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Kopieren als Kulturtechnik

Ein Powershell-Modul konvertiert PDFs zu Text

3. Dezember 2012 von Christian Imhorst

Die Powershell bietet von sich aus leider keine Möglichkeit, den Text aus einer PDF-Datei zu ziehen, um ihn weiterzuverarbeiten. Deshalb habe ich mir selber ein Modul gebastelt, das diese Arbeit übernimmt. Damit die Umwandlung funktioniert, benötigt man allerdings ein externes Tool wie pdftotext.exe, zum Beispiel aus den Poppler-Utils. Nur bieten die Poppler-Entwickler selbst keine ausführbare Datei für Windows an. Also muss man entweder selber den Compiler anwerfen, was den Vorteil hat, dass man eine aktuelle Version erstellen kann, oder eine fertige Datei herunterladen, in diesem Fall die Version 0.15 der Poppler-Utils.

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Dokan unter Windows 8 installieren

26. November 2012 von Christian Imhorst

Dokan ist eine Dateisystembibliothek für Windows, die man zum Beispiel für encfs4win benötigt. Das braucht man wiederum, um wichtige Ordner und Dateien zu verschlüsseln, die aus irgendeinen Grund, beispielsweise mit Dropbox, in die Cloud sollen. Auf diese Ordner und Dateien kann man dann mit Hilfe von Boxcryptor unter Android und iPhone zugreifen, was ein klarer Vorteil gegenüber anderen Verschlüsselungstools wie Truecrypt oder GnuPG ist.

Auch unter Windows 8 installiert man zuerst die aktuelle Dokan-Bibliothek, um danach die Datei encfs.zip nach „C:\Program Files“ zu entpacken. Doch hier beginnt das Problem, weil Dokan meldet, dass Windows 8 nicht unterstützt wird: „Your OS is not supported. Dokan library supports Windows 2003, Vista, 2008, 2008R2 and 7 for x64.“ Trotz dieser Warnung funktioniert Dokan aber sehr gut unter Windows 8. Wenn man als Benutzer mit Administrationsrechten angemeldet ist, unter Windows der Normalfall, kann man den Installer im Kompatibilitätsmodus zu Windows 7 starten. Dazu mit der rechten Maustaste auf die EXE-Datei klicken, im Kontextmenü „Eigenschaften“ auswählen und im Reiter „Kompatibilität“ einen Haken bei Komtabibilitätsmodus setzen und „Windows 7“ auswählen. Anschließend funktioniert die Installation von Dokan ohne Probleme.

Nachdem die Datei encfs.zip nach „C:\Program Files“ entpackt wurde, öffnet man die ausführbare Datei ENCFSW.EXE. Das Programm, das man zum Entschlüssen der Ordner benötigt, bringt schon eine grafische Oberfläche mit, wie man am Schlüsselsymbol in der Taskleiste erkennt. Soll das Programm automatisch starten, kann man einen Haken bei der Option „Launch at startup“ unter „Preferences“ setzen.

Um einen verschlüsselten Ordner zu öffnen oder anzulegen, klickt man auf „Open/Create“. Danach wählt man den verschlüsselten Ordner aus, bzw. legt ihn an. Da Windows anders als Unix-artige Betriebssysteme keine Mount-Punkte kennt, muss man dem zu entschlüsselnden Ordner einen Laufwerksbuchstaben zuweisen. Der entschlüsselte Inhalt des Ordners steht dann unter diesem Laufwerksbuchstaben bereit.

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Mit Powershell die Bildschirmauflösung ändern

15. November 2012 von Christian Imhorst

Zurück zum Problem meiner kleinen Windows 8 Installation, bei dem Windows Apps eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel benötigen, mein Netbook aber am besten mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixel funktioniert. Auf dem Startbildschirm sind 1024 x 768 Pixel ganz ok, aber auf dem Desktop funktioniert es nicht, weil er dann sehr gestaucht aussieht.

Da ich die Windows Apps nicht so häufig brauche, wie den Desktop, lasse ich die niedrigere Auflösung eingestellt. Aber immer über die Bildschirmauflösung zu gehen, um die Auflösung für die Windows Apps zu erhöhen, ist ganz schön umständlich. Um das Ganze abzukürzen, benutze ich ein Powershell-Skript aus dem Hey, Scripting Guy! Blog, mit dem sich die Bildschirmauflösung leicht verändern lässt. Ich habe es als Modul unter C:\Users\Public\Modules\ScreenResolution\ScreenResolution.psm1 gespeichert und auf dem Desktop zwei Verknüpfungen angelegt: Die eine heißt Res768 und ändert die Auflösung, wen wundert’s, auf 1024 x 768 Pixel und hat folgendes Ziel:

powershell.exe -WindowStyle Hidden -command "& {Import-Module C:\Users\Public\Modules\ScreenResolution; Set-ScreenResolution -width 1024 -height 768}"

Die andere Verknüpfung Res600 macht das Ganze wieder rückgängig:

powershell.exe -WindowStyle Hidden -command "& {Import-Module C:\Users\Public\Modules\ScreenResolution; Set-ScreenResolution -width 1024 -height 600}"

Beide Verknüpfungen liegen auf dem Desktop, so dass ich schnell darauf zugreifen kann. Dazu kann man Res768 auch noch an den Startbildschirm anheften, um von dort aus die Auflösung zu ändern.

Dadurch, dass erst die Powershell gestartet werden muss, bevor das Modul geladen und der Befehl ausgeführt wird, ist diese Lösung etwas langsam. Mal sehen, vielleicht kann man den im Skript enthaltenen C#-Code in eine EXE-Datei packen, um die Änderung der Auflösung zu beschleunigen.

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Meine kleine Windows 8 Installation

14. November 2012 von Christian Imhorst

Hilfe, Tipps und Unterstützung, um Windows 8 zu installieren, gibt es im Internet reichlich. Wenn man freiwillig auf Windows 8 umsteigen will, ohne einen neuen Rechner oder ein Tablet zu kaufen, kann man zur Zeit ein schönes Schnäppchen machen, indem man das Upgrade von einer älteren Windows-Version auf Windows 8 Pro für 29,99 Euro nimmt. Auf meinem Netbook N145Plus von Samsung existiert neben Xubuntu zum Beispiel ein Windows 7 Starter, das auch extrem abgespeckt noch ziemlich langsam ist. Windows 8 Pro soll da deutlich schneller sein, also habe ich die Installation riskiert und das Geld investiert, um die lahme Starter- durch eine Pro-Edition zu ersetzen.

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Debian muss mit — GNU/Linux in der VirtualBox 3

24. Oktober 2012 von Christian Imhorst

Warum zum Henker FTP? Im ersten Teil von Debian muss mit habe ich meinen Windows-Wirten doch schon über SSH mit dem Debian-Gast verbunden. Dadurch kann man mit PuTTY eine Konsole auf dem Server öffnen oder mit WinSCP eine SFTP-Verbindung herstellen. Schließlich wurde das SSH File Transfer Protocol oder Secure File Transfer Protocol (SFTP) als Alternative zum File Transfer Protocol (FTP) entworfen, die Verschlüsselung ermöglicht.

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Debian muss mit — GNU/Linux in der VirtualBox 2

21. Oktober 2012 von Christian Imhorst

Im ersten Teil von Debian muss mit habe ich Debian in der VirtualBox aufgesetzt und mich mit Hilfe der IP-Adresse über SSH mit dem Server verbunden. Geholfen hat mit dabei PuTTY. Einziger Schönheitsmakel an der Geschichte ist bislang, dass ich die IP-Adresse 192.168.178.20 nehmen muss, um mich zu verbinden. Höchste Zeit also, der Box einen eigenen Namen zu geben. Eine Anleitung dazu gibt es bei HowtoForge oder hier.

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Debian muss mit — GNU/Linux in der VirtualBox

20. Oktober 2012 von Christian Imhorst

Debian GNU/Linux in der VirtualBox unter Windows zu installieren, ist eine praktische Sache. Wenn man sich mit Themen rund um GNU/Linux, Web- und FTP-Server oder ähnliches beschäftigen will, hat man es immer auf dem Notebook dabei. So kann man Freunden, Familien, Kunden zeigen, wie ihr Blog, Homepage oder Webshop aussehen könnte. Man kann die virtuelle Maschine besonders mit Debian als Gast-System etwas schmaler konfigurieren, was gleich gezeigt werden soll, damit sie zum Beispiel auch gut auf ein Netbook passt und dort nicht allzuviel Speicher braucht.

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O’Reilly eBooks super günstig im Play Store kaufen

9. September 2012 von Christian Imhorst

Das Angebot gibt es schon etwas länger, englischsprachige eBooks von O’Reilly für (nicht einmal) ein Zehntel des Buchpreises im App oder Play Store zu kaufen. Während es die Bücher im Play Store allerdings ohne DRM-Restriktionen gibt, darf man sie auf Apple-Geräten vermutlich immer noch erstmal aus ihrem App-Gefängnis befreien, um sie auf anderen eBook-Readern lesen zu können. Wenn einem nicht stört, dass die eBooks nach dem Export nur im EPUB-Format vorliegen, der kann ein schönes Schnäppchen machen.

Zum Beispiel gibt es dort das eBook JavaScript: The Definitive Guide 6th Edition für 3,49 Euro, während die nicht DRM-freie Kindle-Version bei Amazon 20,46 Euro kostet. Die Bücher werden zusammen mit dem Aldiko eBook-Reader als einzelne Apps installiert, aus denen sich dann unter Android die DRM-freien EPUB-Versionen leicht exportieren lassen.

Anschließend findet man die EPUB-Datei auf der obersten Ebene der SD-Karte, wovon man sie über Dropbox, Google Drive oder einen PC auf einen eBook-Reader seiner Wahl kopieren kann, wenn er in der Lage ist, EPUB-Dateien zu lesen. In meinem Fall ist das der Sony Reader PRS-T1.

Was ich an der ganzen Sache allerdings schräg finde ist, dass das Buch „JavaScript: The Definitive Guide“ noch in der 5th Edition im Store von Aldiko selbst 39,99 USD kostet. Die 6. Auflage wird dort gar nicht angeboten, während das Bundle aus App und eBook in der neusten Auflage noch nicht einmal ein Zehntel des Preises kostet.

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Entfernte Dateien über eine wirklich seeeehr langsame Verbindung herunterladen

31. Juli 2012 von Christian Imhorst

Ich hatte neulich das Vergnügen relative große Dateien, so zwischen 2 und 10 Megabyte, über eine wirklich seeeehr langsame Verbindung von einem Windows-Rechner auf einen anderen herunterzuladen. Der Server, auf dem sich die Daten befanden, war weit weg, ähnlich wie Deep Space 9 weit von der Erde entfernt ist. Wenn das Sternenflottenkommando versucht ein paar Dateien von der Station aus den Tiefen des Weltalls herunterzuladen und ein paar Cardassianer auf der Leitung stehen, geht es ihnen so ähnlich wie mir. Selbst Robocopy, als schweizer Taschenmesser für Kopieraufgaben, hat die Füße gestreckt und ständig angemeldet, dass die Verbindung unterbrochen ist.

Letztendlich konnte ich den Kopierjob mit dem Transferprotokoll Background Intelligent Transfer Service (BITS) unter Windows 7 erledigen. BITS kann Daten im Hintergrund übertragen, wobei ungenutzte Bandbreite konsumiert wird, um die Netz-Performance der aktiven Programme nicht zu beeinträchtigen. Sollte ein Download unterbrochen werden, kann BITS ihn ähnlich wie Robocopy wieder aufnehmen. BITS wird z.B. beim Übertragen von Dateien mit Windows Update eingesetzt. Mit bitsadmin gibt es auch ein Kommandozeilentool, das ähnlich mächtig wie Robocopy ist, handlicher finde ich aber das Kopieren mit BITS in der Powershell.

Letztendlich haben die folgenden beiden Befefehle den Job erledigt:

Import-Module bitstransfer
Start-BitsTransfer -Source \\DeepSpace9\Sources\*.* -Destination \\StarfleetCmd\Sources\

Zuerst wird das Powershell-Modul für die BITS-Übertragung geladen. Dann folgt der Befehl, mehrere Dateien vom Server herunterzuladen. Mit Start-BitsTransfer wird der neue BITS-Übertragungsauftrag erstellt, wobei ich anstelle einzelner Dateien Joker-Zeichen als Platzhalter verwende. Im Zielpfad dürfen übrigens keine Joker-Zeichen verwendet werden. Mit dem oben genannten Befehl wird der Befehl übrigens nicht im Hintergrund aufgeführt, stattdessen blockiert er die Powershell, wenn er ausgeführt wird. Wer ein Beispiel für einen Job im Hintergrund sucht, findet ihn in der Hilfe von Start-BitsTransfer:

Get-Help Start-BitsTransfer -full

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Dualboot verschlüsseln mit Xubuntu und Windows 7

15. Juli 2012 von Christian Imhorst

Sollte mein Netbook einmal unbeabsichtigt seinen Besitzer wechseln, dann möchte ich zumindest meine Daten sicher verschlüsselt haben. Leider ist das leichter gesagt, als getan, da ich ein Dualboot-System mit Windows 7 und Xubuntu 12.04 benutze. Xubuntu hatte ich schon gleich verschlüsselt installiert, bei Windows ist das ja leider nicht so einfach möglich, wenn man nicht die Ultimate-Version hat. Auf meinem Netbook ist Windows 7 Starter 32-bit installiert, also eine sehr abgespeckte Version. Glücklicherweise gibt es Open Source-Software, mit der man sie um Funktionen erweitern kann, die dieses Windows von Haus aus nicht mitbringt. In meinem Fall ist es die Verschlüsselungssoftware TrueCrypt.

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