11. Mai 2008 von Christian Imhorst
Bei Hardy Heron hat sich die Vorgehensweise, einen Ordner im Windows-Netzwerk freizugeben, ein wenig geändert. Zuerst muss man natürlich die passenden Software-Pakete mit dem Paketmanager seiner Wahl installieren. Ich mag Aptitude, daher installiere ich sie mit folgendem Befehl im Terminal:
sudo aptitude install samba smbfs
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5. Mai 2008 von Christian Imhorst
„Anarquía y el código fuente – ¿Qué tiene que ver el movimiento de libre software con el anarquismo?“ es mi artículo para la revista „Open Source Jahrbuch 2005“. El artículo es una suerte de resúmen de mi libro „Die Anarchie der Hacker“, que se dedica a las siguientes preguntas:
¿Qué tiene de anarquista la ética hacker? ¿Porqué se autodenomina como anarquista Richard Stallman, una de las figuras destacadas del movimiento de software libre? No debemos imaginarnos los anarquistas de la software libre bajo el esterotipo de unos locos extremistas despeinados, de mirada loca y con una bomba en cada mano. Todo lo contrario, en vez del caos, Stallman propone un nuevo orden de la propiedad intelectual visto desde una ética de hacker: el acceso al saber debe ser libre, descentralizado, antiburocrático y antiautoritario.
Es en esas exigencias que la ética hacker tiene sus elementos anarquistas y su contexto es el anarquismo norteamericano.
Mientras el anarquismo ha desaparecido mayoritariamente en Europa, sigue existiendo en la tradición norteamericana. A partir de esta tradición, los primeros hacker en el MIT reaccionaron con un anarquismo práctico en contra de las autoridades que intentaban impedirles el acceso a los ordenadores. Para Stallman, el paraíso hacker en el MIT era una prueba viva que una sociedad anarquista era posible. Bajo este modelo fundó una nueva comunidad hacker: el proyecto GNU.
El movimiento de software libre en la forma de GNU, BSD o iniciativa Open Source es una crítica radical y anarquista al orden actual de la propiedad intelectual. Al contrario de los representantes de BSD o del anarquismo de libre mercado de Eric Raymond, Stallman aboga por un anarquismo cooperativo, para que nos juntemos libremente y reflexionemos como poder mantenernos cooperando todos.
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2. Mai 2008 von Christian Imhorst
Ich synchronisiere seit neustem meine Kontakte und den Kalender auf meinem Nokia E65 mit Evolution. Warum ausgerechnet Evolution? Weils bei Ubuntu dabei ist. Da ich hier beschreibe, wie man über Bluetooth synchronisiert, sollten die Pakete bluetooth, bluez-gnome und bluez-utils schon installiert sein. Folgende Pakete sind wichtig, damit der Funkverkehr zwischen dem Rechner, hier ein Acer Aspire 2920 mit Ubuntu 8.04 Hardy Heron, und dem Nokia E65 aus der S60-Serie klappt.
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27. April 2008 von Christian Imhorst
Leider haben es viele Spielehersteller noch nicht geschafft, ihre Spiele nach Gnu/Linux zu portieren. Bis diese Lücke geschlossen ist, muss man sich halt mit Wine behelfen, um ein Spiel zu spielen, das für Windows-PCs gemacht wurde. Damit das Spiel auch läuft, benötigt man DirectX, eine Microsoftsche Sammlung von Software-Komponenten für den Multimediabereich. Leider ist DirectX 9c nicht ganz so einfach zu installieren. Glücklicherweise konnte ich eine sehr gute englische Anleitung finden, mit der die Installation leicht von der Hand geht.
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18. April 2008 von Christian Imhorst
Nachdem mein iBook als treuer Begleiter ausgedient hat, bin ich Apple untreu geworden und habe mir ein Acer Aspire 2920 gekauft. Das vorinstallierte Vista Home Basic habe ich gleich von der Platte geputzt. Selbst wenn mich Vista interessieren würde, wäre die Home Basic-Version vermutlich ein eher lahmer Einstieg. Allerdings interessiert mich Vista ganauso wenig wie 100 Meter Feldweg, weil es nicht so wie so wie MacOS X oder Gnu/Linux auf Unix basiert. Für MacOS und mich sehe ich keine Zukunft, und da ich nicht unbedingt auf Apple-Hardware stehe, wegen der eingeschränkten Linux-Unterstützung, wollte ich ein Notebook kaufen, das von aktuellen Distributionen prima unterstützt wird. Aber setze ich diesen Plan in die Tat um? Nein, es muss das Aspire 2920 sein – und warum? Weil’s für die Leistung, die es bringt, recht günstig ist. Nun gilt es, das Betriebssystem fit für die Hardware zu machen. Installiert habe ich dafür Ubuntu 8.04 Hardy Heron. Dabei hat mir besonders das Blog von Spicifer geholfen.
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3. April 2008 von Christian Imhorst
JavaScript eignet sich unter anderem besonders gut dazu, um Formularinhalte zu überprüfen. Wurde eine halbwegs plausible E-Mail-Adresse eingeben? Stehen in einem Feld, in dem nur Zahlen eingegeben werden sollen, wirklich nur Zahlen, oder auch Buchstaben? Der folgende kleine Code-Schnipsel JavaScript soll den Inhalt eines Formularfeldes daraufhin überprüfen, ob wirklich nur die Zeichen eingegeben wurden, die auch in das Feld gehören, nämlich 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 0.
function istZahl(Feld)
{
istZeichen(Feld, "0123456789", "Bitte nur Zahlen eingeben.")
}
function istZeichen(Feld, istRichtig, istFehler)
{
for (var Pos = 0; Pos < Feld.value.length; Pos++)
{
if (istRichtig.indexOf(Feld.value.charAt(Pos)) == -1)
{
alert(istFehler)
Feld.focus()
return;
}
}
} |
function istZahl(Feld)
{
istZeichen(Feld, "0123456789", "Bitte nur Zahlen eingeben.")
}
function istZeichen(Feld, istRichtig, istFehler)
{
for (var Pos = 0; Pos < Feld.value.length; Pos++)
{
if (istRichtig.indexOf(Feld.value.charAt(Pos)) == -1)
{
alert(istFehler)
Feld.focus()
return;
}
}
}
JavaScript wird in WordPress-Postings aber nicht automatisch ausgeführt, da das Script nicht im HTML-Header der Seite steht. Jetzt könnte man zwar das Script in der Datei „header.php“ eintragen, dann wäre es aber auch in all den anderen Seiten im Weblog verfügbar, in denen man es vielleicht nicht haben möchte. Mit folgender Methode von Frank Bültge kann man den Code auch in Postings verwenden.
Als erstes muss das Script als Datei, z.B. „formularchecker.js“, abgespeichert werden. Mit der Upload-Funktion von WordPress kann man die Datei dann hochladen und in das Posting einfügen:
<script type="text/javascript" src="/Pfad/zu/formularchecker.js"></script>
<form>
<input type="text" name="Zahlen" size="30" maxlength="30"
onblur="istZahl(this)" />
<input type="reset" value="Check" />
</form> |
<script type="text/javascript" src="/Pfad/zu/formularchecker.js"></script>
<form>
<input type="text" name="Zahlen" size="30" maxlength="30"
onblur="istZahl(this)" />
<input type="reset" value="Check" />
</form>
Das fertige Produkt kann unten bewundert werden. Wenn man eine Zahl eingibt, wird der Inhalt des Formularfeldes zurückgesetzt. Bei allen anderen Zeichen erscheint eine Fehlermeldung.
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29. März 2008 von Christian Imhorst
Mit der Freeware fpdf können PDFs generiert werden, ohne dass eine PDF-Erweiterung im Webserver aktiviert sein muss. Damit kann man recht einfach und schnell PDF-Dokumente über die eigene Homepage erstellen, auch mit WordPress.
Zum Beispiel habe ich in diesem Posting folgendes Formular eingebunden:
<form action="Dokument.php" method="post">
<input type="text" size="17" name="Inhalt">
<input type="submit" value="Abschicken">
</form> |
<form action="Dokument.php" method="post">
<input type="text" size="17" name="Inhalt">
<input type="submit" value="Abschicken">
</form>
Der Inhalt der Variable „Inhalt“ wird an das PHP-Skript „Dokument.php“ übergeben, das im Wurzelverzeichnis der Homepage liegt.
<?php
define("FPDF_FONTPATH","fpdf/font/");
require("fpdf/fpdf.php");
$pdf=new FPDF();
$pdf->AddPage();
$pdf->SetFont('Arial','B',16);
$pdf->Cell(40,10,$Inhalt);
$pdf->Output();
?> |
<?php
define("FPDF_FONTPATH","fpdf/font/");
require("fpdf/fpdf.php");
$pdf=new FPDF();
$pdf->AddPage();
$pdf->SetFont('Arial','B',16);
$pdf->Cell(40,10,$Inhalt);
$pdf->Output();
?>
An den Zeilen, die mit „define“ und „require“ beginnen, kann man sehen, dass die Datei „fpdf.php“ bei mit im Unterordner „fpdf“ liegt. Zum Testen kommt nun hier das Beispiel:
Geschrieben in Haustechnik | Kommentare deaktiviert für PDFs mit PHP erstellen
18. März 2008 von Christian Imhorst
Man kann anscheinend als Journalist mit dem Science-Fiction-Autor und Blogger Cory Doctorow ganz amüsante Interviews führen. Schließlich sei er in der Lage, aus dem Stegreif ein „Gewitter an Geistesblitzen abzufeuern“ und dabei nerdig-eloquent abzuschweifen, behauptet zumindest Spiegel-Online. In diesem Interview haut Doctorow folgenden schönen Satz heraus:
Künstlerisch sehe ich das Kopieren als integrale Kulturtechnik des 21. Jahrhunderts an. Nie war es jedoch so schwierig, etwas zu kopieren. Wir werden dafür kriminalisiert, dass wir Kultur lieben und teilen. Durch DRM und die Einschränkung des Urheberrechts werden innovative Impulse unterbunden.
Das ist so schön, dass man es gleich zum Motto eines Webblogs machen könnte und was ich hiermit auch mache. In seinem bislang aktuellsten auf Deutsch erschienendem Interview bei jetzt.de verfeinert er seine Aussage zum Thema:
Wir sind im 21. Jahrhundert. Kopieren wird immer leichter. […] Egal, was ich tue – wenn die Leute es mögen, werden sie es kopieren. Kopieren zu verbieten, ist nichts anderes, als die Leute zu verdammen – seinen Lesern zu sagen, dass sie Idioten sind und sie zu verklagen. Es ist etwas Unmoralisches, Leute dafür zu bestrafen, dass sie Kultur betreiben.
Danke, Cory, für diese warmen Worte. Sie haben mir die Idee zum (abgewandelten) Untertitel meines Blogs geliefert. Seine Geschichten und Bücher kann ich gerne empfehlen, zum Beispiel Backup, wenn man mit der deutschen Übersetzung anfangen möchte. Die Originale findet man auf craphound.com. Allerdings darf man seine Werke nur kopieren und lesen. Sie dürfen nicht bearbeitet oder in irgendeine andere Weise verändert werden – zumindest nicht ohne vorher den Autor zu fragen.
Geschrieben in Copyleft | Kommentare deaktiviert für Kopieren als Kulturtechnik des 21. Jahrhunderts
16. März 2008 von Christian Imhorst
Wir wollen niemanden kriminalisieren, nur weil er als Privatperson unsere Musik hört oder weitergibt. Natürlich sind wir jedem dankbar, der unser Album kauft und uns damit unterstützt (denn davon ist auch das Erscheinen eines zukünftigen Albums abhängig).
Weil die Jungs von Pornophonique so nett sind wie sie in dem Interview mit Comicradioshow behaupten, braucht niemand in den Laden zu rennen, um sich ihre CD zu kaufen. Man kann sie sich ganz legal von ihrer Website herunterladen: 8-bit lagerfeuer. Es kommt allerdings nicht ganz raus, was ihre Musik mit Lagerfeuer zu tun hat, denn es ist sehr schön gemachtes E-Gitarren-Geschrammel, das die 8-Bit-Töne eines Gameboys begleitet. Auf der CD sind acht Songs, die von traurigen Robotern, der Einsamkeit im Dungeon eines Computerspiels und anderen für Nerds herzergreifende Szenen handeln.
Pornophonique stellt aber nicht nur aus reiner Nächstenliebe ihre Lieder unter einer freien Lizenz. Sie haben erkannt, was auch Cory Doctorow in einem Interview mit jetzt.de anspricht:
Mein Problem ist nicht Piraterie, sondern Unbekanntheit: Wenn Leute meine Bücher nicht kaufen, liegt es wahrscheinlich daran, dass sie noch nie davon gehört haben.
Im Interview mit Comicradioshow kommen die Jungs von Pornophonique zu einem ähnlichen Schluss:
Für kleine, unabhängige Bands [ist es] vollkommen illusorisch, sich am Anfang ihrer Karriere Gehör zu verschaffen, wenn man die Songs nicht zur kostenfreien, legalen Weiterverbreitung frei gibt. Ohne mächtige Marketingmaschine im Rücken bleibt die Musik – und sei sie noch so gut – wohl eher ungehört.
Man kann also unbekannten Autoren, Musikern, Comiczeichnern, Fotografen und anderen Künstlern nur empfehlen, ihre Werke unter einer freien Lizenz zu stellen, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Allerdings wäre es falsch, die eigenen Werke unter einer restriktiveren Lizenz zu stellen, wenn man erstmal bekannt ist. Schließlich verdient man durch seine höhere Bekanntheit mehr Geld mit seinen Werken, eben weil man sie zum freien Kopieren zur Verfügung gestellt hat und weiter stellt. Klingt paradox, funktioniert aber.
Geschrieben in Copyleft | Kommentare deaktiviert für Pornophonique – Musik einfach herunterladen
5. März 2008 von Christian Imhorst
My text „Anarchy and Source Code“ is now available in a Russian translation. You can find it at xbb.uz. The translation was done by Dmitriy Skorobogatov. Although I cannot read Russian I think he has done a good job. Thank you very much.
Meinen Text „Anarchie und Quellcode“ gibt es nun auch in einer russischen Übersetzung. Man kann sie unter xbb.uz finden. Die Übersetzung wurde von Dmitriy Skorobogatov gemacht. Obwohl ich russisch nicht lesen kann, denke ich, dass er gute Arbeit geleistet hat. Vielen herzlichen Dank dafür.
Geschrieben in English, Publikationen | Kommentare deaktiviert für Анархия и исходный код