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Kopieren als Kulturtechnik

Ein Tag mit der Konsole…

15. November 2009 von Christian Imhorst

Anstatt mich um wirklich wichtige Dinge zu kümmern, habe ich den heutigen Sonntag damit verbracht, an meinem Toshiba Tecra 8000 zu schrauben. Da auf der alten Möhre gerade mal IceWM als Fenstermanager läuft und viele grafische Konfigurationswerkzeuge deshalb fehlen, bin ich häufiger in der Konsole unterwegs. Konsole trifft es hier übrigens im doppelten Wortsinn, weil es tatsächlich das bekannte X-Terminal von KDE ist. Der Unterbau ist übrigens ein Ubuntu 8.04 Hardy Heron.

… oder welche Farbtiefe benutzt der XServer wirklich …

Die grafische Oberfläche kam mir etwas zäh vor und ich wollte wissen, ob der Treiber von Neomagic oder von Vesa geladen ist:

$ sudo grep LoadModul /var/log/Xorg.0.log
[...]
(II) LoadModule: "neomagic"

Schön, das stimmt schon mal. Aber ist auch der Wert für die Farbtiefe wirklich bei 16 Bit (mehr schafft die Grafikkarte nämlich nicht), so wie ich es in der /etc/X11/xorg.conf auch eingetragen habe, oder läuft etwas schief und der Wert liegt vielleicht bei den standardmäßigen 24 Bit?

$ sudo grep bpp /var/log/Xorg.0.log
        "Default Screen" for depth/fbbpp 16/16
(**) NEOMAGIC(0): Depth 16, (--) framebuffer bpp 16

Nein, scheint alles zu stimmen. Das Tecra 8000 schafft es wohl einfach nicht schneller.

… und wie komme ich mit der Konsole ins Internet?

Aber immerhin kann ich meinen alten WLAN-Stick von Ralink mal wieder verwenden. Da ich den Networkmanager von Gnome nicht verwenden will, installiere ich das Konsolenprogramm Ceni. Das kenne ich von Sidux, in Ubuntu oder Debian ist es aber leider nicht standardmäßig enthalten. Es liegt aber als Debian-Paket vor, und man muss es nur noch downloaden und installieren:

wget http://ftp.leg.uct.ac.za/pub/linux/sidux/debian/pool/main/c/ceni/ceni_2.5_all.deb
sudo dpkg -i ceni_2.5_all.deb

Damit Ceni korrekt funktioniert braucht man die Pakete libcurses-perl und libcurses-ui-perl.

apt-get install libcurses-perl libcurses-ui-perl

Anschließend kann man das Programm mit dem Befehl sudo ceni starten und die angeschlossene WLAN-Karte bequem konfigurieren.

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Opera Mini 5 mit Gnu/Linux

7. November 2009 von Christian Imhorst

Ein tolles Programm, das man auf dem iPhone leider nicht benutzen kann, ist der Opera Mini 5. Die Oberfläche des Browsers ist darauf ausgerichtet, dass die Bedienelemente möglichst wenig Platz einnehmen. Dadurch stehen die Inhalte von Webseiten dem kleine Handydisplay voll zur Verfügung. Dabei werden die Webseiten zunächst verkleinert dargestellt, der gewünschte Bereich kann dann manuell vergrößert werden. Die Inhalte einer Webseite werden serverbasiert an das Handydisplay angepasst und der Datenstrom dabei komprimiert, was den Datenverkehr verringert und die Webseiten schneller auf das Telefon bringt. Außerdem hat der Browser eine Schnellwahlseite und unterstützt Tab-Browsing. Neue Tabs lassen sich über ein Kontextmenü öffnen, indem man die Navigationstaste etwas länger gedrückt hält. Auch die Schnellwahlseite lässt sich so bearbeiten. Ein besonders schönes Feature ist, dass man das Nachladen von Bildern abstellen kann. So kann man noch schneller browsen und Geld sparen, wenn man keinen passenden Tarif hat.

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Free Music Charts mit Amarok

25. Oktober 2009 von Christian Imhorst

Mittlerweile gibt es eine ganze Menge Musik, die unter einer freien Lizenz wie der Creative Commons steht. Allerdings ist es nicht gerade leicht, einen Einstieg in die Welt freier Musik zu finden und dutzende Alben durchzuhören, bevor man etwas für den eigenen Musikgeschmack findet. Die Free Music Charts bieten dazu seit 2007 einen ersten Anhaltspunkt. Bislang konnte man sich die Songs nur auf der Homepage von Darkerradio.com anhören oder man musste sie vorher herunterladen. Mit Amarok 2.2 kann man die Musik auch direkt über den Player hören.

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Stromsparen mit Ubuntu auf dem Aspire 2920

25. Oktober 2009 von Christian Imhorst

Um mich vom Qt-Lernen abzulenken, schraube ich lieber an Ubuntus Karmic Koala auf meinem Acer Aspire 2920 herum. Der Lüfter läuft nämlich auch unter 9.10 recht häufig, das Notebook verbraucht insgesamt zu viel Energie und wird auch ziemlich warm:

$ sudo hddtemp /dev/sda
/dev/sda: WDC WD3200BEVT-22ZCT0: 58°C
$ sudo acpi -t
Thermal 0: ok, 46.0 degrees C
Thermal 1: ok, 47.0 degrees C

Deshalb habe ich die Prozessortaktung über den Governor beim Start standardmäßig auf Ondemand eingestellt. Nachdem man das Paket sysfsutils installiert hat, kann man die Datei /etc/sysfs.conf in einem Editor bearbeiten und folgende beide Zeilen eingefügen:

devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor = ondemand
devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_min_freq=1000000
devices/system/cpu/cpu1/cpufreq/scaling_governor = ondemand
devices/system/cpu/cpu1/cpufreq/scaling_min_freq=1000000

Nach dem Neustart laufen beide Prozessoren mit minimalem CPU-Takt auf 1,0 Ghz. Der Governor steht auf Ondemand und nicht, wie man meinen könnte, auf Powersave. Powersave heißt nämlich nicht, Energie zu sparen. Außerdem habe ich noch das Paket powernowd installiert und die Desktop-Effekte deaktiviert. Aber das reicht mir noch nicht.

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Einfach anschließen und loslegen

6. September 2009 von Christian Imhorst

Im Newsletter der Firma Digittrade vom August heißt es, dass Digittrade ab sofort (also ab Kernel 2.6.27) den weltweit einzigen DVB-T Stick, der unter Linux eine Plug&Play-Fähigkeit besitzt, anbiete. Egal ob Ubuntu, OpenSuse oder Fedora — der DVB-T Stick würde sofort nach dem Anschluss an PC oder Notebook von Linux erkannt werden.

Einfach anschließen und loslegen?

Das muss getestet werden, denn wenn ich vorher einen neuen Kernel installiert hatte, musste ich auch immer den Treiber des Digittrade-Sticks neu kompilieren. Das ist ganz schön nervig, und es wäre gut, wenn diese lästige Pflicht jetzt wegfallen würde. Also habe ich den Kernel in Debian Squeeze auf 2.6.30 aktualisiert:

apt-get install linux-headers-2.6.30-1-486 linux-headers-2.6.30-1-686 linux-headers-2.6.30-1-common linux-image-2.6.30-1-686

Nach dem Neustart mit neuem Kernel habe ich den Stick angeschlossen und siehe da, das grüne Lämpchen leuchtet. Er wird also schonmal erkannt. Nur, funktioniert er auch, wie er soll? Digittrade empfielt Kaffeine, aber ich benutze lieber MPlayer. Dafür brauche ich erstmal eine Konfigurations-Datei mit den Kanälen, die channels.conf. Da in Debian Squeeze die dvb-utils gegen dvb-apps ausgetauscht wurden, funktioniert das Scannen nach Kanälen mit einem etwas anderen Befehl als bei älteren Debian-Versionen:

scan /usr/share/dvb/dvb-t/de-Niedersachsen > .mplayer/channels.conf

Unter einem anderen Betriebssystem kann der Scan auch anders laufen. So muss unter openSUSE 11.2 das Paket dvb installiert werden und anschließend mit folgendem Befehl gescannt werden:

scan /usr/share/dvb/dvb-t/de-Hannover > .mplayer/channels.conf

Der Befehl funktioniert natürlich nur zufriedenstellend, wenn man auch in Niedersachsen bzw. Hannover wohnt. Für andere Regionen schaut man am besten im Ordner /usr/share/dvb/dvb-t/ nach. Dann kann man MPlayer mit einem Befehl aus der Konsole heraus starten:

mplayer dvb://3sat -cache 30720 -cache-min 5

Und siehe da, es geht. Mit Kaffeine kommt man sogar noch schneller zum Fernsehen gucken. Allerdings vermisse ich bei Kaffeine diese tolle Cache-Funktion, oder habe ich sie nur noch nicht entdeckt? Was bei beiden Programmen aber immer noch nicht funktioniert, ist die Fernbedienung des Sticks. Möglicherweise ist aber auch nur die Batterie alle, da die Fernbedienung seit etwa zwei Jahren nur nutzlos herumliegt. Daher ist dieses Feature im Prinzip noch ungetestet.

[Update] Bei einem frisch installiertem Ubuntu 9.10 Karmic Koala und bei openSUSE 11.2 musste ich allerdings noch die Firmware herunterladen und nach /lib/firmware/ kopieren, damit ich den Stick benutzen konnte:

wget http://jusst.de/manu/fw/AFA/dvb-usb-af9015.fw_a-link
sudo mv dvb-usb-af9015.fw_a-link /lib/firmware/dvb-usb-af9015.fw

Wenn die Firmware erstmal im Verzeichnis /lib/firmware/ liegt, wird der Stick aber sofort erkannt und man kann mit dem Scannen beginnen.

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Opera 10 ist da

1. September 2009 von Christian Imhorst

Perhaps it IS a good day to die! I say we ship it!
                           — Klingon Programmer [deb.opera.com]

Die neue und finale Version von Opera 10.0 ist heute erschienen, leider immer noch nicht als freie Software, aber dafür ist es wenigstens gratis. Nur ist es so, dass auch Opera nicht ganz ohne freie Software auskommt. Die Rechtschreibprüfung für 51 Sprachen beruht zum Beispiel auf hunspell. Als ich die deutsche Rechtschreibprüfung nachgeladen habe, durfte ich die GPL bestätigen.

Um Opera 10 unter Debian ‚Squeeze‘ zu installieren, kann man folgendes Repository benutzen:

deb http://deb.opera.com/opera squeeze non-free

Für Debian 5.0 trägt man lenny an der Stelle ein, an der squeeze steht und für Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope, Ubuntu 8.10 Intrepid Ibex und Ubuntu 8.04 Hardy Heron benötigt man im Prinzip dasselbe Repository wie für Debian. Anstelle des Versions-Namen kann man aber auch einfach die Bezeichnung stable nehmen:

deb http://deb.opera.com/opera/ stable non-free

Allerdings verlangt Apt — zumindest unter Debian — die Installation eines neuen Schlüssels, weil, so die Fehlermeldung, der öffentliche Schlüssel F9A2F76A9D1A0061 nicht verfügbar sei:

$ wget -O - http://deb.opera.com/archive.key | sudo apt-key add -

Anschließend klappt die Installation von Opera reibungslos. Unter OpenSuse findet man Opera 10 übrigens auch in den Quellen, z.B. mit YaST. Es wird hier aber auch nur die Version mit Qt3 angeboten. Für Fedora konnte ich kein Repository finden. Fedora-Nutzer müssen also, wie alle anderen auch, Opera über die Seite des Herstellers herunter laden und ihre Gnu/Linux-Version manuell auswählen. Nach dem ersten Start fiel mir besonders auf, wie schnell Opera geworden ist.

Wer übrigens genau wissen möchte, welche Version von Opera man gerade benutzt, kann in der Shell folgenden Befehl eingeben:

$ opera --version
Opera 10.00 Internal. Build 4585 for Linux. Qt library 3.3.8b.

Wer zu Faul ist, einen Befehl in die Shell zu tippen, findet diese und weitere Informationen im Menüpunkt Über Opera unter Hilfe. Leider gibt es Opera nicht mit Qt4 aus dem Repository, sondern nur mit Qt3, wie man an der Version der Qt-Bibliothek sieht. Wer in den Genuss von Opera mit Qt4 kommen möchte, muss sich den Browser einzeln herunter laden und installieren. Neben gepackten Vollversionen und einer RPM-Datei sind auch fertige Pakete für Debian darunter. Bei denen muss man aber aufpassen, dass man das richtige mit Qt4 erwischt.

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Konqueror 4.2 unterstützt kein Bluetooth

25. August 2009 von Christian Imhorst

Für die aktuelle Variante von kdebluetooth gibt es zur Zeit leider noch keine Unterstützung für KDE 4.2. Auch KBluetooth gibt es zur Zeit nur in der Version 3.5.

KBluetooth

Möchte man über KBluetooth auf das Dateissystem seines Handys zugreifen, gibt es leider die ärgerliche Meldung Protokoll wird nicht unterstützt bluetooth.

bluetooth

Damit man die Verzeichnisse des Mobiltelefons in einem Dateimanager anzeigen lassen kann, muss man also warten, bis kdebluetooth irgendwann einmal KDE 4 unterstützt und in der Zwischenzeit
Blueman benutzen. Das geht in Debian Squeeze mit:

apt-get install blueman nautilus

Unter Kubuntu 9.04 muss ein neues Repository zur Datei /etc/apt/sources.list hinzugefügt werden:

deb http://ppa.launchpad.net/blueman/ppa/ubuntu jaunty main

Danach braucht man noch einen Schlüssel, damit man Blueman installieren kann:

sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 951DC1E2
sudo apt-get update && apt-get install blueman nautilus

Da in KDE 4.2 weder Dolphin noch Konqueror zur Zeit das OBEX-Protokoll unterstützen, muss man zusätzlich noch einen Dateimanager installieren, der das kann, z.B. Nautilus. Da Nautilus standardmäßig der Dateimanager bei Blueman ist, muss man die Einstellungen ändern, wenn man z.B. PCMANFM benutzen will. Dazu kann man den Befehl blueman-services im Terminal eingeben und unter Übertragungen -> Erweitert die Einstellungen anpassen.

bluetooth3

Nach dem man den Befehl blueman-browse eingegeben hat, erscheint erst ein Fenster mit den erkannten Geräten. Klickt man auf das erkannte Gerät, startet der Dateimanager und zeigt den Inhalt des Dateisystems auf dem Handy an. Mit blueman-applet startet man übrigens das Applet für die Kontrollleiste, womit man alle Dienste, die Blueman unterstützt, mit einem Mausklick starten kann.

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Das iPhone als Kostenfalle

9. August 2009 von Christian Imhorst

Wenn man das iPhone ohne besondere Daten-Flatrate oder einen besonderen Tarif benutzt, kann es sich sehr schnell zu einer Kostenfalle entwickeln. Seit der Firmware 2.0 lässt sich EDGE in den Einstellungen nicht mehr deaktivieren. Benutzt man das Handy mit einer PrePaid-Karte, weil man damit nur telefonieren und nur über WLAN ins Internet möchte, ist das Guthaben schnell aufgebraucht. Nach einem Jailbreak kann man zwar BossPrefs als App von Cydia herunterladen, um EDGE zu deaktivieren, aber dazu muss man das iPhone, nunja, jailbreaken. Was macht man, wenn man das nicht möchte?

Glücklicherweise gibt es die Seite http://www.unlockit.co.nz. Man muss sie nur mit dem iPhone besuchen und kann gleich seinen Zugangspunkt (APN) für EDGE/GPRS konfigurieren oder deaktivieren. Wählt man „Disable Data (FakeAPN)“ wird die Konfiguration mit Zufallsdaten überschrieben. Danach ist das iPhone vom Internet abgeschnitten, außer man surft über WLAN.

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Das neue Handy ist da

29. Juli 2009 von Christian Imhorst

Vielleicht überrascht es den einen oder anderen. Nachdem ich ein halbes Jahr mit dem iPhone unterwegs war habe ich das Smartphone von Apple verschenkt und mir ein E71 von Nokia gekauft. Das heißt für mich, dass ich wieder zu meinen „Ursprüngen“, einem auf Symbian OS basierenden Telefon zurückkehre, das mir mehr Möglichkeiten zum Spielen an die Hand gibt, als das iPhone.

Sicher, das iPhone ist ein tolles Smartphone, wenn man kein Problem damit hat, sich an Apple und iTunes zu binden, und man neben den üblichen Handy-Geschichten nicht mehr machen möchte, außer mit den von Apple lizensierten Apps zu spielen. Freie Software oder vielleicht eine freie Auswahl von Freeware ist Fehlanzeige. Es gibt nur einen Browser, einen Musik-Player und so weiter. Sicher, man kann das iPhone jailbreaken, das muss man allerdings nach jedem Update des Betriebssystems wiederholen, und man braucht dazu MacOS X oder Windows. Als Gnu/Linuxer ist man da aufgeschmissen. Außerdem kann man den Speicher nicht erweitern, keine Office-Dokumente oder auch nur kleine Textdateien bearbeiten, Dateien per Bluetooth verschicken und vieles mehr. Das beste am neuen Telefon ist für mich, dass ich meine Kontakte und Kalendereinträge problemlos mit Nokias Mail for Exchange synchronisieren und Python ohne Umwege installieren kann.

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Wieder einmal Hotmail

13. Juli 2009 von Christian Imhorst

Im vergangenen Jahr nötigte Hotmail Ubuntu-Nutzer schonmal zur Umstellung des User Agents im Firefox, um Emails mit dem Webmail-Dienst bearbeiten zu können. Mit der Installation von Firefox 3.5 steht man wieder vor einem ähnlichen Problem. Hintergrund ist, dass sich der neue Firefox unter Ubuntu als „Shiretoko“ ausweist, womit Hotmail ein Problem hat. Wenn man eine E-Mail beantworten will, kann man im Nachrichtenfeld keinen Text mehr schreiben. Erst wenn man unter about:config den Eintrag general.useragent.extra.firefox
von Shiretoko/3.5 nach Firefox/3.5 geändert hat, kann man E-Mails wieder „normal“ beantworten.

Beim letzten Mal hatte Hotmail das Problem nach etwa einem Monat behoben. Man darf gespannt sein, wie lange es diesmal bei Firefox 3.5 dauert. Sicherlich könnte man das Problem auch lösen, indem man einfach sein Hotmail-Konto löscht. Aber leider ist das Löschen einer Email-Adresse nicht immer ganz so einfach umzusetzen.

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