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Kopieren als Kulturtechnik

Das Hercules EC-800 und Xubuntu 3

7. Februar 2010 von Christian Imhorst

Ich bin weiter dabei, das installierte Xubuntu auf meinem Hercules EC-800 zu verschlanken. Als Musikplayer ist Exaile vorinstalliert, den habe ich aber aus diesem Grund zu Gunsten des kleinen und schlanken Audacious ersetzt. Nach der Installation weigerte sich der Player allerdings, Musik abzuspielen. Im Terminal gestartet hat er diese Fehlermeldung angezeigt:

christian@Unaha-Closp:~$ audacious2 
madplug: open_audio failed: XMMS reverse compatibility output plugin.

Aus irgendeinem Grund will Audacious nicht mit dem PulseAudio Output Plugin zusammenarbeiten. Damit man doch Musik hören kann, kann man in den Einstellungen auf das Alsa Output Plugin wechseln. Einfach mit Rechtsklick die Preferences auswählen, oder mit der Tastenkombination Strg+P. Unter „Aktives Ausgabe-Plugin“ dann Alsa Output Plugin anstelle von PulseAusio Output Plugin wählen:

Danach spielt der Player Musik. Warum er das Ausgabe-Plugin von PulseAudio unter Xubuntu auf dem Hercules nicht akzeptiert, kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Unter Ubuntu auf meinem Acer Aspire 2920 funktioniert es mit PulseAudio tadellos.

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Wer tötet den Rock’n’Roll?

4. Februar 2010 von Christian Imhorst

In der Onlinezeitung The Huffington Post, ein Polit-Weblog mit Links zu verschiedensten Nachrichtenquellen und -kolumnisten, die von Lesern kommentiert werden können, hat Nathan Harden in einem Artikel den Rock’n’Roll zu Grabe getragen. Es geht dabei um die alte Leier, dass das Herunterladen von Musik die Musikindustrie zerstört und Pop-Musikern ihre Lebensgrundlage entzieht.

Dem Kommentar von Coco Bryce kann ich nicht zustimmen, da ich nicht denke, dass Nathan meinen Artikel Die verlorene Generation der Musikindustrie kopiert hat. Offensichtlich wurde er noch nicht einmal von ihm inspiriert, da ich ja gegen die Propaganda der Musikindustrie halte und sage, dass sich die Form des Musikkonsums ändert und sich die Produzenten wohl oder übel anpassen müssen. Doch darauf will ich gar nicht hinaus, sondern eher auf die schöne Analogie im Kommentar von yeahyeahyeahyeahyeah:

Consider the demise of classical music’s popularity, which began about 100 years ago. Then, as now with pop music, technology was the culprit. Electricity begat the phonograph, which took the dissemination music out of the gatekeeping hands of the publishing industry and the actual musicians who could translate these manuscripts into music. With the advent of recording technology, non-notational music could then be distributed and it turned out that the buying public greatly preferred jazz and other musics to classical. The art form became increasingly reliant on the existing repertoire, partially as a consequence.

Change a few crucial nouns in that paragraph and you get the story of what’s going on today.

Neue Technologien tragen nicht die Schuld am Untergang von Kulturgütern und veralteter Industriezweige, sondern wirken eher wie ein Katalysator: Sie beeinflussen die Reaktionsgeschwindigkeit.

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Mein Planet

1. Februar 2010 von Christian Imhorst

Da ich gerne erfahre, was meine Lieblings-Bloggerinnen und -Blogger neben Freie Software, Gnu/Linux und anderen nerdigen Themen noch so treiben, habe ich mir einen eigenen Planeten gebastelt. Sicher gibt es viele Überschneidungen mit den Planeten von Ubuntuusers und Debianforum, aber im wesentlichen soll mein Planet meine Blogroll „ersetzen“. Daher werden dort auch Weblogs einziehen, die in diesen Planeten keinen Platz hätten.

Meinen Planeten habe ich so ähnlich realisiert, wie es Dunkelangst in seinem Blog beschreibt. Neben dem Plugin FeedWordPress habe ich ebenfalls die Plugins SimplePie Core und SimplePie for WordPress installiert. Außerdem braucht man die Plugins Evermore und Auto Delete Posts. Ersteres schneidet zu lange Beiträge ab (was ich aber zur Zeit noch deaktiviert habe), letzteres löscht alle Posts aus der Datenbank, die älter als eine bestimmte Anzahl an Tagen sind. Schließlich will ich diese Blogs ja nicht archivieren.

Ursprünglich hatte ich vor, den Planeten in meine bestehende WordPress-Installation zu integrieren, und die Beiträge aus dem Planeten in einem gesonderten Loop anzeigen zu lassen. Das war mir aber zu aufwendig. Also habe ich einfach ein neues Weblog aufgesetzt und das angepasste Theme kopiert. Dadurch konnte ich auch einstellen, dass der Planet nicht von Suchmaschinen besucht wird. Die ganze Werbung habe ich übrigens herausgenommen, damit sich niemand gestört fühlt.

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Delicious Bookmarklets und Midori

26. Januar 2010 von Christian Imhorst

Bei dem kleinen, schlanken und schnellen Web-Browser Midori mag man zwar die Geschwindigkeit, ärgert sich aber vielleicht, dass es kaum Plug-ins gibt, um den Browser zu erweitern. Doch es gibt Abhilfe: Wenn man zum Beispiel gerne Delicious benutzt, kann man Midori mit Bookmarklets erweitern, um Lesezeichen anzulegen. Im Gegensatz zu den anderen Browsern, die auf WebKit beruhen, wie Safari oder Chrome, kann man das kleine in JavaScript geschriebene Makro nicht so einfach per Drag and Drop in die Lesezeichenleiste ziehen. Aber es gibt Abhilfe.

Einfach auf einen der beiden Links unten klicken und warten, bis die Seite neu geladen ist. Danach die Seite inklusive des Java-Script-Anhangs als Lesezeichen abspeichern.

Anschließend den Link editieren, indem man den Part http://o.yeswap.com/? löscht und nur den JavaScript-Teil stehen lässt.

Danach das Lesezeichen einfach hinzufügen. Aber nun zu den Links:

  • Post to Delicious ist die standardmäßige Form, um Delicious-Bookmarks hinzuzufügen.
  • Quick Delicious Post fügt die aktuelle Seite Delicious als Bookmark hinzu, ohne Tags, aber auch keine Form, die man ausfüllen muss.

Es gibt noch weitere Bookmarklets von anderen Web2.0-Diensten. Eine kleine Auswahl findet man auf YesWAP.com. Das klappt übrigens auch mit anderen Browsern, zum Beispiel mit dem Opera Mobile, den es für verschiedene Smartphones gibt.

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Google Wave und Gnu/Linux

18. Januar 2010 von Christian Imhorst

Nach einem kurzen Blick in die Suchmaschine von Google, scheint die Auswahl an Software für Google Wave noch nicht so groß zu sein und für Gnu/Linux im Besonderen schon mal gar nicht. Es gibt einen Google Wave Notifier für Windows, ansonsten ein Add-on für Firefox und eine Extension für Chrome.

Außerdem kann man Google Wave in Thunderbird nutzen:

  • Fehlerkonsole öffnen (Reiter Extras – Fehlerkonsole)
  • Diesen Code einfügen:
    Components.classes['@mozilla.org/appshell/window-mediator;1'].getService(Components.interfaces.nsIWindowMediator).getMostRecentWindow("mail:3pane").document.getElementById("tabmail").openTab("contentTab", {contentPage: "https://wave.google.com/wave/?nouacheck"});

Inwieweit es praktikabel ist, eine Wave in ein E-Mail-Programm einzubinden, kann ich nicht sagen. Aber immerhin ist es machbar. Habe ich vielleicht noch eine Software übersehen, mit der man Wave unter Gnu/Linux einbinden bzw. benutzen kann, außer im Browser?

Wer mit Google Wave und den damit verbunenen Möglichkeiten bislang wenig bis gar nichts anfangen kann, dem hilft vielleicht folgendes Video weiter:

Update: Im Kommentar weist Mogli mich auf das in Python geschriebene Programm GoogSysTray hin, das ich gleich mal ausprobiert habe. Das Programm ist ein kleines App für die Taskleiste und läuft unter Windows und Gnu/Linux; zumindest unter den Gnu/Linux-Betriebssystemen mit Desktop, der eine Taskleiste vorweisen kann. Die Installation ist unter Ubuntu recht simpel, solange man das Paket python-gtk2 (Pygtk2) als Abhängigkeit installiert hat:

sudo apt-get install python-gtk2

Anschließend lädt man das Archiv herunter, entpackt es und wechselt in das Verzeichnis mit den Python-Dateien, um die Installation durchzuführen:

sudo python ./setup.py install

Der Befehl googsystray startet das Programm dann aus dem Terminal heraus. Möchte man es bei jedem Systemstart automatisch laden, trägt man es am Besten unter System -> Einstellungen -> Startprogramme ein. Der Programmpfad ist übrigens /usr/local/bin/googsystray.

Zum Schluss schreibt man noch die eigenen Zugangsdaten zu Google in die Einstellungen und hat dann alle Aktivitäten seines Kontos für Google Voice, Google Mail, Google Calendar, Google Reader und Google Wave auf einen Blick. Wenn etwas neues passiert wird man durch ein akustisches Signal benachrichtigt und man kann simple Aufgaben damit schnell erledigen.

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Übersetzung von Windows 7 Sünden ist fertig

15. Januar 2010 von Christian Imhorst

Windows 7 SinsEs ist endlich geschafft: Die Übersetzung von Windows 7 Sins in den 8 verschiedenen Sprachen arabisch, französisch, italienisch, russisch, spanisch und deutsch ist fertig. Die deutsche Übersetzung habe ich maßgeblich mit Felix zusammen gemacht, der besonders beim Endspurt sehr viel Arbeit investiert hat. Vielen Dank nochmal dafür, Felix.

Um aus der von mir übersetzten Presseerklärung zu zitieren: „Die Windows 7 Sünden-Kampagne umfasst sieben Hauptbereiche in denen proprietäre Software im Allgemeinen und Microsoft Windows im Besonderen Computernutzer schadet: Eindringen in die Privatsphäre, Vergiftung von Bildung, Computernutzer in Abhängigkeiten halten, Standards zu missbrauchen, Monopolstellung zum eigenen Vorteil zu nutzen, digitales Rechtemanagement (DRM) zu fördern und die Sicherheit von Computernutzern zu gefährden. […] „Indem wir die Windows 7 Sünden-Kampagne in so viele Sprachen wie möglich übersetzen, machen wir sie zu einer internationalen Kampagne für die Freiheit von Computernutzern,“ sagte Matt Lee, Kampagnen-Manager der FSF.“

Ganz fertig sind wir mit der Übersetzung aber noch nicht: Die Seiten müssen noch Korrektur gelesen werden, und außerdem sind wir mit der Verwendung von „Du“ und „Sie“ etwas durcheinander gekommen. Aber das werden wir in den nächsten Tagen noch korrigieren.

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Das Hercules EC-800 und Xubuntu 2

14. Dezember 2009 von Christian Imhorst

Nachdem man Xubuntu 9.10 auf dem Hercules EC-800 installiert hat, ob nun mit der Live- oder der Alternate-CD, wird man feststellen, dass die Bildschirmauflösung bei 800×600 liegt, anstatt der gewünschten 800×480. Dafür gibt es aber eine Lösung, die Albrecht in seinem Blog präsentiert: Eine eigens für den EC-800 erstellte xorg.conf. Die Datei kopiert man in das Verzeichnis /etc/X11 und meldet sich anschließend aus Xfce, dem Desktop von Xubunt, ab. Dabei muss man aber darauf achten, dass das Häkchen bei „Speichere Sitzung für weitere Logins“ im Abmeldefenster nicht gesetzt ist. Ansonsten merkt sich Xfce die Einstellung 800×600 und wählt sie beim nächsten Start automatisch wieder. Will man statt 800×480 lieber 1024×600 Pixel verwenden, muss man in der Datei xorg.conf nach folgendem Eintrag suchen:

Modeline "800x480"   33.45 800 840 968 1056 480 490 492 525 -hsync -vsync
# Modeline "1024x600" 48.96  1024 1064 1168 1312  600 601 604 622 -hsync +vsync

Das Kommentarzeichen (#) wird in der zweiten Zeile gelöscht und dafür in die erste Zeile gesetzt. Nach einem Neustart des X-Server hat man dann die neue Auflösung.

xubunt

Ich fand den Fenstermanager von Xfce, Xfwm4, allerdings ein bisschen zu langsam für den EC-800 und habe ihn durch Openbox ersetzt. An Xfce selbst ändert sich dabei nicht soviel, ausgenommen vielleicht die Fensterdeko. Um Openbox einzusetzen, muss man den Fenstermanager erstmal installieren:

sudo apt-get install openbox

Danach startet man eine normale Xfce-Sitzung und führt folgenden Befehl im Terminal aus:

killall xfwm4; openbox --replace

Anschließend muss man sich aus Xfce ab- und wieder anmelden. Diesmal muss man aber darauf achten, dass das Häkchen bei „Speichere Sitzung für weitere Logins“ im Abmeldefenster auf jeden Fall gesetzt ist, damit die Sitzung beim Abmelden auch gespeichert wird. Sonst wird beim Anmelden wieder Xfwm4 gestartet.

Als Browser verzichte ich auf Firefox zu Gunsten von Opera, da Opera 10 einfach schneller ist und ein Feature wie Datenkomprimierung als „Opera Turbo“ anbietet. Um Opera 10 unter Xubunt zu installieren benötigt man die Paketquellen von Debian

deb http://deb.opera.com/opera/ stable non-free

und man muss eventuell noch einen Schlüssel installieren:

wget -O - http://deb.opera.com/archive.key | sudo apt-key add -

Ist das erledigt, sollte die Installation von Opera reibungslos funktionieren:

sudo apt-get install opera

Update: Mittlerweile habe ich Opera und Firefox zugunsten von Midori deinstalliert.

Was aber auf dem EC-800 nicht so gut im Browser klappt, ist das Gucken von YouTube-Videos. Bekanntermaßen erzeugt der Flashplayer von Adobe unter Gnu/Linux eine hohe CPU-Last. Abhilfe schaffen Minitube oder das YouTube-Plugin von Totem. Totem ist unter Xubuntu schon installiert. Unter Bearbeiten -> Plugins … kann man das Plugin installieren, indem man ein Häkchen davor setzt. Ansonsten klappt das Abspielen von Videos mit Totem oder das Fernsehen gucken über DVB-T mit MPlayer ganz gut.

Fazit

Trotz seiner schwachen Hardware hat das Hercules EC-800 auch ein paar Vorteile: Der Akku hält mehr als drei Stunden, es wiegt weniger als 1 kg, dadurch, dass es keinen Lüfter hat, ist es wirklich sehr leise. Ob das den Nachteil der wirklich schwachen Hardware aufhebt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Was mich an meinem EC-800 nervt, ist ein sehr hohes Pfeifen, wenn ich es im Betrieb auflade. Das Pfeifen ist nicht da, wenn ich es ausgeschaltet auflade. Ob das bei anderen Modellen auch der Fall ist, kann ich aber nicht sagen. Außerdem ist die Reichweite der W-LAN-Karte sehr begrenzt.

Für mich ist das Netbook definitiv ein Spielzeug, um mal Abends im Bett zu surfen, oder um meine Musiksammlung zu einer Party mitzunehmen, wofür ich sonst mein gutes Notebook mit schleppen müsste, ich kann damit an der Anlage in der Küche Podcasts oder Internetradio hören, kurz: Ich kann es für all die Kleinigkeiten einsetzen, für die mein Notebook schon zu groß ist.

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Das Hercules EC-800 und Xubuntu

9. Dezember 2009 von Christian Imhorst

Seit ein paar Tagen bin ich jetzt schon stolzer Besitzer des Hercules EC-800 mit einem 500 MHz schnellen Prozessor von AMD und 512 MB Ram. Als Betriebssystem habe ich Xubuntu 9.10 installiert. Warum Xubuntu? Weil ich an der Installation anderer Linux-Betriebssysteme einfach gescheitert bin. Das vorinstallierte Mandriva wollte ich nicht. Ursprünglich hatte ich vor, Sidux zu installieren. Aber es gelang mir einfach nicht, ein bootfähiges Image auf einen USB-Stick zu ziehen, weder mit dem Tool der Sidux Live-CD noch mit anderen Anleitungen. Dann wollte ich Debian Squeeze installieren. Das Booten vom Stick hat auch geklappt, aber bei der Installation war auf dem Bildschirm nichts zu erkennen. Das Bild war ineinander verschoben und einfach nur auf Enter zu drücken, hat auch nicht zum Erfolg geführt.

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Ubuntu und KDE3

19. November 2009 von Christian Imhorst

„Wat de Buer nich kennt dat freet he nich!“ heißt ein bekanntes plattdeutsches Sprichwort und als alter Niedersachse halte ich mich da natürlich dran. Ich bin zur Zeit einfach noch nicht bereit, auf KDevelop 4 umzustellen und habe daher nach einem Weg gesucht, KDE3-Programme unter Ubuntu 9.10 „Karmic Koala“ zu installieren. Bei Kubuntu gibt es eine Gruppe, die das ähnlich sieht wie ich und für diesen Zweck eine KDE3-Repo bei Launchpad bereit gestellt hat. Dazu muss man die beiden folgenden Zeilen entweder zur Datei /etc/apt/sources.list oder extra als Datei in /etc/apt/sources.list.d hinzufügen:

deb http://ppa.launchpad.net/kde3-maintainers/ppa/ubuntu karmic main
deb-src http://ppa.launchpad.net/kde3-maintainers/ppa/ubuntu karmic main

Außerdem braucht man noch einen mit GPG signierten Schlüssel:

wget http://apt.pearsoncomputing.net/public.gpg 
sudo apt-key add public.gpg

KDevelop 3 habe ich dann mit Apt installiert:

sudo apt-get update
sudo apt-get install kdevelop-kde3 kde-i18n-de-kde3

Das Programm befindet sich anschließend unter /opt/kde3/bin/. Damit das Verzeichnis auch im Suchpfad für Programme auftaucht, muss man die Umgebungsvariable PATH um folgenden Eintrag erweitern:

PATH="$PATH:/opt/kde3/bin/"

Damit der Eintrag dauerhaft bleibt, kann man das Ganze in die Datei $HOME/.bashrc schreiben, um sie danach mit source $HOME/.bashrc neu einzulesen:

export KDEDIR=/opt/kde3
export PATH=$PATH:/opt/kde3/bin

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VirtualBox unter openSUSE installieren

18. November 2009 von Christian Imhorst

Seit der (zur Zeit aktuellen) Version 3.0.12 bietet Sun für die PUEL-Variante (VirtualBox Personal Use and Evaluation License) neben den bekannten Repositories für Debian-basierte Distributionen auch welche für RPM-basierte an — wie zum Beispiel für openSUSE 11.1/11.2, aber auch für Fedora/Red Hat und Mandriva. Bevor man das Repository hinzufügt, sollte man allerdings noch ein bisschen was vorbereiten. So braucht man die Kernel-Quellen und einen Compiler, falls sie noch nicht installiert sind. Die lassen sich in openSUSE schnell mit Zypper auf die Platte schaufeln:

zypper in kernel-default-devel kernel-source
zypper in -t pattern devel_basis devel_C_C++

Anschließend fügt man das Repository von der VirtualBox-Homepage ins Verzeichnis /etc/zypp/repos.d/ ein. Dazu muss man aber Root-Rechte haben:

wget http://download.virtualbox.org/virtualbox/rpm/opensuse/11.1/virtualbox.repo && mv virtualbox.repo /etc/zypp/repos.d/virtualbox.repo

Außerdem braucht man noch einen Schlüssel für das Archiv:

wget -q http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian/sun_vbox.asc -O- | rpm --import -

Jetzt kann man VirtualBox mit Zypper einfach installieren:

zypper update && zypper in VirtualBox

Eventuell muss man noch ein passendes Kernelmodul für den aktuellen Kernel bauen. Aber auch das ist schnell erledigt:

/etc/init.d/vboxdrv setup

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