Übersetzung von Windows 7 Sünden ist fertig
Es ist endlich geschafft: Die Übersetzung von Windows 7 Sins in den 8 verschiedenen Sprachen arabisch, französisch, italienisch, russisch, spanisch und deutsch ist fertig. Die deutsche Übersetzung habe ich maßgeblich mit Felix zusammen gemacht, der besonders beim Endspurt sehr viel Arbeit investiert hat. Vielen Dank nochmal dafür, Felix.
Um aus der von mir übersetzten Presseerklärung zu zitieren: “Die Windows 7 Sünden-Kampagne umfasst sieben Hauptbereiche in denen proprietäre Software im Allgemeinen und Microsoft Windows im Besonderen Computernutzer schadet: Eindringen in die Privatsphäre, Vergiftung von Bildung, Computernutzer in Abhängigkeiten halten, Standards zu missbrauchen, Monopolstellung zum eigenen Vorteil zu nutzen, digitales Rechtemanagement (DRM) zu fördern und die Sicherheit von Computernutzern zu gefährden. [...] “Indem wir die Windows 7 Sünden-Kampagne in so viele Sprachen wie möglich übersetzen, machen wir sie zu einer internationalen Kampagne für die Freiheit von Computernutzern,” sagte Matt Lee, Kampagnen-Manager der FSF.”
Ganz fertig sind wir mit der Übersetzung aber noch nicht: Die Seiten müssen noch Korrektur gelesen werden, und außerdem sind wir mit der Verwendung von “Du” und “Sie” etwas durcheinander gekommen. Aber das werden wir in den nächsten Tagen noch korrigieren.
Geschrieben in Gnu/Linux



15. Januar 2010 um 23:34:36
Es handelt sich hier natürlich nur um meine eigene, persönliche Meinung, aber: auch die englische Fassung hat letztlich Keiner gebraucht. FUD mal andersrum, vielleicht sollte man sich etwas Intelligentes einfallen lassen, statt stupide Microsofts Methoden zu kopieren.
16. Januar 2010 um 00:11:32
Danke für die Übersetzung. Finde die Aktion nicht schlecht. Ich ärger mich momentan wieder sehr darüber, das es kein Netbook ohne dieses unselige “Windows 7 Starter gibt”. Jedenfalls keines was meinen Vorstellungen an Ausstattung entspricht.
16. Januar 2010 um 00:16:00
Ihr könnt dem Korrekturleser eine Menge Arbeit ersparen, wenn ihr vorher die Deppenleerzeichen aus den Windows-7-Sünden entfernt.
16. Januar 2010 um 00:18:20
EinFrage:
Treffen diese “Windows 7 Sünden” auch auf andere Systeme, wie z.B. Mac OS X zu?
16. Januar 2010 um 02:00:30
@Bernd: Ja, aber Mac OS X ist viel schönes
Aber im Ernst: die meisten Argumente, die dort verwendet werden, lassen sich auf alle properietären Softwareprodukte anwenden. Auch Apple nutzt den Bildungssektor, bindet den Anwender, verbiegt Standards u.s.w.. Ob dies wirklich in der Art als Nachteil empfunden wird, entscheidet der Anwender – und hier liegt die Hauptschwäche der Kampagne. Fühlt er wirklich eine Einschränkung durch die dort genannten Nachteile??? Oder als Vergleich das Beispiel Datenschutz: hat ein Nutzer von Facebook, Xing & Co., der persönliche Daten dort einstellt, wirklich sofort das Gefühl, dass seine Daten missbraucht werden???
16. Januar 2010 um 08:39:10
Die Argumentation ist zu schwach um in den Köpfen derer was zu bewirken, die ihr leben lang mit Windows arbeiten.
Beispiel 1:
Das Kinder und Jugendliche weniger selbstständig sind, nur weil sie Windows nutzen müssen, halte ich für… unwahrscheinlich. Vielmehr wird deren Horizont weniger erweitert. Sie lernen eben nicht (oder viel Später) die Vielfalt der freien Software kennen und haben deshalb VIELLEICHT einen Nachteil auf dem Arbeitsmarkt gegenüber den Kindern, die eben mit freier Software umgehen können.
Beispiel 2:
Die allermeisten Privat- Nutzer interessiert ihr Privatsphäre nicht wirklich. Wie oft höre ich Sätze wie: “Ich habe nix zu verbergen.” Solange dieses Meinung vorherrscht, kann man sich diese Art der Argumentation sparen.
Beispiel 3
DRM…. Die meisten Nutzer kaufen sich ihre Musik, Filme und Software. Sie ärgern sich zwar, dass sie die gekaufte CD nicht mehr fürs Auto brennen können, nehmen es aber als Gottgegeben hin und ihr wisst ja; im Kampf gegen den Terror, Hacker und böse Raubkopierer nehmen wir so einiges auf uns…
Sollen mit den “Windows 7 Sünden” viele Leute erreicht werden (also auch die, die bisher Windows nutzen) dann muss anschaulicher argumentiert werden.
Besser wäre es aber wenn dem Nutzer klar gemacht wird, welche Vorteile er hat, wenn er freie Software nutzt.
Gruß
Georg
16. Januar 2010 um 08:44:11
Wie wäre es denn, wenn jemand mal ein “7 Sins of Linux” schreibt. Nur einfach mal der Vollständigkeit halber (freie Software hat zwar viele Vorteile, ist aber auch nicht perfekt)
16. Januar 2010 um 10:36:48
Ich finde diese Kampagne niveaulos. Außerdem denke ich, dass erst das Wissen um den richtigen Umgang mit einem Computer gelernt werden muss. Für viele Anwender ist es ein Dogma, dass der Rechner langsam ist und man an ihm nichts ändern kann, dass man Antiviren Programme und Firewalls braucht. So lange sich daran nichts ändert würde ich den Schritt zum “trusted computing” sogar begrüßen. Dann ist es wie mit dem Radio, anschalten und chatten, surfen usw. und Gedanken über Sicherheit und Effektivität kann sich der Bediener dann sparen. Die Menschen, die Computer nutzen und nicht nur bedienen wollen, können sich dann ja ein richtiges variables Betriebssystem zu legen.
Have Fun
Schumbi
16. Januar 2010 um 10:41:27
@Daniel:
Naja, natürlich ist Linux nicht perfekt. Aber darum geht es auch gar nicht. Es dreht ja auch niemand Windows einen Strick daraus, dass es nicht perfekt ist. Bei der Kampagne geht es schon sehr deutlich darum, Microsoft eine monopolistische Firmenpolitik vorzuwerfen.
Linux-Sünden sind ja eher solche Sünden wie “Gnome bevormundet seine Benutzer” oder “Ubuntu liefert GIMP nicht mehr in der Standard-Installation”. Auf einer gewissen Ebene mögen das treffende Vorwürfe sein – in einer Szene, in der diese Produkte aber umsonst zu haben sind und beliebig erweitert / remixt / verändert werden dürfen, scheint es nicht wirklich sinnvoll, da den gleichen top-down-Vorwurf vorzubringen.
Oder anders: Ein Großteil der Vorwürfe lässt sich schon allein deshalb nicht auf freie Software übertragen, weil sie eben frei ist.
Wenn du aber ebensolche moralischen Vorwürfe gegen freie Software vorbringen kannst, wie es gegen Microsoft möglich ist, dann wäre ich wirklich interessiert.
Schöne Grüße!
16. Januar 2010 um 10:49:41
@Schumbi:
Trusted Computing bedeutet weder, dass der Computer immer funktioniert, noch, dass man sich keine Gedanken mehr um Sicherheit machen müsste.
Weiterhin finde ich es niveaulos, einfach in den Raum zu werfen, dass man etwas niveaulos findet, ohne auszuführen, was der Grund dafür ist bzw. mit was für Maßstäben man gerade misst. So teilst du uns lediglich deine persönliche Ansicht mit – kein begründetes Urteil oder sonst irgendwas, über das sich ein anständiger Austausch einleiten ließe. Dann braucht man es aber auch nicht öffentlich kundzutun, oder?
Die Kampagne mag Schwächen haben – ist aber doch in der Sache durchaus fundiert und trifft den Punkt: Microsoft hat eine marktbeherrschende Stellung unter der der Benutzer in mancher Hinsicht leidet. Das hat sich mittlerweile so weit rumgesprochen, dass es sogar in der EU und den USA Überlegungen gab / gibt, dagegen vorzugehen (siehe Browser-Entscheidung).
Ich finde es sehr bedauerlich, dass jedes soziale und gesellschaftliche Engagement, dass im Verdacht steht, auf “Moral” und “Ethik” abzuzielen, automatisch als “peinlich”, “niveaulos” oder gar “lächerlich” abgetant wird.
Man muss den Machern der Kampagne doch einfach zugestehen können, dass sie einige berechtigte Vorwürfe vorbringen. Wenn man ein Problem sieht, ist es doch lobenswert, dass man versucht, etwas dagegen zu unternehmen. Da finde ich die Briefkampagne gar nicht so schlecht.
16. Januar 2010 um 13:04:00
Wer DRM geschütze Musik usw kauft, ist doch selbst schuld, wenn er sich dann wundern, warum er das Zeug nicht in seinem Auto abspielen kann, was hat das mit Windows zu tun?
Warum wird nicht über Mac OSX hergezogen, da ist DRM genauso integriert.
Natürlich könnte auch einfach jemand eine proprietäre Software für Linux rausbringen, die DRM unterstützt, und?
Andererseits gibt es Leute, die haben DRM kompatible Abspielgeräte auch außerhalb der PC Welt und die können die Lieder somit auch überall abspielen.
16. Januar 2010 um 13:06:34
Das schlimme ist ja außerdem, dass manche Leute wirklich glauben, dass sie die Welt mit ihrem Engagement in der Open Source Szene verbessern.
Die meisten Menschen, die an Hunger sterben haben nicht mal einen PC oder jemals gesehen, oder meint ihr in Haiti sind die Leute wegen Windows gestorben?
Es ist halt mal wieder ein typisches “Problem” des reichen Westens, unfreie Software, wir müssen die Welt davor retten.
16. Januar 2010 um 13:17:32
@Barristan: so ganz richtig ist die Argumentation nicht, wenn man es nicht nur auf Computer bezieht. Es ist ein reales Problem, dass Patente die Gesundheitssituation in ärmeren Ländern schwieriger macht.
Lizenzkosten nimmt dann noch weiteres Geld, welches denjenigen nicht mehr zur Verfügung steht. Und wenn die Software nicht in der Sprache von der Firma übersetzt wird, weil es sich für die Firma nicht lohnt, dann verstärkt es den Abstand zwischen der reichen und der armen Welt (wie es aber auch innerhalb der “reichen” Länder auch der Fall ist).
Aber in Haiti wird sicherlich kein Mensch durch freie Software gerettet. Leider.
16. Januar 2010 um 13:33:55
Reise mal in den Kongo und such da mal einen Computer bei Privatpersonen, viel Glück dabei.
Manche Leute sind froh, wenn sie einen Laib Brot kriegen, damit sie an einem Tag in der Woche nicht hungern müssen.
Meinst du wirklich, dass die einen PC besitzen oder auch besitzen wollen?
In Schwellenländern kann ich deine Argumentation evlt. ja noch verstehen, aber in den Ländern, wo wirklich sekündlich Menschen verhungern, da gibt es größere Sorgen als PCs, Lizensen und Open Source.
16. Januar 2010 um 13:55:27
Wer der Windows 7 Sünden-Kampagne nichts abgewinnen kann, dem möchte ich stattdessen diese beiden Webseiten ans Herz legen:
Warum Linux besser ist
Linux ist nicht Windows
Dann war das Erdbeben in Haiti eine schlimme Naturkatastrophe, für die niemand etwas kann. Diese Katastrophe in diesem Fall als Beispiel zu bringen ist unterste Schublade. Außerdem möchte ich mal bezweifeln, dass hier jemand von uns weiß, was Menschen in Entwicklungsländer wirklich wollen, außer das, was wir vermutlich alle wollen: Ein Leben in Frieden, Freiheit und Wohlstand zu genießen. Für alle drei Punkte kämpfe ich und meiner Meinung nach hat freie Software einen ganz bestimmten Anteil daran.
16. Januar 2010 um 14:02:05
@Barristan
Wenn ich meiner Mutter beim Abwaschen helfe, dann stirbt auch nicht jemand weniger an Hunger, und trotzdem habe ich etwas gutes getan. Was Michael Thomas dir sagen wollte, ist, dass mit freier Software Probleme die existieren gemildert werden können. Nicht jedes Problem auf dieser Welt führt zu Hunger… Freie Software kann viel für die Freiheit von ganzen Staaten tun. Aber eben halt nur auf PC Ebene. Wir reden nicht von Hunger.
Noch ein Beispiel. Wenn ich entscheide mit dem Fahrrad arbeiten zu gehen, statt mit dem Auto, dann entlaste ich die Umwelt. Somalische Kinder werden davon nicht satt. aber ich habe weniger abgas Produziert. Wenn ich freie Software fördere, dann kommt das anderen zu gute (Sie Bsp. Michael Thomas).
Wenn du findest, dass es besser ist hungernden zu helfen, statt an freier Software zu arbeiten (was wie gesagt ein anderes Problem bekäkmpft), dann arbeite diese Zeit, wo du nicht für freie Software arbeitest, in der Wirtschaft, und spende das verdiente Geld stattdessen einer vertrauenswürdigen Organisation. Falls du dies nicht machst, dann frage ich mich was du da überhaupt “die fresse Aufreisst” (sorry für den Ausdruck).
Glückskette in der Schweiz:
Postkonto 10-15000-6
Glückskette, 1211 Genf
vermerk Haiti
16. Januar 2010 um 15:34:32
Ach ich will euch doch nur eure “ich verbessere die Welt mit Free Software Luftblase” zerplatzen, ihr verbessert damit die Welt nicht.
Das redet ihr euch nur ein, damit euer Hobby wertvoller erscheint.
Am meisten vom kostenlosen Linux profitieren Industrieländer und Schwellenländer, sicher nicht die Dritte Welt.
@ich
Ich reisse die Fresse auf, weil mich bemerkungen wie: “Mit Linux verbessert man die Welt” ankotzen, es ist nur ein hochspielen eines Hobbies, mehr nicht.
Und keine Sorge, ich spende schon genug, aber sicher nicht an irgendwelche Open Source Projekte und ich verschwende auch keine Kohle damit fünf mal im Jahr auf irgendwelche Linuxmessen zu reisen.
16. Januar 2010 um 15:39:32
Ich glaube viele haben den Grundgedanken dahinter nicht verstanden. Es geht ja nicht nur um freie Software. Es geht auch darum sich unbürokratisch und kompromisslos für die Gesellschaft zu engagieren. Und das über Grenzen und Beschränkungen hinweg…
16. Januar 2010 um 15:45:32
@Barristan: “Ach ich will euch doch nur eure “ich verbessere die Welt mit Free Software Luftblase” zerplatzen”
Keine Sorge, das kannst du gar nicht.
Such dir doch einfach ein anderes Hobby, als langweilige Kommentare zu Themen zu posten, von denen du keine Ahnung hast und die dich auch nicht interessieren, wie du selbst sagst. Geh doch mal an der frischen Luft spazieren, oder so.
Ich wünsch dir noch ein schönes Leben.
16. Januar 2010 um 15:48:58
Mir schon klar, Fanatikern kann man auch kaum davon überzeugen, dass sie falsch liegen.
16. Januar 2010 um 16:11:45
Fanatisch ist jemand, der eine Sache verfolgt, ohne rücksicht auf mögliche probleme und meinungen anderer zu nehmen. Ein Fanatiker geht auf keine gegenargumente ein und ist besessen von seiner idee.
Merkst du was? Hier sind einige auf dich eingegangen, haben dir den politischen Sinn freier Software (unabhängigkeit schwächerer Länder von Computerindustrie) erläutert und gute argumente gebracht.
Und trotzdem siehst du nicht ein, dass freie software _auch_ wie jedes projekt, in dem sich menschen für eine gute sache engagieren, die welt verbessert. Dein Standpunkt ist fanatisch, selbst eingefleichte Linuxfans sind nämlich noch in der Lage, die Windows7Sins kampagne nüchtern und sachlich zu betrachten.
16. Januar 2010 um 17:47:46
“Warum wird nicht über Mac OSX hergezogen, da ist DRM genauso integriert.”
Weil es in Mac OS X kein DRM gibt! Es gibt kein Windows Genuine Advantage, es gibt nicht mal einen Lizenschlüssel bei Mac OS X.
16. Januar 2010 um 17:48:47
Nachtrag: Apple selbst will ja auch DRM ganz abschaffen, schliesslich haben Sie jahrelang mit der Musikindustrie berhandelt, um Musikstücke im iTunes Store ohne DRM anbieten zu können.
16. Januar 2010 um 20:40:14
Was hat WGA mit DRM zu tun?
In Mac OSX ist DRM genauso integriert wie in Windows, siehe iTunes. Wie man das hier abstreiten kann, ist mir ein Rätsel.
@xio
Ich sehe es nicht, weil es nichts zu sehen gibt, sich für Freie Software einzusetzen ist vielleicht ein schönes Hobby, aber verbessert die Welt nicht.
16. Januar 2010 um 22:20:55
@Barristan
Es mag sein, dass Apple einen kleinen Kopierschutz hat, aber nur auf Druck der Musikindurtie. Apple selbst ist allerdings gegen DRM.
Deshalb haben sie auch noch keine Bluray-Laufwerke eingebaut, da sie sonst eine Kopierschutz auf Betreibssystem ebene machen müssten.
(siehe dazu: http://www.hardmac.com/news/2009/10/14/native-blu-ray-playback-in-mac-os-x-right-owners-block-implementation)
PS: Ich habe mal die Windows 7 Sins durchgelsen und muss noch ein kleinen Kommentar/ eine kleine Meinung dazu bringen zum Theme Sicherheit: Bei GNU/Linux sehe ich nämlich eine größere Angriffsfläche, weil es nicht wie Mac OS X die Kernel-Erweiterungen bei Bedarf lädt, sondern sie in der Regel in den Kernel compiliert sind. Und damit sind auch potentiell mehr Programmierfehler am laufen.
16. Januar 2010 um 22:49:18
@ Barristan
Ist wahrscheinlich der Mühe nicht wert, weil Du eh nur provozieren willst.
Trotzdem: Ich halte Freie Software grundsätzlich für besser als proprietäre (obwohl ich die undogmatisch auch benutze). Wenn sich jemand also für die Verbesserung oder Verbreitung von Freier Software einsetzt, verbessert er in meinen Augen die Welt. So einfach ist das. Wenn Du von Freier Software nichts hältst, magst Du das natürlich anderes sehen.
Dass Freie Software nicht alle großen Weltprobleme löst, ist wohl auch klar. Wenn wir aber warten bis die “große Lösung” für alles kommt, warten wir entweder ewig oder folgen einem großen (Ver-) Führer und landen in einer Diktatur. Ich bin für kleine Schritte zu einer besseren Welt. Und wenn unsere Welt dabei nicht schlechter wird, haben wir schon viel erreicht.
17. Januar 2010 um 12:16:31
@Bernd
Die faulen Äpfel tun mir ja so leid, iTunes war doch mit der erste Musikshop damit haben sie fast ein Monopol aufgebaut (und gleichzeitig ihre iPods gepusht, weil die früher ja die einzigen mobilen Geräte waren, die AAC mit DRM abspielen konnte).
Aber das wollten sie ja nie jo ich weiß lol.
Nachdem man das Monopol hatte, konnte man ja wieder einen auf Gutmensch machen und sich offen gegen DRM aussprechen, aber dass DRM iTunes und iPods zu so einem großen Marktanteil verholfen hat, sehen die Apfelesser nicht.
Zum Thema Blueray (evtl. hast du ja sogar schon ein Laufwerk drin): http://www.macazin.de/allgemein/sensation-apple-verbaut-schon-langst-blue-ray-laufwerke-hack-zum-freischalten-gefunden/011058/
17. Januar 2010 um 12:21:19
@Thomas
Wenn einer jeden Samstag DSDS schaut, wird die Welt auch nicht schlechter, verbessert er sie dadurch?
17. Januar 2010 um 12:28:09
Äh Barristan, dir ist aber schon klar, dass dein Link zum Thema Apple und Blueray-Laufwerk ein Aprilscherz war, oder? Ein junger kirgisischer Hacker namens Scherzo Lachdoch-Mal, nicht schlecht.
Scherzo ist übrigens italienisch für Spaß, Witz.
17. Januar 2010 um 20:09:51
@ Barristan
Wenn einer (mehr) jeden Samstag DSDS schaut, dann ist die Welt natürlich ein ganz klein bischen schlechter …
18. Januar 2010 um 01:04:31
Wenn eine NGO Spendengelder für Hilfe, statt für Verwaltungssoftware aufwenden kann, dann hilft Freie Software sehr wohl.
Und je ärmer die Länder sind, umso mehr sind darauf angewiesen zu sparen wo es geht. Mitarbeiter in Hilfsorganisationen sind natürlich nur selten gut über Freie Software informiert. Die Verbreitung auf diesem Gebiet hängt auch stark davon ab, daß es ein allgemeines Wissen über Freie Software gibt, dass es eine weite Bekanntschaft gibt und ein gutes Allgemeinwissen über die Qualität, die Stabilität, die Idee dahinter.
Noch weniger verstehe ich die Kritik an den Punkten DRM und Privatsphäre. Angeblich interessiert sich niemand dafür – deswegen soll man sich dann selbst auch nicht damit beschäftigen? Die allgemeine Ignoranz kann doch gerade dadurch, dass man es thematisiert, durchbrochen werden – wodurch denn sonst?
Schreibt da jemand, der es besser weiss, aber nicht dran erinnert werden will?
Ich finde es richtig den Finger in die Wunde zu legen.
Es gibt wohl die Gefahr, daß man sich blauäugig zu viel Fortschritt erhofft von den eigenen, kleinen Schritten. Vom Sitzenbleiben kommt aber keiner weiter, und davon, daß man die Augen zumacht, gehen die Probleme nicht weg.
Also macht mal bessere Vorschläge, ihr Bescheidwisser.
18. Januar 2010 um 14:22:38
Danke für die Arbeit! Einiges klingt aber immer noch etwas nach einem Übersetzungstool. Beispiel: “6. Digitale Restriktionsverwaltung (DRM) wird durchsetzen:”
Selbst an den Kommentaren hier kann man sehen, dass viele den Sinn von “Freier Software” immer noch nicht verstanden haben. Da liegt noch viel Arbeit vor uns.
18. Januar 2010 um 14:50:58
Ich finde wir sollten in der deutschen Linux-Gemeinde mal jemanden wie Nixie Pixel finden.
Wenn man die Männer mit Hilfe ihrer Grundinstinkte zu Linux bekommt, warum nicht!?
http://www.nickles.de/c/a3/538580854.htm
http://video.google.de/videosearch?q=linux+nixie
18. Januar 2010 um 18:19:47
@Arthur
Wenn sich freie Software durchsetzen wird, dann verlieren aber tausende Menschen ihren Job. Das wünsche ich keinem.
20. Januar 2010 um 10:25:11
Hier kann man nachlesen, wie Freie Software auf Haiti hilft: http://www.danisch.de/blog/2010/01/17/openstreetmap-respekt/ . Es ist kurzsichtig solche Möglichkeiten freier Software zu übersehen.