21. Juni 2009 von Christian Imhorst
Gnome-Programme sehen unter KDE unschön und irgendwie altbackend aus. Um sie besser an den Look von KDE anzupassen, kann man sich das QtCurve-Theme und ein Programm zum Ändern des Gtk-Themas installieren, nämlich
gtk-chtheme.
apt-get install gtk2-engines-qtcurve gtk-chtheme
Nach der Installation gibt man entweder im Terminal
gtk-chtheme ein oder klickt auf den
Themenwechsler und Vorschauprogramm für GTK+ 2.0 unter
System im Startmenü "Kickoff". Hier kann man dann das QtCurve-Theme auswählen:

Danach sehen Programme wie
Iceweasel (Firefox) oder
Geany nicht mehr ganz so befremdlich aus.
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18. Juni 2009 von Christian Imhorst
Ich weiß nicht mehr, wo ich es gelesen habe, aber irgendwo im Internet steht, dass der
Kingston MobileLite CardReader 9in1
ganz gut mit Linux funktionieren soll. Also habe ich mir den Kartenleser, der auch schreiben kann, besorgt und gleich unter Ubuntus Jaunty Jackalope getestet. Nachdem ich eine
microSD-Karte
eingelegt, den Kartenleser in den USB-Port gesteckt und auf das grüne Kontrolllämpchen geschaut habe, tat sich erstmal nichts. Sollte der Stick doch nicht funktionieren? Doch, natürlich geht er, auch unter Ubuntu. Man muss nur das passende Modul laden:
Um das Modul beim Systemstart von Ubuntu automatisch zu laden, muss man noch den Namen des Moduls (und zwar nur den Namen, ohne den
modprobe-Befehl) in die Datei
/etc/modules eintragen.
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7. Juni 2009 von Christian Imhorst
Heute ist die
Juniausgabe von freiesMagazin erschienen. Falls man hinter einer Firewall sitzt, die FTP nicht zulässt, ist das Magazin auch per
HTTP-Zugriff auf das FTP-Verzeichnis zu erreichen.
Auch diesen Monat gibt es wieder eine HTML-Ausgabe für Mobilgeräte
ohne Bilder und
mit Bildern (ca. 1,4 MB). Unter der Adresse
http://freiesmagazin.de/mobil/ findet man immer die aktuelle und alle bisher erschienenen Mobil-Ausgaben.
Inhalte der Ausgabe 06/2009 sind
- Mobiles Linux mit Moblin
- Debian 5.0-Installation mit einer Braillezeile
- Die Vorgeschichte von Linux
- Der Mai im Kernel-Rückblick
- Toribash - Kampf mit (der) Physik
- Erfahrungsbericht: OpenOffice.org 3.0
- Keine Angst vor awk - ein Schnelleinstieg
- AVR-Mikrocontroller unter Linux
- ECDL/ICDL wagt sich an OpenOffice.org
- Rezension: Just for Fun - The Story of an Accidental Revolutionary
- Das Ende des Programmierwettbewerbs
- Veranstaltungskalender und Leserbriefe
Das vollständige Inhaltsverzeichnis findet man wie immer auf der
Webseite der aktuellen Ausgabe. Leserbriefe mit Lob, Kritik, Anregungen oder Fragen können an die
Redaktion geschickt werden.
Wer jeden Monat an die neue Ausgabe erinnert werden will, kann auch den
RSS-Feed abonnieren. Über den Tab
Magazin können die letzten drei Ausgaben von
freiesMagazin abgerufen werden, ältere Ausgaben gibt es im
Archiv.
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4. Juni 2009 von Christian Imhorst
Am 3. Juni hat Vincenzo die erste
Alpha-Version von dem auf Ubuntu basierendem Maemo/Mer für das
Openmoko Freerunner (GTA02)
veröffentlicht. Das gepackte Image kann von
Eshopen.com heruntergeladen werden. Allerdings hat diese Version noch zwei gravierende Nachteile: Es ist noch keine Telefonsoftware installiert und die virtuelle Tastatur ist noch unbenutzbar. Vincenzo arbeitet auch an ein virtuelles Image von Memo/Mer mit derselben Bildschirmauflösung und ähnlicher Speichergröße wie die des Freerunners, so dass man keinen Freerunner braucht, um sich einen ersten Eindruck vom System zu verschaffen, oder dafür zu entwickeln. Wer Maemo/Mer jetzt schon in der virtuellen Maschine testen möchte, kann
ein entsprechendes Image von der Entwickler-Seite herunterladen. Aktuell ist die Version 0.13, es wird allerdings schon aktiv an der kommenden Version 0.14 gearbeitet.
Schade nur,
dass das freie Smartphone nicht mehr weiterentwickelt wird und ein Großteil der Entwickler zum 25.05. entlassen wurde. Immerhin hat OpenMoko das Freerunner vollständig der Gemeinschaft überlassen und ehemalige OpenMoko-Mitarbeiter haben mit der Entwicklung des
GTA02-core begonnen. Noch gibt es etliche Geräte zu kaufen und die letzte Hardware-Revision soll weitere Fehler beseitigt haben, die in den letzten Monaten entdeckt worden sind.
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6. Mai 2009 von Christian Imhorst
Wie Vincenzo Ampolo bereits am 03. Mai in seinem Blog
goshawk’s digital nest geschrieben hat, ist er sehr nahe dran,
Maemo/Mer auf den
Openmoko Freerunner
zu portieren. Aber was ist der Vorteil von Mer gegenüber den anderen Distributionen, die es bereits für den Freerunner gib? Nach der
Ankündigung von Openmoko CEO Sean Moss-Pultz, dass die Entwicklung des Nachfolgers GTA03 vorläufig eingestellt wird, war für Vincenzo klar, dass Openmoko erstmal und vermutlich auch niemals ein stabiles und voll funktionierendes Betriebssystem für den Freerunner entwickeln würde. Die aktuelle stabile Version der Distribution
Om 2008.12 sei immer noch nicht für den täglichen Einsatz des Smartphones zu gebrauchen. Debian laufe zwar ebenfalls auf dem Freerunner, es würde aber gleich ein vollwertiger Desktop installiert werden, anstelle einer mobilen Variante. Android gebe es zwar auch für den Freerunner, dies sei ihm aber nicht offen genug.
Im 2. Teil des Linux-Comics Hackett and Bankwell benutzt Woody Hackett einen
Neo Freerunner. Über dessen Betriebssystem wird aber nichts gesagt.
© 2007 Intarcorp LTD unter CC-BY-NC-ND-3.0.
Maemo/Mer scheint für Vincenzo die Antwort auf sein Dilemma zu sein: Ein voll funktionierendes und breit unterstütztes Betriebssystem für mobile Geräte, das sich auf
Ubuntu Jaunty kombiniert mit
Nokias Maemo-Plattform stützt. Ein Ziel von Mer ist es, bereits existierende Desktop-Programme von Ubuntu an das
Hildon Framework für Gnome Mobile anzupassen. Allerdings hat die Sache auch einen kleinen Haken: Da Maemo für Internet-Tabletts entwickelt wurde enthält Mer keine Software fürs Telefonieren. Doch die Telefonsoftware
Zhone ist bereits nach Debian portiert und dürfte sich daher auch leicht unter Mer, das ja auf dem auf Debian basierendem Ubuntu beruht, installieren lassen. Wer Vincenzo bei diesem oder einem seiner nächsten Schritte unterstützen möchte, ist dazu übrigens herzlich von ihm
eingeladen.
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3. Mai 2009 von Christian Imhorst
Heute ist die
Maiausgabe von freiesMagazin erschienen. Falls Sie hinter einer Firewall sitzen, die FTP nicht zulässt, ist das Magazin auch per
HTTP-Zugriff auf das FTP-Verzeichnis zu erreichen.
Auch diesen Monat gibt es wieder eine HTML-Ausgabe für Mobilgeräte
ohne Bilder und
mit Bildern (ca. 1,9 MB). Unter der Adresse
http://freiesmagazin.de/mobil/ finden Sie immer die aktuelle und alle bisher erschienenen Mobil-Ausgaben.
Inhalte der Ausgabe 05/2009 sind u.a.
- Debian GNU/Linux 5.0 „Lenny“ - Der Zustand der Distribution
- Ausgeflasht: Ein Versuch mit Gnash und Swfdec
- RSS-Feeds: Technik und Nutzen kurz vorgestellt
- Der April im Kernel-Rückblick
- GPL-Lizenzenzschwierigkeiten
- Virtualisierung im Allgemeinen und KVM unter Proxmox VE im Speziellen
- Geh spielen! - GoPlay zur Suche nach Software einsetzen
- Kennwortgedächtnis auslagern mit KeePassX
- Kurztest: Bespin
- Kurztipp: Splitscreens mit Vim
- Das Netbook-Touchpad: Ein ergonomisches Disaster
- Veranstaltungskalender und Leserbriefe
Das vollständige Inhaltsverzeichnis finden Sie wie immer auf der
Webseite der aktuellen Ausgabe. Leserbriefe mit Lob, Kritik, Anregungen oder Fragen können an die
Redaktion geschickt werden.
Wer jeden Monat an die neue Ausgabe erinnert werden will, kann auch den
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Archiv.
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3. Mai 2009 von Christian Imhorst
Den eigenen
Google-Kalender in Gnome zu integrieren geht mit einem Befehl im Terminal
einfach und
schnell. Man braucht nur die URL zur Privatadresse des ICAL-Kalenders aus den eigenen "Kalenderdetails" bei Google kopieren und mit Hilfe des Befehls
evolution-webcal in
Evolution integrieren:
/usr/lib/evolution-webcal/evolution-webcal $ICAL_URL
Anstelle von
$ICAL_URL muss dort natürlich die URL zur Datei
basic.ics stehen, die man in den Einstellungen seines Google-Kalenders findet. Wer das Terminal scheut, kann den ICAL-Kalender über
Datei -> Neu -> Kalender als Kalender-Art
Im Web hinzufügen.
Den restlichen Eintrag lesen »
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26. April 2009 von Christian Imhorst
In einem
Kommentar zum Artikel
Ubuntu auf dem Acer Aspire 2920 schreibt Bernd, dass seit dem Upgrade auf Jaunty der Lüfter unabhängig von Prozessorauslastung oder Temperatur rund um die Uhr auf seinem
Acer Aspire 2920
laufe. Etwas ähnliches ist mir auch schon aufgefallen. Allerdings läuft der Lüfter bei mir erst dann permanent, wenn Prozessor und Festplatte schon sehr warm sind, ohne dass ich beides übermäßig belaste. Bereits nach etwa einer Stunde arbeiten im Internet (ohne Filme angucken oder ähnliches), habe ich folgende Temperaturen und den Lüfter im Dauerlauf:
$ sudo hddtemp /dev/sda
/dev/sda: WDC WD3200BEVT-22ZCT0: 56°C
$ sudo acpi -t
Battery 0: Full, 100%
Thermal 0: ok, 41.0 degrees C
Thermal 1: ok, 43.0 degrees C
Unter Intrepid lief meiner Meinung nach der Lüfter nicht ständig und das Notebook war auch nicht so warm. Oder bilde ich mir das ein?
Update:
Erzengel_Michael hat im
Forum von ubuntuusers.de darauf hingewiesen, dass wenn der Governor beim Start standardmäßig auf
Performance gestellt ist, er auf
Ondemand umgestellt werden kann. Am besten sollte die
Voreinstellung schon beim Systemstart aktiviert werden, damit man nicht manuell über das Gnome-Applet "Überwachen der Prozessortaktstufen" umstellen muss.
Nachdem man das Paket
sysfsutils installiert hat, kann man die Datei
/etc/sysfs.conf in einem Editor bearbeiten. Für mein Acer Aspire 2920 habe ich folgende beide Zeilen eingefügt:
devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor = ondemand
devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_min_freq=1000000
devices/system/cpu/cpu1/cpufreq/scaling_governor = ondemand
devices/system/cpu/cpu1/cpufreq/scaling_min_freq=1000000
Nach dem Neustart laufen beide Prozessoren mit minimalem CPU-Takt auf 1,0 Ghz.
Außerdem habe ich noch das Paket
powernowd installiert.
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24. April 2009 von Christian Imhorst
Im
ubuntublog.ch gibt es von Roman einen
Podcast, in dem er mein Buch
Die Anarchie der Hacker
bespricht. Ich finde seine Besprechung sehr gut und es macht sehr viel Spaß, ihm zuzuhören, weshalb ich jedem nicht nur dieses, sondern auch
weitere Podcasts von ihm empfehlen kann.
Wem das Buch zu teuer ist, der kann das Wesentliche ganz gut in
Anarchie und Quellcode nachlesen. Mit dem Text, der schon in fünf weitere Sprachen übersetzt ist, kann man sich erstmal in die Thematik einlesen und braucht das Buch nur zu kaufen, wenn man eine intensivere Lektüre wünscht. Wenn ich ab dem nächsten Jahr die Rechte vom Verlag wieder habe, wird es auf jeden Fall eine aktualisierte Neuauflage unter einer CC-Lizenz geben. Leider hat sich der Verlag dagegen gesperrt, diese Version schon frei zugänglich zu machen.
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15. April 2009 von Christian Imhorst

Jetzt sieht es zwar so aus, als ob ich
Christoph alles nachmachen würde, aber ich habe auch schon länger überlegt, den Namen meines Blogs zu ändern. Benutzt man seinen eigenen (oder irgendeinen anderen) Namen für ein Blog, hat das einfach einen Anstrich von kleingewerblichem Familienbetrieb. Besonders in meinem Fall gibt es auch noch eine mögliche Verwechslungsgefahr mit
imhorst.de, womit ich übrigens nichts gemeinsam habe, außer dem Namen. Damit will ich nichts gegen irgendeinen kleingewerblichem Familienbetrieb sagen, sondern einfach nur, dass ein nerdiger Blog mit geekigen Artikeln wie meiner auch einen einigermaßen schönen Namen braucht. Ich hoffe, dass ich ihn mit
daten|teiler.de gefunden habe (vielen Dank an
Carola für die tolle Unterstützung bei der Namensfindung).
An meinem Theme wird sich erstmal nicht besonders viel ändern, da ich damit recht zufrieden bin. Besonders
die Grafik von Nina mit der Dame wird noch lange ganz oben in meinem Weblog sein.
Ansonsten kann ich mich nur Christophs Worten anschließen: Sollte jemand meinen Feed abonniert, ein Bookmark gesetzt, oder mein Blog verlinkt haben (vielen Dank dafür), so ändert bitte die URL in
daten|teiler.de (auch dafür vielen Dank), obwohl mein Blog weiter unter der Adresse
imhorst.net erreichbar sein wird. Als Logo könnt ihr dafür gerne
das Bild mit der Dame verwenden. Nina hat ihre Bilder unter einer
Creative Commons-Lizenz lizenziert.
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