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Kopieren als Kulturtechnik

Mein Beitrag zur HCL von OpenSolaris

24. August 2008 von Christian Imhorst

Sun betreibt ein Portal mit einer HCL (Hardware Compatibility List) für OpenSolaris. Hier melden Admins und User ihre Hardware an, wenn sie erfolgreich OpenSolaris 2008.5 darauf installiert haben. Das ist Teil von Suns Bemühungen, um ihr quelloffenes Unix-Betriebssystem herum eine Entwickler-Gemeinde aufzubauen. Mein Beitrag zur Kompatibilität von OpenSolaris mit dem Acer Aspire 2920 ist jetzt auch Teil dieser Datenbank. Wenn man so wie ich, gerne mit Software und Betriebssystem auf aktueller oder älterer Hardware experimentiert, sollte man sich unbedingt die LiveCD von OpenSolaris herunterladen und am besten auf einem Rechner ausprobieren, der noch nicht in der HCL-Datenbank erfasst ist.
Das sorgt nämlich für den meisten Spaß. ;-)

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Linpus Linux Lite einrichten

13. August 2008 von Christian Imhorst

Nach der Installation von Linpus Linux Lite geht es nun darum, es einzurichten. Leider sträubt sich Linpus vehement dagegen, eine funktionierende Paketverwaltung zu installieren, mit der man dann das System bequem auf einen aktuellen Stand bringen könnte. Mittlerweile habe ich den Verdacht, dass Linpus gar nicht möchte, dass ihr Linux geupdatet wird. Besonders nicht die Version auf dem Aspire One, wie man an den Kommentaren weiter unten sieht. Hier besteht die Gefahr, dass man sich dabei das System zerschießt. (Anmerkung: Wobei ich im Linux-Forum gelesen habe, dass man auf dem Aspire One mit der Tastenkombination Alt + F2 „Befehle ausführen…“ kann, um dann durch Eingabe von pirut einen Paketmanager zu starten, mit dem man dann weitere Software nachinstallieren können soll.) APT ist zwar vorhanden, aber die Dateien mit den Repositories, man kann sie an der Endung .list erkennen, liegen direkt im Ordner /etc/apt anstatt unter /etc/apt/sources.list.d.

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Linpus Linux Lite installieren

27. Juli 2008 von Christian Imhorst

Die LiveCD Linpus Linux Lite wurde bereits im freiesMagazin 07/2008 und in der LinuxUser 03/2008 vorgestellt. Die leichtgewichtige Linux-Distribution aus Taiwan besticht auf der einen Seite laut eigener Aussage mit ihren Mindestanforderungen von einer 366 Mhz CPU, 128 MB RAM und Festplattenplatz von ca. 512 MB (auf einem frisch installiertem Linpus zeigt df -h bei mir allerdings 775 MB an) und auf der anderen mit zwei Oberflächenmodi: einen einfachen und einen erweiterten Modus.

Linpus Linux Desktop

Linpus Linux Desktop im einfachen Modus.

Um Linpus auf seinem eigenen Mini-PC, älterer Hardware oder in einer virtuellen Maschine zu testen, kann man zuerst die LiveCD booten und, wenn einem das System zusagt, Linpus installieren. Allerdings ist die Funktion ziemlich versteckt, doch durch pilotennetz.de: Linpus Linux Lite auf Festplatte installieren bin ich drauf gekommen, wie es geht.

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OpenSolaris auf dem Acer Aspire 2920

21. Juli 2008 von Christian Imhorst

OpenSolaris ist ganz schön schnell. Wenn man das Aspire 2920 mit der LiveCD 2008.05 startet, fällt einem als erstes auf, wie flott das Notebook sein kann; und dabei läuft OpenSolaris nur von CD. Kurz darauf fallen aber schon die ersten Probleme auf.

Schön ist erstmal, dass WLAN auf Anhieb geht, was man auch an der orange leuchtenden LED bei der Multimediataste erkennen kann. Unter Gnu/Linux leuchtet die LED übrigens erst nach ein wenig Nacharbeit. Nach einigen Sekunden erscheint ein Fenster auf dem Gnome-Desktop, in dem man sein Netzwerk auswählen kann.

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Meine IP-Adresse mit Python herausfinden

13. Juli 2008 von Christian Imhorst

Wie man seine IP-Adresse im Internet in der Shell und/oder mit Perl herausbekommt, habe ich ja bereits gezeigt. Was aber, wenn man diese Adresse auch in der Python-Shell braucht? Dafür habe ich die Funktion myIP geschrieben:

import httplib
 
def myIP():
    verb = httplib.HTTPConnection('www.whatismyip.com')
    verb.request('GET', '/automation/n09230945.asp')
    antw = verb.getresponse()
    html = antw.read()
 
    return html

Zunächst wird das Modul httplib importiert. Dann wird mit HTTPConnection zu der Seite von whatismyip.com eine Verbindung hergestellt, der Quelltext der Unterseite /automation/n09230945.asp ausgelesen und in der Variablen html gespeichert. Der Quelltext besteht bereits einzig und allein aus der einzelnen IP-Adresse, so dass man hier nicht mit regulären Ausdrücken arbeiten muss, um sie auszuschneiden. Zum Schluss wird der Inhalt der Variablen html auf dem Python-Prompt ausgegeben. Wenn man die Funktion interaktiv in der Python IDLE testet, sieht das etwa so aus:

>>> myIP()
'209.85.238.20'

Wahrscheinlich gibt es das schon, vielleicht geht das auch noch einfacher, und ich hätte nur danach suchen müssen, aber selber programmieren macht einfach am meisten Spaß und man lernt immer etwas dabei.

Um Python zu lernen, ist übrigens das Buch Python von Peter Walerowskis ein wirklich guter Einstieg. Auf verständliche Erklärungen folgen Codebeispiele und man bekommt nach und nach ein tieferes Verständnis für die Sprache. Einziger Nachteil ist, dass es sich um die erste Auflage handelt und sich der ein oder andere Fehler eingeschlichen hat. Im Text kann man darüber ja noch hinwegsehen, in den Beispielen sind sie aber ärgerlich. In Listing 4.1 auf Seite 105 muss es z.B. class Train(object): heißen und nicht class Train(objekt):. Wenn man das Beispiel so abtippt, wie es da steht, bekommt man eine Fehlermeldung und ist als Anfänger eventuell damit überfordert, sie zu beheben. Aber auf der anderen Seite, wenn man den Fehler findet, kann es auch ein schönes Gefühl sein, als Schüler den Meister zu korrigieren.

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Radio hören mit MPlayer

13. Juli 2008 von Christian Imhorst

Gibt es was schöneres, als beim Arbeiten mit dem Compi Radio zu hören? Damit meine ich jetzt nicht analoges UKW- oder MW-Radio, weil das einen zu sehr auf die eigene Stadt, das Bundesland oder die Region beschränkt. Wenn schon Radio, dann natürlich Radio-Streams aus dem Internet. Es gibt genug grafische Programme wie Rhythmbox oder Amarok, mit denen man ganz komfortabel diese Streams abspielen kann. Aber am besten gefällt mir immer noch die Lösung mit MPlayer im Terminal. Die funktioniert nämlich überall da, wo der MPlayer installiert ist, aber kein Desktop oder X Window oder ähnliches:

mplayer http://www.motorfm.de/stream-berlin

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DVB-T zusammen mit der Webcam nutzen

28. Juni 2008 von Christian Imhorst

Update: Die Entwickler des UVC-Treibers haben ihre Versionsverwaltung umgestellt. Außerdem gibt es beim Kompilieren des Quellcodes mit dem Kernel 2.6.27-7 weniger Probleme, als ich sie weiter unten beschreibe. Deshalb gibt es zum diesem Artikel einen 2. Teil: DVB-T zusammen mit der Webcam nutzen 2.

Nachdem ich die Quellen meines DVB-T-Sticks von Digittrade kompiliert hatte, ließ sich der UVC-Treiber für die integrierte Crystal Eye Webcam in meinem Acer Aspire 2920 nicht mehr nutzen. Wenn ich mir zum Beispiel mit luvcview ein Bild machen wollte, brach der Aufruf des Programms mit folgender Fehlermeldung ab:

video /dev/video0
ERROR opening V4L interface 
: No such file or directory

Das Modul uvcvideo, das für den Betrieb der Kamera dringend nötig ist, war nicht geladen. Mit sudo modprobe uvcvideo sollte man es problemlos nachladen können, was bei mir aber nicht funktionierte. Stattdessen erhielt ich folgende Fehlermeldung:

FATAL: Error inserting uvcvideo 
(/lib/modules/2.6.24-19-generic/ubuntu/media/usbvideo/uvcvideo.ko): 
Unknown symbol in module, or unknown parameter (see dmesg)

Das Verzeichnis /lib/modules/2.6.24-19-generic/ubuntu/media/usbvideo/uvcvideo.ko sollte man sich merken, da man später das neu erstellte uvcvideo-Modul dahin kopieren muss. Man sieht hier, wo sich die Datei auf einem Ubuntu-System befindet, bei anderen Distributionen kann das Verzeichnis abweichen. Die Ausgabe von dmesg brachte leider nicht viel erhellendes:

[  938.937194] uvcvideo: Unknown symbol video_unregister_device
[  938.937400] uvcvideo: disagrees about version of symbol video_device_alloc
[  938.937404] uvcvideo: Unknown symbol video_device_alloc
[  938.937543] uvcvideo: disagrees about version of symbol video_register_device
[  938.937547] uvcvideo: Unknown symbol video_register_device
[  938.937955] uvcvideo: disagrees about version of symbol video_device_release
[  938.937958] uvcvideo: Unknown symbol video_device_release

Kurz gesagt, das neue „Video for Linux“-Module (v4l) des Digittrade-Sticks erzeugte einen Konflikt mit dem Video-Modul der Webcam, was zur Folge hatte, dass letzteres nicht mehr geladen wurde. Aber man kann was dagegen machen. Den entscheidenden Hinweis fand ich auf der Mailing-Liste der Linux-UVC-Entwickler.

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Ubuntu on an Acer Aspire 2920

1. Juni 2008 von Christian Imhorst

After my adventures with the iBook G4 it was time for a new trusted friend, so I bought an Acer Aspire 2920. The notebook came with a pre-installed Vista Home Basic. Unnecessary to say that I erased it from the harddisk. Even if I was interested in Vista I would never do my first steps with Home Basic, because this version is too lame. However I am not really interested in Vista, because it is not unix-based like Gnu/Linux, *BSD oder MacOS X. I don’t see a future for me and MacOS and I don’t like Apples hardware that much, so I wanted to buy a notebook with an excellent Gnu/Linux support. But is this what I did? No. I bought the Aspire 2920 and why? Because it’s relatively low-priced for it’s specifications. Now it’s important to fit Ubuntu 8.04 Hardy Heron for this piece of hardware. With Acer Aspire 2920Z and Ubuntu 7.10 Gutsy: installation notes Spicifer’s blog helped me a lot. Spicifer had problems upgrading from 7.10 Gutsy Gibbon to 8.04 Hardy Heron. I think that some of these problems are avoidable if you do a new plain installation and not an upgrade. For example wireless works with Hardy Heron out of the box and you don’t need ndiswrapper any more.

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DVB-T mit MPlayer

14. Mai 2008 von Christian Imhorst

Beim DVB-T gucken mit kleiner Antenne und/oder schlechten Empfang kann man leider nicht viel machen. Das sogenannte „Überallfernsehen“ ist nunmal digital. Entweder hat man Empfang oder man hat keinen. Der MPlayer besticht aber mit einer Cache-Funktion, die das Fernsehen am Rechner ruckelfreier gestalten kann, nachdem man den DVB-T-Stick unter Gnu/Linux installiert hat. Dadurch wird man von weniger hässlichen Artefakten im Bild gestört.

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Digittrade DVB-T Stick unter Linux nutzen

13. Mai 2008 von Christian Imhorst

Update: Ab Kernel 2.6.27 muss man den Treiber nicht mehr installieren. Er ist jetzt im Kernel integriert. Wenn man wissen möchste, welchen Kernel man benutzt, muss man im Terminal folgenden Befehl eingeben: uname -a

Ich habe mir einen DVB-T-Stick von Digittrade mit dem Chipsatz AF9015 von Afatech besorgt, damit ich auch mal unterwegs schön Fernsehen gucken kann. Um den Stick unter Linux in Betrieb zu nehmen, ist nur ein wenig kompilieren und ein bisschen Konfigurationsarbeit nötig. Alternativ zum DVB-T-Stick von Digittrade gibt es noch den von Freecom der ein bisschen günstiger ist und sich unter Ubuntu einfach installieren lässt, ohne dass man kompilieren muss. Man muss einfach nur die entsprechende Datei herunterladen und nach /lib/firmware kopieren. Der Stick funktioniert sobald man ihn einsteckt.

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