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VirtualBox unter openSUSE installieren

18. November 2009 von Christian Imhorst

Seit der (zur Zeit aktuellen) Version 3.0.12 bietet Sun für die PUEL-Variante (VirtualBox Personal Use and Evaluation License) neben den bekannten Repositories für Debian-basierte Distributionen auch welche für RPM-basierte an — wie zum Beispiel für openSUSE 11.1/11.2, aber auch für Fedora/Red Hat und Mandriva. Bevor man das Repository hinzufügt, sollte man allerdings noch ein bisschen was vorbereiten. So braucht man die Kernel-Quellen und einen Compiler, falls sie noch nicht installiert sind. Die lassen sich in openSUSE schnell mit Zypper auf die Platte schaufeln:

zypper in kernel-default-devel kernel-source
zypper in -t pattern devel_basis devel_C_C++

Anschließend fügt man das Repository von der VirtualBox-Homepage ins Verzeichnis /etc/zypp/repos.d/ ein. Dazu muss man aber Root-Rechte haben:

wget http://download.virtualbox.org/virtualbox/rpm/opensuse/11.1/virtualbox.repo && mv virtualbox.repo /etc/zypp/repos.d/virtualbox.repo

Außerdem braucht man noch einen Schlüssel für das Archiv:

wget -q http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian/sun_vbox.asc -O- | rpm --import -

Jetzt kann man VirtualBox mit Zypper einfach installieren:

zypper update && zypper in VirtualBox

Eventuell muss man noch ein passendes Kernelmodul für den aktuellen Kernel bauen. Aber auch das ist schnell erledigt:

/etc/init.d/vboxdrv setup

Geschrieben in Gnu/Linux

4 Antworten

  1. ill66

    die anleitung klingt sehr gut – aber ist das für nicht-cracks zu empfehlen? wenn ich was von “kernel” les, bzw. dem rumdoktern an selbigem, bekomm ich immer kalte füße. kann da was passieren?

    und wie geht es dann weiter? wie kann man zb windows da virtuell dann installieren (dazu kann man das doch nutzen oder blamiere ich mich grade?^^#) und wie ist das dann mit den zugriffsrechten? also um sowas sinnvoll nutzen zu können, muss ja ein austauch zwischen den beiden systemen möglich sein (über konqui o.ä. am besten)

  2. Christian Imhorst

    Hallo,

    auch als nicht Crack sollte die Installation wie ich sie hier beschreibe einfach gelingen. Den Quellcode des Kernels brauchst du nur, um ein Kernel-Modul zu kompilieren, das von VirtualBox benötigt wird. Mit dem Kernel selbst passiert nichts, da kannst du ganz unbesorgt sein.

    Für die Installation von Windows brauchst du natürlich eine Installations-CD. Einen Einstieg in VirtualBox findest du zum Beispiel hier. Dateien zwischen Wirts- und Gastsystem kann man dann über einen gemeinsam genutzten Ordner realisieren.

    Ich hoffe, dass ich dir ein bisschen weiterhelfen konnte.

  3. krebsi83

    müssen die User nicht noch zur vbox-Gruppe hinzugefügt werden?

  4. Christian Imhorst

    Hallo,

    das geschieht eigentlich automatisch bei der Installation wie ich sie oben beschrieben habe. Wenn nicht:

    sudo adduser $USER vboxusers

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