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Kopieren als Kulturtechnik

Verschlüsseln und sichern 2

7. Dezember 2008 von Christian Imhorst

Nicht nur unter Ubuntu und Debian ist es mittlerweile sehr leicht geworden die komplette Festplatte zu verschlüsseln, auch bei Fedora geht das seit Fedora Core 9 sehr einfach. Im Gegensatz zu Ubuntu, wo man die textbasierte Alternate-Installation wählen muss, um das System auf der gesamten Platte mit verschlüsseltem LVM zu installieren, unterstützt Fedora das Verschlüsseln von der LiveCD.

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Wie man das WordPress-Plugin Live Comment Preview installiert

12. November 2008 von Christian Imhorst

Das WordPress-Plugin Live Comment Preview für die schnelle Kommentar-Vorschau soll sich vor allem dadurch auszeichnen, dass es sich leicht installieren lässt. Stimmt im Prinzip auch, nur leider gibt es zwei kleine Stolperfallen. Doch zuerst zur „lächerlich einfachen Installation“:

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Hotmail nötigt Umstellung des User Agents im Firefox auf

10. November 2008 von Christian Imhorst

Seit Anfang November nötigt Microsofts Webmail-Dienst Hotmail Linux-User, die mit Firefox oder Iceweasel ihre E-Mails bearbeiten wollen, dazu, die Konfiguration ihres User Agents zu bearbeiten. Zuvor hatte der Webmailer das Design der Seite geändert und fragt, wie andere Webdienste auch, den User Agent des Browsers ab. Bei der Abfrage wird fälschlicherweise festgestellt, dass Firefox unter Ubuntu und Iceweasel unter Debian nicht aktuell genug für die Hotmail-Seite seien, obwohl beide in der aktuellen Version 3.0.3 unterwegs sind. Wenn man den Warnhinweis einfach ignoriert, kann man keine E-Mails mehr mit der neu gestalteten Weboberfläche von Hotmail bearbeiten. Man sieht zwar die Eingabefelder für die Betreffzeile und für die E-Mail-Nachricht, sie sind aber grau hinterlegt und nicht benutzbar.

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Dillo ist wieder da!

2. November 2008 von Christian Imhorst

Eine der schönsten Nachrichten, seitdem es das Web 2.0 gibt: Endlich ist auch Dillo [1] in der zweiten Version erschienen. Der Meilenstein ist zwar berechtigt, aber auch ein bisschen erschlichen, weil es eine Version 1.0 nie gegeben hat. Mit dem neuen Browser setzt das Dillo-Projekt sein Vorhaben, einen möglichst schlanken und schnellen Browser für ältere Rechner oder mobile Geräte zu schaffen, weiter in die Tat um. Wer Dillo 2.0 einmal ausprobieren möchte, findet neben dem Quellcode auch fertige Pakete im DEB- oder RPM-Format auf der Projekt-Homepage [2].

Als der Artikel „Rettet Dillo!“ im Juli 2007 in freiesMagazin 07/2007 erschien [3], war das Projekt eingefroren. Jetzt ist der Browser verbessert und runderneuert zurück. Anstelle von GTK+ verwenden die Entwickler das schlanke C++-Toolkit FLTK2. Dadurch wurde der niedrige Speicherbedarf noch weiter gesenkt. Die neue verbesserte Oberfläche bietet nun Tabs, Antialiasing, Kontrolle über das Nachladen von Bildern, verbesserte Darstellung von Tabellen und Unterstützung verschiedener Zeichensätze. Letzteres gilt aber nur für westeuropäische, eine native Unterstützung von asiatischen Zeichensätzen fehlt leider immer noch. Außerdem werden Layout-Elemente wie Frames und CSS noch nicht dargestellt. Lediglich die Unterstützung von JavaScript ist für die kommenden Versionen geplant.

Durch seine eingeschränkte Fähigkeit, modernes Webdesign einigermaßen ansehnlich darzustellen, eignet sich Dillo immer noch nicht so recht zum Surfen. Aber er ist sehr schnell beim Anzeigen von Text und Bildern auf HTML-Seiten. Außerdem legen die Enwickler größten Wert auf Sicherheit und den Schutz der Privatsphäre. Ziel des Dillo-Projekts [4] ist es, einen Webbrowser unter der GPL zu entwickeln, der zur Demokratisierung des Internets beiträgt und Menschen in die Lage versetzt, am Informationsfluss des Webs teilzuhaben, auch wenn ihre Zugangsvoraussetzungen schlecht sind, weil sie entweder veraltete Hardware oder nur Handhelds und PDAs zur Verfügung haben. Daher läuft Dillo auf so ziemlich allen Betriebssystemen und hat als Mindestanforderung einen 486er-PC mit 8 MB Arbeitsspeicher. Aufgrund dieser Vorteile ist Dillo zum Standardbrowser für kleinere Linux-Distributionen wie Damn Small Linux [5] geworden, die sich leicht auf älterer Hardware installieren lassen.

Links
[1] http://www.dillo.org/
[2] http://www.dillo.org/download.html
[3] http://www.freiesmagazin.de/freiesMagazin-2007-07
[4] http://www.dillo.org/funding/objectives.html
[5] http://www.damnsmalllinux.org/index_de.html

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freiesMagazin 11/2008 erschienen

2. November 2008 von Christian Imhorst

Heute ist die Novemberausgabe von freiesMagazin erschienen und kann neben der HTML-Ausgabe für Mobilgeräte auch als PDF-Datei gelesen werden.

Inhalte der Ausgabe 11/2008 sind

  • Vier Tipps für den Umgang mit Solid-State-Drives unter Linux
  • Ubuntu-Installation auf dem Asus Eee PC 900
  • Benchmarking unter Linux
  • OpenStreetMap – GoogleMaps-Klon oder doch mehr?
  • Bericht von der Ubucon
  • Magazinerstellung mit LaTeX

Das vollständige Inhaltsverzeichnis findet man auf der Webseite der aktuellen Ausgabe.

Von mir stammt in dieser Ausgabe übrigens die News, dass Dillo wieder da ist, und zwar in der Version 2.0.

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Iceweasel mag kein WordPress

25. Oktober 2008 von Christian Imhorst

Unter Debian Lenny und Sid, und damit auch unter sidux, mag der Webbrowser Iceweasel in der Version 3.0.1 und 3.0.3 unter bestimmten Bedingungen keine Weblogs, die auf dem Standard-Thema von WordPress beruhen. Die ganzen Grafiken des Hintergrunds sind ineinander oder voneinander weg verschoben. Alle andere Webbrowser rendern die Seiten richtig. Selbst im Firefox, wenn man ihn sich von firefox-browser.de herunterlädt, sehen sie gut aus. Dabei ist Iceweasel ja bekanntlich nur eine modifizierte Version des Mozilla-Browsers.

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Der kleine Druckfreund Brother HL-2035

22. Oktober 2008 von Christian Imhorst

Heute ist mein neuer Laserdrucker eingetroffen, der Brother HL-2035. Und um es gleich vorweg zu sagen, er ist gnadenlos einfach unter Linux zu installieren. Mit Windows scheint es ziemlich kompliziert zu sein. Laut Anleitung muss man wohl darauf achten, dass man das USB-Kabel nicht zu früh anschließt und erstmal den Treiber installiert. Unter Ubuntu habe ich den Drucker am Rechner angeschlossen, Netzstecker eingesteckt, den Drucker eingeschaltet und den Computer gestartet. In der Systemverwaltung wollte ich den Drucker dann einrichten, was aber gar nicht mehr nötig war. Er war nämlich schon da. Die Bezeichnung ist zwar mit HL-2030 eigentlich falsch, da es sich um das Vorgängermodell handelt, aber es wurde automatisch der richtige Treiber der HL-2060-Serie geladen.

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Konqil.icio.us – Delicious-Lesezeichen mit Konqueror verwalten

19. Oktober 2008 von Christian Imhorst

Um meine Lesezeichen zu verwalten, benutze ich die Website Delicious (davor hieß die Seite „del.icio.us“) fürs Social Bookmarking. Der Dienst ist einfach klasse, wenn man seine Bookmarks immer weltweit zur Verfügung haben und sie mit anderen Leuten schnell teilen will. Unter Ubuntu hatte ich für meine Lesezeichen ein Delicious-Plugin für Firefox und Opera. Seit meinem Sidux Switch benutze ich als Neu-KDEler häufig den Konqueror zum Surfen. Damit ich auch mit dem Konqui schnell eine Seite bookmarken kann, habe ich mir das Delicious-Plugin Konqil.icio.us installiert.

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Anders schreiben mit XeTeX

19. Oktober 2008 von Christian Imhorst

XeTeX (sprich: SieTech) ist eine Alternative zu pdfTeX und wurde von Jonathan Kew ursprünglich für Mac OS X entwickelt. Mittlerweile gibt es das Programm aber auch für Gnu/Linux und Windows. Durch den Unicode-Support kann XeTeX problemlos asiatische Schriften und Schriftzeichen handhaben, aber auch Schriftformate aus der True- und OpenType-Familie. Normalerweise ist es einigermaßen kompliziert, solche Fonts in LaTeX-Dokumente einzubinden. XeTeX vereinfacht das ganze ungemein.

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Verschlüsseln und sichern

11. Oktober 2008 von Christian Imhorst

Da ich viel und gerne an neu installierten Betriebssystemen herumbastel, brauche ich eine gut funktionierende Backup-Lösung für meine Daten. Ich sichere sie auf einer externen Festplatte. Sollte sie mal geklaut werden, und um meine Privatssphäre zu schützen (Emails, Bank-Daten etc.), habe ich sie komplett mit cryptsetup verschlüsselt und die Daten mit rsync gesichert. Dabei bedient sich cryptsetup der sogenannte „On The Fly Verschlüsselung“, Daten werden nur im Arbeitsspeicher ver- und entschlüsselt, was für mehr Geschwindigkeit, aber auch Sicherheit sorgt, da man nicht durch Daten-Reste auf der Festplatte auf den Inhalt der verschlüsselten Dateien zurückschließen kann.

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