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Google Wave und Gnu/Linux

18. Januar 2010 von Christian Imhorst

Nach einem kurzen Blick in die Suchmaschine von Google, scheint die Auswahl an Software für Google Wave noch nicht so groß zu sein und für Gnu/Linux im Besonderen schon mal gar nicht. Es gibt einen Google Wave Notifier für Windows, ansonsten ein Add-on für Firefox und eine Extension für Chrome.

Außerdem kann man Google Wave in Thunderbird nutzen:

  • Fehlerkonsole öffnen (Reiter Extras – Fehlerkonsole)
  • Diesen Code einfügen:
    Components.classes['@mozilla.org/appshell/window-mediator;1'].getService(Components.interfaces.nsIWindowMediator).getMostRecentWindow("mail:3pane").document.getElementById("tabmail").openTab("contentTab", {contentPage: "https://wave.google.com/wave/?nouacheck"});

Inwieweit es praktikabel ist, eine Wave in ein E-Mail-Programm einzubinden, kann ich nicht sagen. Aber immerhin ist es machbar. Habe ich vielleicht noch eine Software übersehen, mit der man Wave unter Gnu/Linux einbinden bzw. benutzen kann, außer im Browser?

Wer mit Google Wave und den damit verbunenen Möglichkeiten bislang wenig bis gar nichts anfangen kann, dem hilft vielleicht folgendes Video weiter:

Update: Im Kommentar weist Mogli mich auf das in Python geschriebene Programm GoogSysTray hin, das ich gleich mal ausprobiert habe. Das Programm ist ein kleines App für die Taskleiste und läuft unter Windows und Gnu/Linux; zumindest unter den Gnu/Linux-Betriebssystemen mit Desktop, der eine Taskleiste vorweisen kann. Die Installation ist unter Ubuntu recht simpel, solange man das Paket python-gtk2 (Pygtk2) als Abhängigkeit installiert hat:

sudo apt-get install python-gtk2

Anschließend lädt man das Archiv herunter, entpackt es und wechselt in das Verzeichnis mit den Python-Dateien, um die Installation durchzuführen:

sudo python ./setup.py install

Der Befehl googsystray startet das Programm dann aus dem Terminal heraus. Möchte man es bei jedem Systemstart automatisch laden, trägt man es am Besten unter System -> Einstellungen -> Startprogramme ein. Der Programmpfad ist übrigens /usr/local/bin/googsystray.

Zum Schluss schreibt man noch die eigenen Zugangsdaten zu Google in die Einstellungen und hat dann alle Aktivitäten seines Kontos für Google Voice, Google Mail, Google Calendar, Google Reader und Google Wave auf einen Blick. Wenn etwas neues passiert wird man durch ein akustisches Signal benachrichtigt und man kann simple Aufgaben damit schnell erledigen.

Geschrieben in Gnu/Linux

4 Antworten

  1. mogli

    Schau dir mal GoogSysTray an ;-).

    googsystray.sourceforge.net

  2. scorp

    du kannst nicht zufällig nen invite an mich abschicken? :) alle schreiben davon, ich würds auch gern testen :) vielen dank.

    grüsse,

  3. Christian Imhorst

    Hallo scorp,

    kein Problem. Sobald ich heute Abend zu Hause bin, schicke ich dir einen.

    Viele Grüße
    Christian

  4. adun

    Das ist kein Gnu/Linux Problem. Das Google Wave Frontend steht unter einer sehr restriktiven Lizenz und mangels externer API muss man das verwursten. Nicht wenige Google Wave Programme sind illegal oder haben eine Ausnahmeregelung, bis es eine externe API gibt, dann werden auch Programme wie Pilze aus dem Boden schießen.

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