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Kopieren als Kulturtechnik

Mit Powershell die Bildschirmauflösung ändern

15. November 2012 von Christian Imhorst

Zurück zum Problem meiner kleinen Windows 8 Installation, bei dem Windows Apps eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel benötigen, mein Netbook aber am besten mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixel funktioniert. Auf dem Startbildschirm sind 1024 x 768 Pixel ganz ok, aber auf dem Desktop funktioniert es nicht, weil er dann sehr gestaucht aussieht.

Da ich die Windows Apps nicht so häufig brauche, wie den Desktop, lasse ich die niedrigere Auflösung eingestellt. Aber immer über die Bildschirmauflösung zu gehen, um die Auflösung für die Windows Apps zu erhöhen, ist ganz schön umständlich. Um das Ganze abzukürzen, benutze ich ein Powershell-Skript aus dem Hey, Scripting Guy! Blog, mit dem sich die Bildschirmauflösung leicht verändern lässt. Ich habe es als Modul unter C:\Users\Public\Modules\ScreenResolution\ScreenResolution.psm1 gespeichert und auf dem Desktop zwei Verknüpfungen angelegt: Die eine heißt Res768 und ändert die Auflösung, wen wundert’s, auf 1024 x 768 Pixel und hat folgendes Ziel:

powershell.exe -WindowStyle Hidden -command "& {Import-Module C:\Users\Public\Modules\ScreenResolution; Set-ScreenResolution -width 1024 -height 768}"

Die andere Verknüpfung Res600 macht das Ganze wieder rückgängig:

powershell.exe -WindowStyle Hidden -command "& {Import-Module C:\Users\Public\Modules\ScreenResolution; Set-ScreenResolution -width 1024 -height 600}"

Beide Verknüpfungen liegen auf dem Desktop, so dass ich schnell darauf zugreifen kann. Dazu kann man Res768 auch noch an den Startbildschirm anheften, um von dort aus die Auflösung zu ändern.

Dadurch, dass erst die Powershell gestartet werden muss, bevor das Modul geladen und der Befehl ausgeführt wird, ist diese Lösung etwas langsam. Mal sehen, vielleicht kann man den im Skript enthaltenen C#-Code in eine EXE-Datei packen, um die Änderung der Auflösung zu beschleunigen.

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Meine kleine Windows 8 Installation

14. November 2012 von Christian Imhorst

Hilfe, Tipps und Unterstützung, um Windows 8 zu installieren, gibt es im Internet reichlich. Wenn man freiwillig auf Windows 8 umsteigen will, ohne einen neuen Rechner oder ein Tablet zu kaufen, kann man zur Zeit ein schönes Schnäppchen machen, indem man das Upgrade von einer älteren Windows-Version auf Windows 8 Pro für 29,99 Euro nimmt. Auf meinem Netbook N145Plus von Samsung existiert neben Xubuntu zum Beispiel ein Windows 7 Starter, das auch extrem abgespeckt noch ziemlich langsam ist. Windows 8 Pro soll da deutlich schneller sein, also habe ich die Installation riskiert und das Geld investiert, um die lahme Starter- durch eine Pro-Edition zu ersetzen.

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Debian muss mit — GNU/Linux in der VirtualBox 3

24. Oktober 2012 von Christian Imhorst

Warum zum Henker FTP? Im ersten Teil von Debian muss mit habe ich meinen Windows-Wirten doch schon über SSH mit dem Debian-Gast verbunden. Dadurch kann man mit PuTTY eine Konsole auf dem Server öffnen oder mit WinSCP eine SFTP-Verbindung herstellen. Schließlich wurde das SSH File Transfer Protocol oder Secure File Transfer Protocol (SFTP) als Alternative zum File Transfer Protocol (FTP) entworfen, die Verschlüsselung ermöglicht.

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Debian muss mit — GNU/Linux in der VirtualBox 2

21. Oktober 2012 von Christian Imhorst

Im ersten Teil von Debian muss mit habe ich Debian in der VirtualBox aufgesetzt und mich mit Hilfe der IP-Adresse über SSH mit dem Server verbunden. Geholfen hat mit dabei PuTTY. Einziger Schönheitsmakel an der Geschichte ist bislang, dass ich die IP-Adresse 192.168.178.20 nehmen muss, um mich zu verbinden. Höchste Zeit also, der Box einen eigenen Namen zu geben. Eine Anleitung dazu gibt es bei HowtoForge oder hier.

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Debian muss mit — GNU/Linux in der VirtualBox

20. Oktober 2012 von Christian Imhorst

Debian GNU/Linux in der VirtualBox unter Windows zu installieren, ist eine praktische Sache. Wenn man sich mit Themen rund um GNU/Linux, Web- und FTP-Server oder ähnliches beschäftigen will, hat man es immer auf dem Notebook dabei. So kann man Freunden, Familien, Kunden zeigen, wie ihr Blog, Homepage oder Webshop aussehen könnte. Man kann die virtuelle Maschine besonders mit Debian als Gast-System etwas schmaler konfigurieren, was gleich gezeigt werden soll, damit sie zum Beispiel auch gut auf ein Netbook passt und dort nicht allzuviel Speicher braucht.

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O’Reilly eBooks super günstig im Play Store kaufen

9. September 2012 von Christian Imhorst

Das Angebot gibt es schon etwas länger, englischsprachige eBooks von O’Reilly für (nicht einmal) ein Zehntel des Buchpreises im App oder Play Store zu kaufen. Während es die Bücher im Play Store allerdings ohne DRM-Restriktionen gibt, darf man sie auf Apple-Geräten vermutlich immer noch erstmal aus ihrem App-Gefängnis befreien, um sie auf anderen eBook-Readern lesen zu können. Wenn einem nicht stört, dass die eBooks nach dem Export nur im EPUB-Format vorliegen, der kann ein schönes Schnäppchen machen.

Zum Beispiel gibt es dort das eBook JavaScript: The Definitive Guide 6th Edition für 3,49 Euro, während die nicht DRM-freie Kindle-Version bei Amazon 20,46 Euro kostet. Die Bücher werden zusammen mit dem Aldiko eBook-Reader als einzelne Apps installiert, aus denen sich dann unter Android die DRM-freien EPUB-Versionen leicht exportieren lassen.

Anschließend findet man die EPUB-Datei auf der obersten Ebene der SD-Karte, wovon man sie über Dropbox, Google Drive oder einen PC auf einen eBook-Reader seiner Wahl kopieren kann, wenn er in der Lage ist, EPUB-Dateien zu lesen. In meinem Fall ist das der Sony Reader PRS-T1.

Was ich an der ganzen Sache allerdings schräg finde ist, dass das Buch „JavaScript: The Definitive Guide“ noch in der 5th Edition im Store von Aldiko selbst 39,99 USD kostet. Die 6. Auflage wird dort gar nicht angeboten, während das Bundle aus App und eBook in der neusten Auflage noch nicht einmal ein Zehntel des Preises kostet.

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Entfernte Dateien über eine wirklich seeeehr langsame Verbindung herunterladen

31. Juli 2012 von Christian Imhorst

Ich hatte neulich das Vergnügen relative große Dateien, so zwischen 2 und 10 Megabyte, über eine wirklich seeeehr langsame Verbindung von einem Windows-Rechner auf einen anderen herunterzuladen. Der Server, auf dem sich die Daten befanden, war weit weg, ähnlich wie Deep Space 9 weit von der Erde entfernt ist. Wenn das Sternenflottenkommando versucht ein paar Dateien von der Station aus den Tiefen des Weltalls herunterzuladen und ein paar Cardassianer auf der Leitung stehen, geht es ihnen so ähnlich wie mir. Selbst Robocopy, als schweizer Taschenmesser für Kopieraufgaben, hat die Füße gestreckt und ständig angemeldet, dass die Verbindung unterbrochen ist.

Letztendlich konnte ich den Kopierjob mit dem Transferprotokoll Background Intelligent Transfer Service (BITS) unter Windows 7 erledigen. BITS kann Daten im Hintergrund übertragen, wobei ungenutzte Bandbreite konsumiert wird, um die Netz-Performance der aktiven Programme nicht zu beeinträchtigen. Sollte ein Download unterbrochen werden, kann BITS ihn ähnlich wie Robocopy wieder aufnehmen. BITS wird z.B. beim Übertragen von Dateien mit Windows Update eingesetzt. Mit bitsadmin gibt es auch ein Kommandozeilentool, das ähnlich mächtig wie Robocopy ist, handlicher finde ich aber das Kopieren mit BITS in der Powershell.

Letztendlich haben die folgenden beiden Befefehle den Job erledigt:

Import-Module bitstransfer
Start-BitsTransfer -Source \\DeepSpace9\Sources\*.* -Destination \\StarfleetCmd\Sources\

Zuerst wird das Powershell-Modul für die BITS-Übertragung geladen. Dann folgt der Befehl, mehrere Dateien vom Server herunterzuladen. Mit Start-BitsTransfer wird der neue BITS-Übertragungsauftrag erstellt, wobei ich anstelle einzelner Dateien Joker-Zeichen als Platzhalter verwende. Im Zielpfad dürfen übrigens keine Joker-Zeichen verwendet werden. Mit dem oben genannten Befehl wird der Befehl übrigens nicht im Hintergrund aufgeführt, stattdessen blockiert er die Powershell, wenn er ausgeführt wird. Wer ein Beispiel für einen Job im Hintergrund sucht, findet ihn in der Hilfe von Start-BitsTransfer:

Get-Help Start-BitsTransfer -full

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Dualboot verschlüsseln mit Xubuntu und Windows 7

15. Juli 2012 von Christian Imhorst

Sollte mein Netbook einmal unbeabsichtigt seinen Besitzer wechseln, dann möchte ich zumindest meine Daten sicher verschlüsselt haben. Leider ist das leichter gesagt, als getan, da ich ein Dualboot-System mit Windows 7 und Xubuntu 12.04 benutze. Xubuntu hatte ich schon gleich verschlüsselt installiert, bei Windows ist das ja leider nicht so einfach möglich, wenn man nicht die Ultimate-Version hat. Auf meinem Netbook ist Windows 7 Starter 32-bit installiert, also eine sehr abgespeckte Version. Glücklicherweise gibt es Open Source-Software, mit der man sie um Funktionen erweitern kann, die dieses Windows von Haus aus nicht mitbringt. In meinem Fall ist es die Verschlüsselungssoftware TrueCrypt.

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dd für Windows

13. Juli 2012 von Christian Imhorst

Mit Gnu/Linux lernt man viele kleine Programme schätzen, die man ganz schön vermisst, wenn man zwischendurch wieder Windows benutzen darf oder muss. Eines dieser Programme ist dd, um CDs oder DVDs als ISO-Dateien zu kopieren. Glücklicherweise gibt es dd for Windows, in der Programmiersprache Delphi geschrieben und unter der GPL veröffentlicht.

Die Syntax der aktuellsten Version 0.6beta3 aus dem Jahr 2010 ist etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man eher die Unix-Version von dd kennt. Nach dem Herunterladen habe ich die Datei dd.exe in den System-Ordner %windir%\system32 kopiert, wählt man einen anderen Ordner, sollte man ihn in die Umgebungsvariable PATH übernehmen. Mit dem Befehl dd --list kann man sich einen ersten Überblick verschaffen:

C:\> dd --list
rawwrite dd for windows version 0.6beta3.
Written by John Newbigin <jn@it.swin.edu.au>
This program is covered by terms of the GPL Version 2.
 
Win32 Available Volume Information
\\.\Volume{a9d80fe0-46c0-11e1-9544-00199931e307}\
  link to \\?\Device\HarddiskVolume2
  fixed media
  Mounted on \\.\c:
 
\\.\Volume{c4b9ebe1-4678-11e1-9068-806e6f6e6963}\
  link to \\?\Device\CdRom0
  CD-ROM
  Mounted on \\.\d:

Um eine CD im Laufwerk D als ISO-Dateien zu kopieren benötigt man folgenden Befehl:

dd if=\\.\d: of=C:\Users\Public\myCD.iso bs=1M --size --progress

Mit der Option „bs“ wird die Blockgröße auf 1 MB gesetzt, „–size“ ermittelt die Größe der CD oder DVD und teilt dd mit, dass es nicht versuchen soll, über diese Größe hinaus zu lesen. Die Option „–progress“ zeigt den Fortschritt des Einlesens an.

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Nicht nur für Zombies: Einstieg in IronPython

1. Juli 2012 von Christian Imhorst
Voraussetzungen:  
   
Betriebssystem: Windows 7
.NET-Framework: Version 4.0
IronPython: Version 2.7.2.1
Evtl. Compiler: Visual Studio Express 2010

Wenn einem IronPython wie ein semi-toter Zombie erscheint, der kaum User hat, liegt das zum großen Teil an IronPython selbst: Es ist ein Nischenprodukt, was Schade ist, und wird das vermutlich auch bleiben, was noch mehr Schade ist, da IronPython wunderbare Einblicke in das.NET-Frameworkgewährt.

Dieser Artikel ist zum ersten Mal in der Ausgabe 07/2012 von freiesMagazin erschienen.

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