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PowerShell: Umlaute ersetzen

10. Juli 2013 von Christian Imhorst

Es gibt einen kleinen Haken, wenn man mit Hilfe einer Hashtable Umlaute in der PowerShell ersetzen möchte — Hashtables sind standardmäßig case insensitive. Das heißt, die Groß- oder Kleinschreibung wird nicht beachtet und Buchstaben wie Ä und ä werden als derselbe Wert behandelt. Oder wie es die PowerShell sagt:

Doppelte Schlüssel "Ä" sind in Hashliteralen nicht zulässig.

Eine Lösung, wie sie bei Powergui.org vorgestellt wird, hilft also nicht weiter. Dazu benötigt man ein neues Hashtable-Objekt, das die nötige case sensitivity mitbringt:

function Replace-Umlaute ([string]$s) {
    $UmlautObject = New-Object PSObject | Add-Member -MemberType NoteProperty -Name Name -Value $s -PassThru
 
    # hash tables are by default case insensitive
    # we have to create a new hash table object for case sensitivity 
 
    $characterMap = New-Object system.collections.hashtable
    $characterMap= "ae"
    $characterMap= "oe"
    $characterMap= "ue"
    $characterMap= "ss"
    $characterMap= "Ae"
    $characterMap= "Ue"
    $characterMap= "Oe"
 
 
    foreach ($property  in 'Name') { 
        foreach ($key in $characterMap.Keys) {
            $UmlautObject.$property = $UmlautObject.$property -creplace $key,$characterMap[$key] 
        }
    }
 
    $UmlautObject
} # Replace-Umlaute 
 
$res = Replace-Umlaute "Übermaß"
$res.Name

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Ein alter Androide? Ein neues Küchenradio!

26. Juni 2013 von Christian Imhorst

Es gibt vermutlich mehr als 17 tolle Dinge, die man mit einem alten Android-Smartphone noch machen kann, in der Hauptfunktion ersetzt mein alter Androide aber das Küchenradio. Wer selbst ein Internet-Radio mit einem SSH- oder einem anderen Server in seiner Küche haben möchte, benötigt ein altes Android-Handy, in meinem Fall ein gerootetes LG Optmus GT 540 mit Cyanogenmod 7.1, einen portablen Lautsprecher, zum Beispiel von Intenso, eine Universal Dockinstation, meine ist von System-S.com, und ein Dual USB-Ladegerät wie das von Hama. Dabei handelt es sich aber nur um Vorschläge. Am besten macht man sich selber auf die Suche nach Komponenten, die einem gefallen.

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Mit Klett zusammengesetzt ergeben die Bauteile mit TuneIn ein portables kleines Internet-Radio, das mit der App UKW-Radio, die bei Cynogenmod 7.1 dabei ist, sogar zum UKW-Empfänger wird. In Hannover empfange ich damit immerhin NDR 1. Mit Dropbear wird das Radio dann noch um einen SSH-Server ergänzt, mit der YouTube-App kann man Videos gucken und sich mit BeyondPod den neusten Podcast anhören. Zukünftig kann ich auch noch Torrents herunterladen, einen FTP-Server aufsetzen, Medien über DLNA streamen, den Computer fernbedienen und mal schauen, was sonst noch so geht.

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Mit Avidemux Videos um 180° drehen

23. April 2013 von Christian Imhorst

Die beste Kamera ist immer die, die man gerade dabei hat. Das ist zur Zeit meist die Kamera, die im Handy oder im Smartphone ist, weil man das Telefon schnell am Start hat, um das Video aufzunehmen. Blöd nur, wenn das Video nach dem Dreh auf dem Kopf ist.

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Ubuntu sinnvoll einrichten

7. April 2013 von Christian Imhorst

Vor ein paar Tagen bin ich bei Michael Kofler auf den schon etwas älteren Artikel Ubuntu 12.04 narrensicher konfigurieren gestoßen, in dem er ein paar Tipps gibt, wie man ein Ubuntu für Menschen einrichtet, für die der Computer eher Mittel zum Zweck ist, um zum Beispiel Fotos zu sortieren, Musik zu verwalten, E-Mails und Briefe zu schreiben, oder ähnliche Dinge zu tun. Den ein oder anderen Tipp von ihm fand ich gut, andere weniger. Da er seinen Artikel mehr als Ideensammlung und weniger als unveränderliches Rezept verstanden wissen will, möchte ich hier auch ein paar Ideen sammeln, wie man Ubuntu 12.04 sinnvoll einrichten kann und würde mich über weitere Vorschläge freuen. Dabei werde ich, im Gegensatz zu Kofler, an der Grundeinstellung oder dem Konzept von Ubuntu wenig ändern. Unity bleibt also Unity und die Fensterknöpfe bleiben links. Durch das Design von Unity soll deutlich werden, dass Ubuntu etwas völlig anderes ist, als zum Beispiel das Windows, das man vorher genutzt hat, und dass man sich auf etwas Neues einlassen darf.

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Eine Windows Desktop-App für Unity

12. März 2013 von Christian Imhorst

Als kleinen Spaß und für ein bisschen Windows 8-Feeling habe ich mir in Ubuntu 12.10 unter Unity eine Windows Desktop-App gebastelt. In Windows 8 scheint der Desktop eine weitere App unter vielen zu sein, die man von der Startseite aus aufrufen kann. So eine Startseite gibt es in Unity zwar nicht, dafür aber den Launcher, eine Seitenleiste, aus der man Programme aufrufen kann. Da es einen Windows-Desktop unter Ubuntu bekanntlich nicht gibt, habe ich mein altes XP in einer VirtualBox installiert. Einen Virenscanner und ähnliche Performance-Bremsen habe ich weggelassen, da ich die Netzwerkverbindung zur virtuellen Maschine gekappt habe. Der Datenaustausch erfolgt über einen gemeinsamen Ordner, den ich mit den Guest Additions eingerichtet habe. Außerdem habe ich den virtuellen Prozessor auf 80 Prozent gedrosselt und virtuellen RAM gibt es nur 256 MB. Da ich in der virtuellen Maschine nicht surfe, Filme gucke oder andere rechenintensive Sachen mache, ist das für XP in meinem Fall ausreichend.

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Python 3 for Metro

13. Januar 2013 von Christian Imhorst

Über den Podcast import this bin ich auf den Vortrag Metro-Programmierung mit Python von Martin von Löwis auf der Pycon DE 2012 gestoßen. Metro hieß mal das Design mit den Kacheln auf dem Startbildschirm von Windows 8, bevor Microsoft es in Modern UI umbenannt hat. Der Titel „Python 3 for Metro“ ist etwas irreführend, weil man meinen könnte, dass sich mit Python Apps für Metro respektive Modern UI erstellen lassen. Das funktioniert aber leider nicht. „Python 3 for Metro“ ist eher dazu gedacht, Python auf Windows Phone und Windows RT zu bringen, unter denen man keine Win32-basierten Desktop-Programme installieren kann. Bei allen anderen Versionen von Windows 8 kann man Python weiter auf die alte Art installieren.

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Access-Datenbanken mit Powershell durchsuchen

8. Januar 2013 von Christian Imhorst

In einer von Microsoft Produkten dominierten Arbeitsumgebung ist MS Access ein ziemlich geniales Programm, um für Systemadministratoren einfach strukturierte Daten übersichtlich aufzubereiten. Bei der Organisation großer Datenmengen, wie sie bei der Verwaltung von Hardware, Benutzern, Patchfeldern und so weiter anfallen, ist Excel mit der Aufbereitung oft überfordert. Meist sind es aber auch noch nicht genug Daten, dass sich das Aufsetzen eines SQL-Servers lohnt. Außerdem liegt es für Administratoren nahe, Informationen aus den Datenbanken mit der Powershell zu verarbeiten. Doch hier liegt der Hund begraben, denn das Thema ist nicht ganz so einfach. Am Ende des Artikels zeige ich, wie man Access-Datenbanken mit der Powershell durchsucht, auch ohne, dass MS Access installiert ist.

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Vim und Powershell

8. Dezember 2012 von Christian Imhorst

Zur Zeit beschäftige ich mich damit, die Powershell mit Open Source-Werkzeugen zu erweitern. Im ersten Versuch habe ich mit Hilfe der Poppler-Utils Text aus PDF-Dateien extrahiert und dafür ein Modul erstellt. Was der Powershell fehlt, ist ein leistungsfähiger Editor für die Kommandozeile. Hier kommt Vim ins Spiel, ein besonders unter Unix- und Gnu/Linux-Nerds beliebter Editor, der seit 1991 aktiv entwickelt wird und für viele weitere Betriebssysteme verfügbar ist, auch für Windows.

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Ein Powershell-Modul konvertiert PDFs zu Text

3. Dezember 2012 von Christian Imhorst

Die Powershell bietet von sich aus leider keine Möglichkeit, den Text aus einer PDF-Datei zu ziehen, um ihn weiterzuverarbeiten. Deshalb habe ich mir selber ein Modul gebastelt, das diese Arbeit übernimmt. Damit die Umwandlung funktioniert, benötigt man allerdings ein externes Tool wie pdftotext.exe, zum Beispiel aus den Poppler-Utils. Nur bieten die Poppler-Entwickler selbst keine ausführbare Datei für Windows an. Also muss man entweder selber den Compiler anwerfen, was den Vorteil hat, dass man eine aktuelle Version erstellen kann, oder eine fertige Datei herunterladen, in diesem Fall die Version 0.15 der Poppler-Utils.

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Dokan unter Windows 8 installieren

26. November 2012 von Christian Imhorst

Dokan ist eine Dateisystembibliothek für Windows, die man zum Beispiel für encfs4win benötigt. Das braucht man wiederum, um wichtige Ordner und Dateien zu verschlüsseln, die aus irgendeinen Grund, beispielsweise mit Dropbox, in die Cloud sollen. Auf diese Ordner und Dateien kann man dann mit Hilfe von Boxcryptor unter Android und iPhone zugreifen, was ein klarer Vorteil gegenüber anderen Verschlüsselungstools wie Truecrypt oder GnuPG ist.

Auch unter Windows 8 installiert man zuerst die aktuelle Dokan-Bibliothek, um danach die Datei encfs.zip nach „C:\Program Files“ zu entpacken. Doch hier beginnt das Problem, weil Dokan meldet, dass Windows 8 nicht unterstützt wird: „Your OS is not supported. Dokan library supports Windows 2003, Vista, 2008, 2008R2 and 7 for x64.“ Trotz dieser Warnung funktioniert Dokan aber sehr gut unter Windows 8. Wenn man als Benutzer mit Administrationsrechten angemeldet ist, unter Windows der Normalfall, kann man den Installer im Kompatibilitätsmodus zu Windows 7 starten. Dazu mit der rechten Maustaste auf die EXE-Datei klicken, im Kontextmenü „Eigenschaften“ auswählen und im Reiter „Kompatibilität“ einen Haken bei Komtabibilitätsmodus setzen und „Windows 7″ auswählen. Anschließend funktioniert die Installation von Dokan ohne Probleme.

Nachdem die Datei encfs.zip nach „C:\Program Files“ entpackt wurde, öffnet man die ausführbare Datei ENCFSW.EXE. Das Programm, das man zum Entschlüssen der Ordner benötigt, bringt schon eine grafische Oberfläche mit, wie man am Schlüsselsymbol in der Taskleiste erkennt. Soll das Programm automatisch starten, kann man einen Haken bei der Option „Launch at startup“ unter „Preferences“ setzen.

Um einen verschlüsselten Ordner zu öffnen oder anzulegen, klickt man auf „Open/Create“. Danach wählt man den verschlüsselten Ordner aus, bzw. legt ihn an. Da Windows anders als Unix-artige Betriebssysteme keine Mount-Punkte kennt, muss man dem zu entschlüsselnden Ordner einen Laufwerksbuchstaben zuweisen. Der entschlüsselte Inhalt des Ordners steht dann unter diesem Laufwerksbuchstaben bereit.

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