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Kopieren als Kulturtechnik

Eine Windows Desktop-App für Unity

12. März 2013 von Christian Imhorst

Als kleinen Spaß und für ein bisschen Windows 8-Feeling habe ich mir in Ubuntu 12.10 unter Unity eine Windows Desktop-App gebastelt. In Windows 8 scheint der Desktop eine weitere App unter vielen zu sein, die man von der Startseite aus aufrufen kann. So eine Startseite gibt es in Unity zwar nicht, dafür aber den Launcher, eine Seitenleiste, aus der man Programme aufrufen kann. Da es einen Windows-Desktop unter Ubuntu bekanntlich nicht gibt, habe ich mein altes XP in einer VirtualBox installiert. Einen Virenscanner und ähnliche Performance-Bremsen habe ich weggelassen, da ich die Netzwerkverbindung zur virtuellen Maschine gekappt habe. Der Datenaustausch erfolgt über einen gemeinsamen Ordner, den ich mit den Guest Additions eingerichtet habe. Außerdem habe ich den virtuellen Prozessor auf 80 Prozent gedrosselt und virtuellen RAM gibt es nur 256 MB. Da ich in der virtuellen Maschine nicht surfe, Filme gucke oder andere rechenintensive Sachen mache, ist das für XP in meinem Fall ausreichend.

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Python 3 for Metro

13. Januar 2013 von Christian Imhorst

Über den Podcast import this bin ich auf den Vortrag Metro-Programmierung mit Python von Martin von Löwis auf der Pycon DE 2012 gestoßen. Metro hieß mal das Design mit den Kacheln auf dem Startbildschirm von Windows 8, bevor Microsoft es in Modern UI umbenannt hat. Der Titel “Python 3 for Metro” ist etwas irreführend, weil man meinen könnte, dass sich mit Python Apps für Metro respektive Modern UI erstellen lassen. Das funktioniert aber leider nicht. “Python 3 for Metro” ist eher dazu gedacht, Python auf Windows Phone und Windows RT zu bringen, unter denen man keine Win32-basierten Desktop-Programme installieren kann. Bei allen anderen Versionen von Windows 8 kann man Python weiter auf die alte Art installieren.

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Access-Datenbanken mit Powershell durchsuchen

8. Januar 2013 von Christian Imhorst

In einer von Microsoft Produkten dominierten Arbeitsumgebung ist MS Access ein ziemlich geniales Programm, um für Systemadministratoren einfach strukturierte Daten übersichtlich aufzubereiten. Bei der Organisation großer Datenmengen, wie sie bei der Verwaltung von Hardware, Benutzern, Patchfeldern und so weiter anfallen, ist Excel mit der Aufbereitung oft überfordert. Meist sind es aber auch noch nicht genug Daten, dass sich das Aufsetzen eines SQL-Servers lohnt. Außerdem liegt es für Administratoren nahe, Informationen aus den Datenbanken mit der Powershell zu verarbeiten. Doch hier liegt der Hund begraben, denn das Thema ist nicht ganz so einfach. Am Ende des Artikels zeige ich, wie man Access-Datenbanken mit der Powershell durchsucht, auch ohne, dass MS Access installiert ist.

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Vim und Powershell

8. Dezember 2012 von Christian Imhorst

Zur Zeit beschäftige ich mich damit, die Powershell mit Open Source-Werkzeugen zu erweitern. Im ersten Versuch habe ich mit Hilfe der Poppler-Utils Text aus PDF-Dateien extrahiert und dafür ein Modul erstellt. Was der Powershell fehlt, ist ein leistungsfähiger Editor für die Kommandozeile. Hier kommt Vim ins Spiel, ein besonders unter Unix- und Gnu/Linux-Nerds beliebter Editor, der seit 1991 aktiv entwickelt wird und für viele weitere Betriebssysteme verfügbar ist, auch für Windows.

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Ein Powershell-Modul konvertiert PDFs zu Text

3. Dezember 2012 von Christian Imhorst

Die Powershell bietet von sich aus leider keine Möglichkeit, den Text aus einer PDF-Datei zu ziehen, um ihn weiterzuverarbeiten. Deshalb habe ich mir selber ein Modul gebastelt, das diese Arbeit übernimmt. Damit die Umwandlung funktioniert, benötigt man allerdings ein externes Tool wie pdftotext.exe, zum Beispiel aus den Poppler-Utils. Nur bieten die Poppler-Entwickler selbst keine ausführbare Datei für Windows an. Also muss man entweder selber den Compiler anwerfen, was den Vorteil hat, dass man eine aktuelle Version erstellen kann, oder eine fertige Datei herunterladen, in diesem Fall die Version 0.15 der Poppler-Utils.

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Dokan unter Windows 8 installieren

26. November 2012 von Christian Imhorst

Dokan ist eine Dateisystembibliothek für Windows, die man zum Beispiel für encfs4win benötigt. Das braucht man wiederum, um wichtige Ordner und Dateien zu verschlüsseln, die aus irgendeinen Grund, beispielsweise mit Dropbox, in die Cloud sollen. Auf diese Ordner und Dateien kann man dann mit Hilfe von Boxcryptor unter Android und iPhone zugreifen, was ein klarer Vorteil gegenüber anderen Verschlüsselungstools wie Truecrypt oder GnuPG ist.

Auch unter Windows 8 installiert man zuerst die aktuelle Dokan-Bibliothek, um danach die Datei encfs.zip nach “C:\Program Files” zu entpacken. Doch hier beginnt das Problem, weil Dokan meldet, dass Windows 8 nicht unterstützt wird: “Your OS is not supported. Dokan library supports Windows 2003, Vista, 2008, 2008R2 and 7 for x64.” Trotz dieser Warnung funktioniert Dokan aber sehr gut unter Windows 8. Wenn man als Benutzer mit Administrationsrechten angemeldet ist, unter Windows der Normalfall, kann man den Installer im Kompatibilitätsmodus zu Windows 7 starten. Dazu mit der rechten Maustaste auf die EXE-Datei klicken, im Kontextmenü “Eigenschaften” auswählen und im Reiter “Kompatibilität” einen Haken bei Komtabibilitätsmodus setzen und “Windows 7″ auswählen. Anschließend funktioniert die Installation von Dokan ohne Probleme.

Nachdem die Datei encfs.zip nach “C:\Program Files” entpackt wurde, öffnet man die ausführbare Datei ENCFSW.EXE. Das Programm, das man zum Entschlüssen der Ordner benötigt, bringt schon eine grafische Oberfläche mit, wie man am Schlüsselsymbol in der Taskleiste erkennt. Soll das Programm automatisch starten, kann man einen Haken bei der Option “Launch at startup” unter “Preferences” setzen.

Um einen verschlüsselten Ordner zu öffnen oder anzulegen, klickt man auf “Open/Create”. Danach wählt man den verschlüsselten Ordner aus, bzw. legt ihn an. Da Windows anders als Unix-artige Betriebssysteme keine Mount-Punkte kennt, muss man dem zu entschlüsselnden Ordner einen Laufwerksbuchstaben zuweisen. Der entschlüsselte Inhalt des Ordners steht dann unter diesem Laufwerksbuchstaben bereit.

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Mit Powershell die Bildschirmauflösung ändern

15. November 2012 von Christian Imhorst

Zurück zum Problem meiner kleinen Windows 8 Installation, bei dem Windows Apps eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel benötigen, mein Netbook aber am besten mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixel funktioniert. Auf dem Startbildschirm sind 1024 x 768 Pixel ganz ok, aber auf dem Desktop funktioniert es nicht, weil er dann sehr gestaucht aussieht.

Da ich die Windows Apps nicht so häufig brauche, wie den Desktop, lasse ich die niedrigere Auflösung eingestellt. Aber immer über die Bildschirmauflösung zu gehen, um die Auflösung für die Windows Apps zu erhöhen, ist ganz schön umständlich. Um das Ganze abzukürzen, benutze ich ein Powershell-Skript aus dem Hey, Scripting Guy! Blog, mit dem sich die Bildschirmauflösung leicht verändern lässt. Ich habe es als Modul unter C:\Users\Public\Modules\ScreenResolution\ScreenResolution.psm1 gespeichert und auf dem Desktop zwei Verknüpfungen angelegt: Die eine heißt Res768 und ändert die Auflösung, wen wundert’s, auf 1024 x 768 Pixel und hat folgendes Ziel:

powershell.exe -WindowStyle Hidden -command "& {Import-Module C:\Users\Public\Modules\ScreenResolution; Set-ScreenResolution -width 1024 -height 768}"

Die andere Verknüpfung Res600 macht das Ganze wieder rückgängig:

powershell.exe -WindowStyle Hidden -command "& {Import-Module C:\Users\Public\Modules\ScreenResolution; Set-ScreenResolution -width 1024 -height 600}"

Beide Verknüpfungen liegen auf dem Desktop, so dass ich schnell darauf zugreifen kann. Dazu kann man Res768 auch noch an den Startbildschirm anheften, um von dort aus die Auflösung zu ändern.

Dadurch, dass erst die Powershell gestartet werden muss, bevor das Modul geladen und der Befehl ausgeführt wird, ist diese Lösung etwas langsam. Mal sehen, vielleicht kann man den im Skript enthaltenen C#-Code in eine EXE-Datei packen, um die Änderung der Auflösung zu beschleunigen.

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Meine kleine Windows 8 Installation

14. November 2012 von Christian Imhorst

Hilfe, Tipps und Unterstützung, um Windows 8 zu installieren, gibt es im Internet reichlich. Wenn man freiwillig auf Windows 8 umsteigen will, ohne einen neuen Rechner oder ein Tablet zu kaufen, kann man zur Zeit ein schönes Schnäppchen machen, indem man das Upgrade von einer älteren Windows-Version auf Windows 8 Pro für 29,99 Euro nimmt. Auf meinem Netbook N145Plus von Samsung existiert neben Xubuntu zum Beispiel ein Windows 7 Starter, das auch extrem abgespeckt noch ziemlich langsam ist. Windows 8 Pro soll da deutlich schneller sein, also habe ich die Installation riskiert und das Geld investiert, um die lahme Starter- durch eine Pro-Edition zu ersetzen.

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Debian muss mit — GNU/Linux in der VirtualBox 3

24. Oktober 2012 von Christian Imhorst

Warum zum Henker FTP? Im ersten Teil von Debian muss mit habe ich meinen Windows-Wirten doch schon über SSH mit dem Debian-Gast verbunden. Dadurch kann man mit PuTTY eine Konsole auf dem Server öffnen oder mit WinSCP eine SFTP-Verbindung herstellen. Schließlich wurde das SSH File Transfer Protocol oder Secure File Transfer Protocol (SFTP) als Alternative zum File Transfer Protocol (FTP) entworfen, die Verschlüsselung ermöglicht.

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Debian muss mit — GNU/Linux in der VirtualBox 2

21. Oktober 2012 von Christian Imhorst

Im ersten Teil von Debian muss mit habe ich Debian in der VirtualBox aufgesetzt und mich mit Hilfe der IP-Adresse über SSH mit dem Server verbunden. Geholfen hat mit dabei PuTTY. Einziger Schönheitsmakel an der Geschichte ist bislang, dass ich die IP-Adresse 192.168.178.20 nehmen muss, um mich zu verbinden. Höchste Zeit also, der Box einen eigenen Namen zu geben. Eine Anleitung dazu gibt es bei HowtoForge oder hier.

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