freier Musik stoßen, z.B. auf die schwedische Pop-Gruppe <a href="http://garmisch.se/">Garmisch Partenkirchen</a> mit ihrem Song <a href="http://garmisch.se/Garmisch/Garmisch%20-%20Munchen.mp3">München</a> oder <a href="http://www.myspace.com/plugandplayband ">Plug and Play</a> aus Lublin (Polen) mit <a href="http://falkmerten.info/sounds/Plugandplay-Stopme.mp3">Stop me</a>.</p>
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		<title>Kopieren als Kulturtechnik des 21. Jahrhunderts</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 20:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Imhorst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Copyleft]]></category>
		<category><![CDATA[Open Content]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann anscheinend als Journalist mit dem Science-Fiction-Autor und Blogger Cory Doctorow ganz amüsante Interviews führen. Schließlich sei er in der Lage, aus dem Stegreif ein &#8220;Gewitter an Geistesblitzen abzufeuern&#8221; und dabei nerdig-eloquent abzuschweifen, behauptet zumindest Spiegel-Online. In diesem Interview haut Doctorow folgenden schönen Satz heraus: Künstlerisch sehe ich das Kopieren als integrale Kulturtechnik des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann anscheinend als Journalist mit dem <a href="http://craphound.com/" target="_blank">Science-Fiction-Autor</a> und <a href="http://www.boingboing.net/" target="_blank">Blogger</a> Cory Doctorow ganz amüsante Interviews führen. Schließlich sei er in der Lage, aus dem Stegreif ein &#8220;Gewitter an Geistesblitzen abzufeuern&#8221; und dabei nerdig-eloquent abzuschweifen, behauptet zumindest <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,513188,00.html" target="_blank">Spiegel-Online</a>. In diesem Interview haut Doctorow folgenden schönen Satz heraus:</p>
<blockquote><p>Künstlerisch sehe ich das Kopieren als integrale Kulturtechnik des 21. Jahrhunderts an. Nie war es jedoch so schwierig, etwas zu kopieren. Wir werden dafür kriminalisiert, dass wir Kultur lieben und teilen. Durch DRM und die Einschränkung des Urheberrechts werden innovative Impulse unterbunden.</p></blockquote>
<p>Das ist so schön, dass man es gleich zum Motto eines Webblogs machen könnte und was ich hiermit auch mache. In seinem bislang aktuellsten auf Deutsch erschienendem <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/423685/" target="_blank">Interview bei jetzt.de</a> verfeinert er seine Aussage zum Thema:</p>
<blockquote><p>Wir sind im 21. Jahrhundert. Kopieren wird immer leichter. [...] Egal, was ich tue – wenn die Leute es mögen, werden sie es kopieren. Kopieren zu verbieten, ist nichts anderes, als die Leute zu verdammen &#8211; seinen Lesern zu sagen, dass sie Idioten sind und sie zu verklagen. Es ist etwas Unmoralisches, Leute dafür zu bestrafen, dass sie Kultur betreiben.</p></blockquote>
<p>Danke, Cory, für diese warmen Worte. Sie haben mir die Idee zum (abgewandelten) Untertitel meines Blogs geliefert. Seine Geschichten und Bücher kann ich gerne empfehlen, zum Beispiel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453522974?ie=UTF8&#038;tag=imhorstnet-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453522974">Backup</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=imhorstnet-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3453522974" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />, wenn man mit der deutschen Übersetzung anfangen möchte. Die Originale findet man auf <a href="http://craphound.com/" target="_blank">craphound.com</a>. Allerdings darf man seine Werke nur kopieren und lesen. Sie dürfen nicht bearbeitet oder in irgendeine andere Weise verändert werden &#8211; zumindest nicht ohne vorher den Autor zu fragen.</p>
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		<title>Pornophonique &#8211; Musik einfach herunterladen</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 16:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Imhorst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Copyleft]]></category>
		<category><![CDATA[Open Content]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir wollen niemanden kriminalisieren, nur weil er als Privatperson unsere Musik hört oder weitergibt. Natürlich sind wir jedem dankbar, der unser Album kauft und uns damit unterstützt (denn davon ist auch das Erscheinen eines zukünftigen Albums abhängig). Weil die Jungs von Pornophonique so nett sind wie sie in dem Interview mit Comicradioshow behaupten, braucht niemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wir wollen niemanden kriminalisieren, nur weil er als Privatperson unsere Musik hört oder weitergibt. Natürlich sind wir jedem dankbar, der unser Album kauft und uns damit unterstützt (denn davon ist auch das Erscheinen eines zukünftigen Albums abhängig). </p></blockquote>
<p></p>
<p>Weil die Jungs von <a href="http://www.pornophonique.de/">Pornophonique</a> so nett sind wie sie in dem Interview mit <a href="http://www.comicradioshow.com/Article2541.html">Comicradioshow</a> behaupten, braucht niemand in den Laden zu rennen, um sich ihre CD zu kaufen. Man kann sie sich ganz legal von ihrer Website herunterladen: <a href="http://www.pornophonique.de/music.php">8-bit lagerfeuer</a>. Es kommt allerdings nicht ganz raus, was ihre Musik mit Lagerfeuer zu tun hat, denn es ist sehr schön gemachtes E-Gitarren-Geschrammel, das die 8-Bit-Töne eines Gameboys begleitet. Auf der CD sind acht Songs, die von traurigen Robotern, der Einsamkeit im Dungeon eines Computerspiels und anderen für Nerds herzergreifende Szenen handeln.<br />
Pornophonique stellt aber nicht nur aus reiner Nächstenliebe ihre Lieder unter einer freien Lizenz. Sie haben erkannt, was auch <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/423685/">Cory Doctorow in einem Interview mit jetzt.de</a> anspricht: </p>
<blockquote><p>Mein Problem ist nicht Piraterie, sondern Unbekanntheit: Wenn Leute meine Bücher nicht kaufen, liegt es wahrscheinlich daran, dass sie noch nie davon gehört haben.</p></blockquote>
<p></p>
<p>Im Interview mit  <a href="http://www.comicradioshow.com/Article2541.html">Comicradioshow</a> kommen die Jungs von Pornophonique zu einem ähnlichen Schluss:</p>
<blockquote><p>Für kleine, unabhängige Bands [ist es] vollkommen illusorisch, sich am Anfang ihrer Karriere Gehör zu verschaffen, wenn man die Songs nicht zur kostenfreien, legalen Weiterverbreitung frei gibt. Ohne mächtige Marketingmaschine im Rücken bleibt die Musik – und sei sie noch so gut – wohl eher ungehört.</p></blockquote>
<p></p>
<p>Man kann also unbekannten Autoren, Musikern, Comiczeichnern, Fotografen und anderen Künstlern nur empfehlen, ihre Werke unter einer freien Lizenz zu stellen, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Allerdings wäre es falsch, die eigenen Werke unter einer restriktiveren Lizenz zu stellen, wenn man erstmal bekannt ist. Schließlich verdient man durch seine höhere Bekanntheit mehr Geld mit seinen Werken, eben weil man sie zum freien Kopieren zur Verfügung gestellt hat und weiter stellt. Klingt paradox, funktioniert aber.</p>
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		<title>Die Befreiung des Buches</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 20:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Imhorst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Copyleft]]></category>
		<category><![CDATA[Open Content]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gegensatz zur Musik- und Filmindustrie sind Buch-Verlage von der digitalen Revolution noch am wenigsten betroffen. Kopiergeschützte Bücher sind, abgesehen vom Hörbuch, in Internettauschbörsen kaum anzutreffen. Musik hören und Filme gucken mag am Computer noch gehen, aber zum Lesen wird immer noch das Buch bevorzugt. Den Grund dafür nennt Umberto Eco in seinem Vortrag Vegetal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zur Musik- und Filmindustrie sind Buch-Verlage von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Revolution">digitalen Revolution</a> noch am wenigsten betroffen. Kopiergeschützte Bücher sind, abgesehen vom Hörbuch, in Internettauschbörsen kaum anzutreffen. Musik hören und Filme gucken mag am Computer noch gehen, aber zum Lesen wird immer noch das Buch bevorzugt. Den Grund dafür nennt Umberto Eco in seinem Vortrag  <a href="http://weekly.ahram.org.eg/2003/665/bo3.htm">Vegetal and mineral memory: The future of books</a>:</p>
<blockquote><p>Up to now, books still represent the most economical, flexible, wash-and-wear way to transport information at a very low cost. Computer communication travels ahead of you; books travel with you and at your speed. If you are shipwrecked on a desert island, where you don&#8217;t have the option of plugging in a computer, a book is still a valuable instrument. Even if your computer has solar batteries, you cannot easily read it while lying in a hammock. Books are still the best companions for a shipwreck, or for the day after the night before. Books belong to those kinds of instruments that, once invented, have not been further improved because they are already alright, such as the hammer, the knife, spoon or scissors.</p></blockquote>
<p>Das Buch ist als Technologie einfach nicht mehr weiter verbesserbar. Vom heutigen technischen Standpunkt aus betrachtet, ist es einfacher die Seiten eines Buchs zu lesen, als von einem Computer- oder Handy-Display. Außerdem kann das Buch ein guter Langzeitspeicher sein, wenn es richtig aufbewahrt und vor Verwitterung und Zersetzung geschützt wird. Immerhin sind noch heute Informationen aus mehreren tausend Jahren Menschheitsgeschichte erhalten, die ohne Bücher nicht überliefert wären, während digitale Informationen aus den 1950er bis 1990er Jahren unleserlich sind, weil es das Dateiformat nicht mehr gibt, oder der Datenträger nicht mehr gelesen werden kann. In Ecos Beispiel genießt der Schiffbrüchige auf der einsamen Insel die zusätzlichen technologischen Vorteile eines Buchs: es benötigt keinen Strom, es ist stoßfest, wasserdicht und unempfindlich gegen extreme Temperaturen und Staub.</p>
<p>Die digitale Revolution wird das Buch somit nicht überflüssig machen, sie kann aber einen entscheidenden Nachteil des Buchs verbessern. Als digitale Information kann das Buch jederzeit weltweit verfügbar sein, vorausgesetzt natürlich, man hat Zugriff auf ein digitales Netz oder Netzwerk. Der Inselbewohner ohne Handy oder Internet wird immer mehr zur Ausnahme, als zur Regel. Abgesehen davon, dass sich Computer und Internet weiter verbreiten, gibt es auch immer mehr Handybesitzer auf der Welt. In Afrika wurde zum Beispiel dieses Jahr <a href="http://www.suedwind-magazin.at/z_detail.asp?ID=4507">die 200-Millionen-Marke</a> überschritten und die <a href="http://www.handytarife.de/index.php?aid=175">Zahl der Handynutzer soll bis 2010 auf 3 Milliarden ansteigen</a>. Eine unglaubliche Chance also, Bücher im entsprechendem Format der Menschheit zeitgleich zur Verfügung zu stellen. </p>
<p>Dass man Bücher auch auf dem Handy lesen kann, beweist ein Trend aus Japan. Der Roman &#8220;What the Angel Gave Me&#8221; von Chaco wurde zum Beispiel über eine Millionen Mal verkauft, aber nie gedruckt. Das Buch wurde auf einem Handy geschrieben und von Handy-Benutzern zum Lesen heruntergeladen. &#8220;I can type faster on my phone than on a standard keyboard&#8221;, sagt die Autorin dazu dem Online-Magazin <a href="http://www.wired.com/culture/lifestyle/news/2007/01/72329">Wired</a>. Die Bücher werden von den Autoren bei <a href="http://ip.tosp.co.jp/index.asp">Magic iLand</a> hochgeladen und können für etwa 10 Dollar von Lesern heruntergeladen werden.  </p>
<p>Wenn man heutzutage <a href="http://alpha.blueblog.ch/log/wie-man-ein-buch-zeitgemaess-publiziert.html">zeitgemäß publizieren</a> will, reicht es also nicht aus, nur noch ein gedrucktes Werk und vielleicht noch ein PDF als E-Book dreinzugeben. Der Science-Fiction-Autor <a href="http://craphound.com/">Cory Doctorow</a> veröffentlicht seit seinem Roman <a href="http://craphound.com/down/">Down and Out in the Magic Kingdom</a> nicht nur gedruckte Bücher,  sondern bietet die Geschichten zusätzlich auf seiner Homepage in den verschiedensten Dateiformaten zum Download an. In Deutschland ist man wie immer noch nicht ganz so weit. Bei Random House, bzw. Bertelsmann, bzw. Heyne gibt es die deutsche Version mit dem Titel <a href="http://www.randomhouse.de/dynamicspecials/doctorow_backup/">&#8220;Backup&#8221; nur als PDF</a>. Auf Doctorows Homepage dagegen findet man Text-, HTML-, PDF-, LaTeX-, PalmOS-Dateien und noch viele weitere Formate für E-Book-Reader, dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gameboy">Gameboy</a> Advance (eine Spielekonsole) und viele mehr. </p>
<p>Ein weiteres Beispiel ist das Homepage-Projekt eines einzelnen Programmierers. Mit <a href="http://manybooks.net/">manybooks.net</a> will Matthew McClintock die Werke aus dem <a href="http://www.gutenberg.org/browse/languages/de">Projekt Gutenberg</a> in möglichst vielen Dateiformaten zur Verfügung  stellen. Wie alle anderen Titel auf der Site auch kann man zum Beispiel den Kurzgeschichtenband <a href="http://manybooks.net/titles/grafoscaetext058zfre10.html">Zur Freundlichen Erinnerung</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Maria_Graf">Oskar Maria Graf</a> in mehr als 20 verschiedenen Formaten herunterladen. Irgendeines dieser Formate wird auf einem Laptop,  PDA oder modernem Handy schon lesbar sein. </p>
<p>Bei Doctorow und manybooks.net fehlt eigentlich nur noch, dass nicht-englische Texte, nicht nur als Textdatei im US-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ascii">ASCII</a>- oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ISO-8859">ISO-8859</a>-Format, sondern auch noch zusätzlich im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/UTF">UTF</a>-Format angeboten werden. Das trifft bei englischen Autoren wie Doctorow natürlich nur auf die Übersetzungen zu. Außerdem sollte das E-Book nicht nur komplett zum Download angeboten werden, sondern auch in seine einzelnen Kapitel oder Kurzgeschichten zerlegt. Nicht jeder Prozessor und jedes Betriebssstem mag mit so großen Dateien zurecht kommen.</p>
<p>Im Gegensatz zu den Handyromanen aus Japan und anderen E-Book-Anbietern stehen die Bücher auf den Seiten von Doctorow und McClintocks manybooks.net unter einer freien Lizenz, bzw. sind so alt, dass sie Public Domain, also öffentliches Eigentum sind. Doctorow betont auf seiner Homepage besonders den Unterschied zwischen seinen E-Books und den elektronischen Büchern anderer Anbieter:</p>
<blockquote><p>The entire text of my novel is available as a free download in a variety of standards-defined formats. No crappy DRM, no teasers, just the whole damned book. If you want to get the book between covers, check out all the fine bookstores where you can buy it.</p></blockquote>
<p>Warum macht er das? Würde er nicht viel mehr Geld mit dem Buch verdienen, wenn es nicht unter einer freien Lizenz wie der <a href="http://de.creativecommons.org/">Creative Commons</a> stehen würde. Doctorows Antwort darauf findet man in der Einleitung zum englischen Original von <a href="http://craphound.com/down/Cory_Doctorow_-_Down_and_Out_in_the_Magic_Kingdom.txt">Down and Out in the Magic Kingdom</a>:</p>
<blockquote><p>I&#8217;m releasing the entire text of this book as a free, freely redistributable e-book. You can download it, put it on a P2P net, put it on your site, email it to a friend, and, if you&#8217;re addicted to dead trees, you can even print it. </p>
<p>Why am I doing this thing? Well, it&#8217;s a long story, but to shorten it up: first-time novelists have a tough row to hoe. Our publishers don&#8217;t have a lot of promotional budget to throw at unknown factors like us. Mostly, we rise and fall based on word-of-mouth. I&#8217;m not bad at word-of-mouth. I have a blog, Boing Boing (<a href="http://boingboing.net">http://boingboing.net</a>), where I do a *lot* of word-of-mouthing. I compulsively tell friends and strangers about things that I like. </p>
<p>And telling people about stuff I like is *way*, *way* easier if I can just send it to &#8216;em. Way easier.
</p></blockquote>
<p>Doctorow scheint als Autor von seinen Büchern leben zu können, und das obwohl sie frei verfügbar sind. Vermutlich gewinnt er viele Leser, die anfangen, sich in seine Geschichten hineinzulesen, um dann das Buch zum weiterlesen zu kaufen. Schließlich ist das Buch, wie weiter oben schon erwähnt, ein fantastisches Stück Technologie, das die Aufnahme von Information in vielen Punkten erleichtert. Das freie E-Book ist demnach eine prima Werbung für das gedruckte Werk. </p>
<p>Für einen Autor wie Doctorow dürfte es aber noch viel wichtiger sein, dass er überall auf der Welt gelesen werden kann, wo ein Internetanschluss verfügbar ist. Menschen, die aus politischen und ökonomischen Gründen vermutlich niemals dazu in der Lage sein werden, sich das Buch zu bestellen, können es sich aus dem Internet herunterladen und lesen. So können Doctorows Bücher zum Beispiel trotz des Wirtschaftsembargos auf Kuba gelesen werden. Seine Texte können in Internetcafes, Schulen und Bibliotheken mit Internetzugang von Havana über Abuja, Teheran und Peking heruntergeladen, ausgedruckt oder aufs Handy übertragen werden.</p>
<p>Und wenn man als Autor davon nicht leben kann? Dann kann man es mit Richard Stallman halten, dem Vorreiter in Sachen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Copyleft">Copyleft</a>. Im <a href="http://www.gnu.org/gnu/manifesto.html">GNU Manifesto</a> schreibt er: </p>
<blockquote><p>[...] nobody is forced to be a programmer. Most of us cannot manage to get any money for standing on the street and making faces. But we are not, as a result, condemned to spend our lives standing on the street making faces, and starving. We do something else. [...] Actually, many people will program with absolutely no monetary incentive. Programming has an irresistible fascination for some people, usually the people who are best at it. There is no shortage of professional musicians who keep at it even though they have no hope of making a living that way. [...] So the right question is, will anyone program with a reduced monetary incentive? My experience shows that they will.
</p></blockquote>
<p>Auf den Berufsstand des Autors übertragen hieße das: &#8220;Niemand wird dazu gezwungen, ein Autor zu sein. Die meisten von uns werden kein Geld damit verdienen können, sich an die Straße zu stellen und Grimassen zu schneiden. Es ist aber auch niemand lebenslänglich dazu verdammt, Grimassen auf der Straße zu schneiden und zu verhungern. Wir machen einfach etwas anderes. Heutzutage schreiben viele Leute ohne jeden finanziellen Anreiz. Das Schreiben übt auf einige Menschen eine unwiderstehliche Faszination aus, üblicherweise auf die, die es am besten können. Es gibt auch keinen Mangel an professionellen Musikern, die bei ihrer Musik bleiben, obwohl die wenigsten hoffen können, jemals ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen. Die richtige Frage ist also, ob irgendwer schreiben wird, obwohl der finanzielle Anreiz gering ist? Meiner Erfahrung nach werden sie es tun.&#8221; </p>
<p>Mit Büchern Geld zu verdienen ist nur für Verlage interessant, weil sie wirtschaftlich rechnen müssen. Ein Autor im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Informationszeitalter">Informationszeitalter</a> muss das nicht mehr. Er kann sein Geld auf andere Weise verdienen und nebenher aus Leidenschaft für sein Publikum schreiben und veröffentlichen. Andererseits heißt das nicht, dass man als Autor gar kein Geld mehr verdienen soll, wenn man sein Werk unter einer freien Lizenz herausgibt. Man kann seine Leser um Spenden bitten, das Buch bei <a href="http://www.lulu.com/de/">Lulu.com</a> publizieren, künstlerisch wertvolle Einzelexemplare anfertigen und so fort. Ohne <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung">Digitale Rechteverwaltung</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Copyright">Copyright</a> sind der Phantasie beim Verkaufen und Verteilen keine Grenzen gesetzt. Besonders nicht beim Verteilen, was für einen Autor, der gelesen werden will, das Wichtigste ist. </p>
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		<title>Radikale Stimmen zum Urheberrecht</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 09:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Imhorst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem BlogCampSwitzerland 2.0 hat Michael Gisiger seinen Vortrag mit dem Titel &#8220;Copyright, Copywrong &#8211; Radikale Stimmen zum Urheberrecht&#8221; gehalten. Im Wiki von anarchist.tv gibt es dazu eine Seite Copyright, Copywrong mit begleitenden Informationen wie Slides, Bilder, Link- und Quellenverzeichnis. Ein angekündigtes Video der Session und eine Zusammenfassung fehlen leider noch. Trotzdem kann man den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem <a href="http://barcamp.ch/BlogCampSwitzerland_2-0">BlogCampSwitzerland 2.0</a> hat Michael Gisiger seinen Vortrag mit dem Titel &#8220;Copyright, Copywrong &#8211; Radikale Stimmen zum Urheberrecht&#8221; gehalten. Im Wiki von <a href="http://anarchist.tv/">anarchist.tv</a> gibt es dazu eine Seite <a href="http://wiki.anarchist.tv/index.php?page=CopyrightCopywrong">Copyright, Copywrong</a> mit begleitenden Informationen wie Slides, Bilder, Link- und Quellenverzeichnis. Ein angekündigtes Video der Session und eine Zusammenfassung fehlen leider noch. Trotzdem kann man den Verlauf des Vortrags schon sehr gut nachvollziehen.</p>
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		<title>&#8220;Anarchie und Quellcode&#8221; zum weiterlesen</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Sep 2007 13:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Imhorst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Michael Gisiger hat in seinem Blog wortgefecht.net meine These aus &#8220;Anarchie und Quellcode&#8221; weitergesponnen, dass Open-Source- und Free-Software-Bewegung in der Tradition anarchistischer Denker aus den USA stehen. In seinem Posting &#8220;Copyright, Copywrong&#8221; schreibt er dazu: Vertreter des BSD- oder des Open Source-Ansatzes stehen so in der Nachfolge eines Lysander Spooners, einem amerikanischen Anarchisten des 19. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Gisiger hat in seinem Blog <a href="http://www.wortgefecht.net/">wortgefecht.net</a> meine These aus &#8220;Anarchie und Quellcode&#8221; weitergesponnen, dass Open-Source- und Free-Software-Bewegung in der Tradition anarchistischer Denker aus den USA stehen. In seinem Posting <a href="http://www.wortgefecht.net/gedankensplitter/copyright-copywrong/">&#8220;Copyright, Copywrong&#8221;</a> schreibt er dazu:</p>
<blockquote><p>Vertreter des BSD- oder des Open Source-Ansatzes stehen so in der Nachfolge eines Lysander Spooners, einem amerikanischen Anarchisten des 19. Jahrhunderts, der sich in seinem Essay &#8220;The Law of Intellectual Property&#8221; zwar klar für ein Urheberrecht aussprach, dieses aber alternativ ausgestalten wollte. Stallman, Gründer des GNU-Projekts, hingegen entwickelt die Ideen Benjamin Tuckers weiter. Auch Tucker war ein amerikanischer Anarchist und Zeitgenosse Spooners, der sich jedoch anders als dieser gegen Urheberrechte stellte. Für ihn waren diese nur ein weiteres Monopol, welches es abzuschaffen galt.</p></blockquote>
<p>Diesen Hinweis sollte ich zum Anlass nehmen, mich mehr mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lysander_Spooner">Lysander Spooner</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Tucker">Benjamin Tucker</a> zu beschäftigen. Ein erster Lesetipp wäre da vielleicht das genannte Essay <a href="http://lysanderspooner.org/intellect/contents.htm">&#8220;The Law of Intellectual Property&#8221;</a>. Wer schnell mehr zum Thema wissen will, sollte <a href="http://forum.anarchist.tv/topic.php?id=118&#038;highlight=&#038;page=1&#038;s=52c94c486016a71975b29399d4333068">die Diskussion aber schon jetzt bei anarchist.tv</a> verfolgen.</p>
<p>Eventuell hält Michael einen kurzen Vortrag auf dem <a href="http://barcamp.ch/BlogCampSwitzerland_2-0">BlogCamp Switzerland 2.0</a> am 20. Oktober in Zürich. Sollte das der Fall sein und man sich zufällig an dem Tag im BlogCamp befinden, kann man sich das natürlich nicht entgehen lassen. Ich werde es leider nicht schaffen.</p>
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		<title>Anarchismus in Europa</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jan 2007 15:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Imhorst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Winterthur in der Schweiz finden vom 31. Januar bis 11. Februar die 3. Anarchietage statt. Am Donnerstag, den 8. Februar halten Dani und Jacky einen Vortrag zu Open Source, bei dem unter anderem mein Text &#8220;Anarchie und Quellcode&#8221; Grundlage ist. Beim Durchlesen der Ankündigung habe ich festgestellt, dass die beiden mein Abstract für das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Winterthur in der Schweiz finden <a href="http://www.arachnia.ch/etomite/index.php?id=213">vom 31. Januar bis 11. Februar die 3. Anarchietage</a> statt. <a href="http://www.arachnia.ch/etomite/index.php?id=229">Am Donnerstag, den 8. Februar</a> halten Dani und Jacky einen Vortrag zu Open Source, bei dem unter anderem mein Text <a href="http://www.imhorst.net/?page_id=4">&#8220;Anarchie und Quellcode&#8221;</a> Grundlage ist. Beim Durchlesen der Ankündigung habe ich festgestellt, dass die beiden mein <em>Abstract</em> für das <a href="http://www.opensourcejahrbuch.de/download/jb2005/">Open Source Jahrbuch 2005</a> benutzt haben und mir ist dabei folgende Stelle aufgefallen:</p>
<blockquote><p>Während der Anarchismus in Europa längst verschwunden <strong><em>[sic!]</em></strong> ist, hat er in der amerikanischen Tradition überdauert. </p></blockquote>
<p>Da haben sie natürlich Recht, dass das ganz schön pauschal geschrieben ist und dadurch falsch wird. Es müsste eigentlich heißen: &#8220;Während der Anarchismus aus der europäischen Tradition längst verschwunden ist, hat er in der amerikanischen Tradition überdauert.&#8221; So wird vielleicht eher ein Schuh draus. Gemeint ist nämlich nicht, dass es keine anarchistischen Bewegungen in Europa mehr geben würde, sondern dass diese Bewegungen meist neueren Datums sind, die sich zwar auf vergangene berufen, aber nicht aus ihnen entstanden sind. So ist zum Beispiel die anarchistische Studentenbewegung in Deutschland irgendwann einfach eingegangen, oder anarchistische Gewerkschaftsbewegungen wie die <a href="http://www.fau.org/">FAU</a> dümpeln am Rande der Bedeutungslosigkeit vor sich hin, was ich übrigens persönlich sehr schade finde. Für die anderen europäischen Länder fällt mir auch das eine oder andere Beispiel ein &mdash; bestimmt. ;-)</p>
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		<title>Recent Technologies of Cooperation</title>
		<link>http://www.datenteiler.de/recent-technologies-of-cooperation/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2006 11:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Imhorst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
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		<description><![CDATA[A reader of my essay Anarchy and Source Code asked me recently, what do I see as the connection between classical anarchy political theory and recent technologies of cooperation? I answered him the following: &#8220;I think that classical anarchy theory based upon the freedom of cooperation. People should get together voluntarily and think about how [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>A reader of my essay <a href="http://www.imhorst.net/?page_id=22">Anarchy and Source Code</a> asked me recently, what do I see as the connection between classical anarchy political theory and recent technologies of cooperation? I answered him the following:</p>
<p>&#8220;I think that classical anarchy theory based upon the freedom of cooperation. People should get together voluntarily and think about how we can care for all people. The gag is, that we should think about how we can care generally for all humans not particularly for things like economic growth (of the U.S.A or of Germany or of Europe &#8230;), interests of business companies, national interests and so on. For this aim, a global assistance of everyone, technologies of cooperation are very helpful, because they are freely and globally available, like Free Software and the Internet. With this tools you can create a new world of mutual assistance, but you can also use them for economic interests, to improve the cooperation inside of global companies like Siemens, Microsoft or Daimler-Chrysler. They do not use recent technologies of cooperation in order to care for humans, they use them for their business interests. Business interests never had anything to do with care for mankind, for the inhabitants of a nation or for the employees of those companies; it has always to do with exploitation of the latter for the aims of business.&#8221;</p>
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