Daten|teiler
Kopieren als Kulturtechnik

Schnell gedruckt und weitere Gnu/Linux Befehle

14. April 2009 von Christian Imhorst

Da ich schnell mal eben ein Dokument auf dem Drucker ausdrucken wollte, der am PC im Wohnzimmer hängt, während ich in der Küche an meinem Notebook sitze, habe ich mir gedacht, dass muss doch auch per SSH gehen. Eine Suchmaschine meiner Wahl musste mir schließlich auf die Sprünge helfen. Daher fällt folgender Einzeiler unter die Rubrik „Shell-Befehle die ich gerne immer sofort parat hätte, aber wofür ich manchmal etwas länger brauche, um wieder drauf zu kommen“:

ssh christian@gobuchul "lpr -P HL-2030_series" < form.pdf

Doof nur, dass ich dann trotzdem zum Drucker gehen musste, um mir den Ausdruck zu holen.

Dabei fällt mir ein, dass ein neues FLOSS Manual veröffentlicht wurde: GNU/Linux Commands. Ich habe es bislang erst angefangen zu lesen, doch allein die ersten Kapitel haben mir schon sehr gut gefallen. Besonders die Erklärung, dass grafische Oberflächen auch nur Befehle an den Computer absenden, und dass das direkte Steuern solcher Befehle mit der Shell eine Menge Zeit sparen kann. Zur Erklärung wird dann ein Klassiker herangezogen: Wie schnell ändere ich die Größe und die Namen von 300 Bilddateien in der Shell und wie lange brauche ich dazu mit der grafischen Oberfläche eines Bildbearbeitungsprogramms?

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Mein Weblog auf dem iPhone

7. April 2009 von Christian Imhorst

wptouch2Besucht man mit dem iPhone, iPod Touch oder einem Handy mit Android als Betriebssystem mein Weblog, bekommt man ein anderes Theme angezeigt, als das übliche: Nämlich WPTouch. Das Plugin mit dem dazugehörigem mobile theme baut zügig meine Seite auf, kommt meinem anderen Theme nicht ins Gehege und wurde extra dem Design des App Stores nachempfunden. Mit dem Plugin sieht mein Blog also ein bisschen so aus wie ein iPhone App, ohne dass ich dafür etwas besonderes tun musste, außer es zu installieren.

Ein paar Änderungen an WPtouch kann man in WordPress unter den Einstellungen vornehmen, um zum Beispiel ein eigenes Menü mit zusätzlichen Seiten wie Impressum, About, Suche und so weiter zu erstellen, oder welche Icons angezeigt werden sollen.

Der besondere Vorteil von WPtouch ist, dass der Besucher meines Blogs einfach mit einem Schalter ganz unten auf der Seite zum eigentlichen Theme meines Weblogs wechseln kann, wenn im das WPtouch-Theme nicht gefällt.

wp-touch2

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freiesMagazin 04/2009 erschienen

5. April 2009 von Christian Imhorst

Heute ist die Aprilausgabe von freiesMagazin erschienen. Falls man hinter einer Firewall sitzt, die FTP nicht zulässt, ist das Magazin auch per HTTP-Zugriff auf das FTP-Verzeichnis zu erreichen.

Auch diesen Monat gibt es wieder eine HTML-Ausgabe für Mobilgeräte ohne Bilder und mit Bildern (ca. 1,4 MB). Unter der Adresse http://freiesmagazin.de/mobil/ findet man immer die aktuelle und alle bisher erschienenen Mobil-Ausgaben.

Inhalte der Ausgabe 04/2009 sind u.a.

  • Openmoko – Free your phone
  • gNewSense – Das freie Ubuntu
  • Das Dateisystem ext4
  • Programmieren in KBasic – Eine kurze Einführung
  • Datensammlung mit Tellico
  • Kurztest: Etherpad
  • Linux-Herstellerunterstützung: DVD-Brenner-Update
  • Rezension: Coding for Fun – IT-Geschichte zum Nachprogrammieren
  • Veranstaltungskalender, Leserbriefe und vieles mehr

Das vollständige Inhaltsverzeichnis findet man auf der Webseite der aktuellen Ausgabe. Leserbriefe mit Lob, Kritik, Anregungen oder Fragen können an die Redaktion geschickt werden.

Besonderes auf den Programmierwettbewerb will die Redaktion diesen Monat aufmerksam machen, bei dem es auch einen 25-Euro-Buchgutschein zu gewinnen gibt.

Wer jeden Monat an die neue Ausgabe erinnert werden will, kann auch den RSS-Feed abonnieren. Auf der Magazin-Seite können die letzten drei Ausgaben von freiesMagazin abgerufen werden, ältere Ausgaben findet man im Archiv.

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Stromsparen mit dem iPhone

4. April 2009 von Christian Imhorst

Alle zwei Tage oder öfter das Akku des iPhones aufladen zu müssen kann ganz schön nervig sein. Wenn man weniger laden will, muss man also Strom sparen. Grundsätzlich gelten für das iPhone ähnliche Regeln wie für Note- oder Netbooks: Jeder laufende Dienst zieht Strom und reduziert die Akkulaufzeit. Daher beschränken sich auch die Tipps zum Energiesparen von Apple hauptsächlich auf das Abschalten von Diensten, die nicht unbedingt ständig laufen müssen. Weitere Tipps zur Akkupflege findet man bei Apple selbst. Außerdem empfiehlt Apple, dass man immer die aktuellste Software verwenden soll, da diese Programme enthalten kann, mit denen sich die Akkulaufzeit verlängert.

Vorweg gilt ganz allgemein, dass man Akkus nicht extremen Temperaturen aussetzen soll, um ihre Lebenszeit nicht zu verkürzen. Man sollte das iPhone also nicht in der Sonne, im Gefrierschrank oder im aufgeheizten Auto liegen lassen. Optimal ist ein Betrieb bei Zimmertemperatur. Wie lange der Akku seit der letzten vollständigen Ladung schon hält, kann man übrigens unter Einstellungen, Allgemein, Benutzung nachschauen.

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Quellcode-Beispiele in WordPress

2. April 2009 von Christian Imhorst

Mit Quellcode-Beispielen in WordPress ist es ziemlich trickreich: Obwohl es viele Plugins gibt, die das Veröffentlichen von Quellcode in einem Blog vereinfachen sollen, funktioniert keines der aktuellen Plugins wirklich überzeugend. Grundsätzlich muss man sich mit dem Problem herumschlagen, dass Sonderzeichen, Leerzeichen usw., die man im Quellcode hat, von WordPress konvertiert oder einfach verschluckt werden. Deshalb sind einige Plugins entwickelt worden, die Abhilfe schaffen sollen.

Vier davon habe ich getestet: Preserve Code Fromatting, WP-Syntax, Code Autoescape und Code Markup. Preserve Code Formatting hatte Probleme mit dem Backslash, so wird „\0“ nicht dargestellt. Bei den anderen Plugins hatte ich Probleme mit den größer oder kleiner Zeichen: „<" oder ">„. Bei Beispielen mit C++-Quellcode wurde die Zeile #include <iostream> nur halb dargestellt, nämlich nur #include. Entweder wurde die Zeile in den Artikeln oder in den Kommentaren falsch dargestellt. Beides zusammen hat nicht funktioniert.

Gelöst habe ich das Ganze nun folgendermaßen: Das Plugin Code Markup habe ich für die Darstellung von Quellcode in den Artikeln installiert, die von <code>-Tags umgeben sind. Für größere Code-Blöcke nehme ich WP Syntax und schließe sie in <pre>-Tags mit Sprachattribut, z.B. <pre lang=“cpp“> ein. Allerdings funktionieren beide Plugins nicht in den Kommentaren. Dafür musste ich noch Code Auto Escape installieren, was sich aber wieder auf die Quellcode-Beispiele in den Artikeln ausgewirkt hat. Anstelle der Sonderzeichen wurden die ASCII-Werte dargestellt. Dafür wurde aber der Quellcode in den Kommentaren richtig angezeigt. Deshalb habe ich Code Auto Escape so umgebaut, dass es nur bei den Kommentaren greift, indem ich den Code-Block von

add_filter('content_save_pre', 'pri_cae_mask', 28);

bis

add_filter('the_excerpt', 'pri_cae_unmask_replace', 99);

mit Kommentarzeichen versehen habe. Man kann den ganzen Block auch einfach löschen. Jetzt reicht es, Quellcode-Beispiele in den Kommentaren mit den <code>-Tags zu umschließen, um den Code richtig anzeigen zu lassen.

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Zwei KillerApps des iPhones

27. März 2009 von Christian Imhorst

bossprefs1 Hat man nach dem Jailbreak des iPhones Zugriff auf die Cydia-Repos, gibt es neben der Installation des OpenSSH-Servers, des BSD-Subsystems und den GNU-Tools noch wenigstens zwei weitere Programme, die man haben muss: BossPrefs und imaSafari.

Mit BossPrefs kann man einzelne Dienste des iPhones wie EDGE, W-LAN und OpenSSH-Server deaktivieren, wenn man sie nicht benötigt. Das hilft besonders beim Stromsparen und man kann durch fleißigen Gebrauch die Akku-Laufzeit in etwa verdoppeln. Letzteres hängt natürlich stark davon ab, was man mit dem iPhone so alles anstellt. Außerdem kann man mit einem „Knopfdruck“ den Apple App Killswitch deaktivieren, also die nette Funktion, die es Apple per Fernsteuerung erlaubt, unerwünschte Apps auf dem iPhone zu löschen.

Mit der Safari-Erweiterung imaSafari erhält man in den „Einstellungen“ unter dem Menü-Punkt „Safari“ einen zusätzlichen Schalter, der es erlaubt, das Laden von Bildern zu deaktivieren. Das ist sehr nützlich, wenn man ohne W-LAN-Verbindung surft, bzw. wenn man die Geschwindigkeit des mobilen Safaris weiter steigern will.

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Update: Meine IP-Adresse mit C/C++

14. März 2009 von Christian Imhorst

Laut dem WhatIsMyIP-Forum ist es sehr schwierig, seine eigene externe IP-Adresse mit einem C++-Programm herauszufinden. Dazu brauche man wenigstens 30 Zeilen Quellcode für den Socket, die Verbindung zum Server, die HTTP-Anfrage, das Abwarten der Antwort und so fort. Da ich das gerne glaube habe ich nicht wie in Perl oder Python ein eigenes kleines Programm bzw. eine eigene Funktion geschrieben, sonder auf die Funktion system() von C++ zurückgegriffen.

Mit system() kann man innerhalb eines C++-Programms ein anderes Programm ausführen. Hier zum Beispiel das Programm Curl, das bei den meisten Linux-Distributionen noch zusätzlich installiert werden muss. Bei Mac OS X ist es standardmäßig dabei. Hat man Curl installiert, kann man mit folgendem Programm seine externe IP-Adresse auf der Konsole anzeigen lassen:

#include <iostream>
#include <cstdlib>
 
using namespace std;
 
int main (void)
{
   if(system("curl 'http://whatismyip.com/automation/n09230945NL.asp'")==-1)
     cout << "Error executing Command"<<endl;
 
   return  EXIT_SUCCESS;
}

Update:
Für die Programmiersprache C gibt es die Bibliothek libcurl. Um sie zu nutzen habe ich die Version curl-7.19.4 heruntergeladen und mit dem berühmten Dreisatz ./configure && make && sudo make install kompiliert. Alternativ kann man auch das Paket libcurl3-dev aus dem Repository seiner Distribution installieren: mit Apt geht das durch dir Eingabe von apt-get install libcurl3-dev im Terminal. Danach habe ich mir folgendes kleines Beispiel „zusammenkopiert“:

/* myIP.c */
#include <stdio.h>
#include <curl/curl.h>
#include <string.h>
 
int main(void) {
   CURL *curl;
   CURLcode res;
   char whatismyip[50];
   strcpy(whatismyip, "whatismyip.com/automation/n09230945NL.asp");
 
   curl = curl_easy_init();
   if(curl) {
     curl_easy_setopt(curl, CURLOPT_URL, whatismyip);
     res = curl_easy_perform(curl);
 
     /* always cleanup */
     curl_easy_cleanup(curl);
   }
   return 0;
}

Beim Kompilieren des Beispiels muss man noch das Attribut -lcurl anhängen, um die Fehlermeldungen

/tmp/ccufDDUa.o: In function `main':
simple.c:(.text+0x8a): undefined reference to `curl_easy_init'
simple.c:(.text+0xb4): undefined reference to `curl_easy_setopt'
simple.c:(.text+0xbf): undefined reference to `curl_easy_perform'
simple.c:(.text+0xcd): undefined reference to `curl_easy_cleanup'
collect2: ld gab 1 als Ende-Status zurück

zu vermeiden. Eine weitere Fehlermeldung könnte die folgende sein:

/tmp/cc43idA6.o:(.eh_frame+0x11): undefined reference to `__gxx_personality_v0'
collect2: ld gab 1 als Ende-Status zurück

Hier teilt der Linker mit, dass er zum Kompilieren noch die Option -lstdc++ benötigt. Weitere Optionen für den Linker liefert das Kommando curl-config --libs:

gcc -o myIP myIP.cpp -lcurl -lstdc++

Wenn alles fehlerfrei funktioniert hat, gibt der Befehl ./myIP im Terminal die eigene IP-Adresse zurück. Quellcode und Progamm kann man hier herunterladen.

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Ausgebrochen — Das iPhone nach dem Jailbreak

9. März 2009 von Christian Imhorst

Erst der Jailbreak macht das Herz des Unix-Users froh. — Zen-Spruch

Nachdem man Apples Handy von seinen lästigen Beschränkungen befreit hat, kann man endlich damit Anfangen, die ganze phantastische Open Source Software zu benutzen. Dabei hilft das Programm Cydia von Jay „saurik“ Freeman, das ähnlich wie der App Store funktioniert, aber vor allem Freie und Open Source Software anbietet, wie die Gnu-Tools, Bash und GCC, aber auch einen Terminal-Emulator, Scriptsprachen von Python über Java bis Ruby und, wer es braucht, etliche Klingeltöne und Themes. Das ist aber nur ein kleiner Ausschnitt aus dem riesigen Repository.

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Eine kleine Einführung in KDevelop

6. März 2009 von Christian Imhorst

Dieser Artikel von mir ist erstmals im freiesMagazin Februar 2009 erschienen.

Die Besonderheit von der integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) KDevelop liegt darin, dass man ziemlich einfach ein ganzes Softwareprojekt erstellen kann. Dabei nimmt es einem die Erstellung und Verwaltung aller benötigten Projektdateien wie Quelltext, Configure-Skript, Makefile, Lizenz und Dokumentation ab. Wenn das Projekt fertig ist, kann es als Tar-Archiv gepackt und veröffentlicht werden. Jeder, der mal den Quelltext eines Open-Source-Projekts heruntergeladen hat, um ihn anschließend zu kompilieren, kennt solche Archive – und mit KDevelop hat man sie schnell gebaut.

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freiesMagazin 03/2009 erschienen

1. März 2009 von Christian Imhorst

Heute ist die Märzausgabe von freiesMagazin erschienen. Falls man hinter einer Firewall sitzt, die FTP nicht zulässt, ist das Magazin auch per HTTP-Zugriff auf das FTP-Verzeichnis zu erreichen.

Auch diesen Monat gibt es wieder eine HTML-Ausgabe für Mobilgeräte ohne Bilder und mit Bildern (ca. 3,5 MB). Unter der Adresse http://freiesmagazin.de/mobil/ findet man immer die aktuelle und alle bisher erschienenen Mobil-Ausgaben.

Inhalte der Ausgabe 03/2009 sind u.a.

  • openSUSE 11.1
  • LXDE im Test
  • Der Logical Volume Manager
  • Januar und Februar im Kernelrückblick
  • OS-Tan-Linux-Desktophintergründe
  • World of Goo – Die Bälle sind los
  • Kurztipp: Songbird installieren
  • Kurztipp: Bastelstunde mit Pdftk
  • Review: Motorola ROKR E8

Zusätzlich findet sich die ausführliche Auswertung der Umfrage im Magazin und es werden immer noch Mitarbeiter gesucht.

Das vollständige Inhaltsverzeichnis findet man auf der Webseite der aktuellen Ausgabe. Leserbriefe mit Lob, Kritik, Anregungen oder Fragen können an die Redaktion geschickt werden.

Wer jeden Monat an die neue Ausgabe erinnert werden will, kann auch den RSS-Feed abonnieren. Auf der Magazin-Seite können die letzten drei Ausgaben von freiesMagazin abgerufen werden, ältere Ausgaben findet man im Archiv.

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